Unser Hochzeits-ABC
- Am Anfang steht der Antrag – ein ABC zwischen Vorausschau und Erinnerung
Zugegeben, in der Zeit vor der Hochzeit gibt es viel zu organisieren. Unser HochzeitsABC soll Ihnen helfen, nichts zu vergessen, Sie inspirieren und ermuntern, bei allem auch die gehörige Portion Spaß nicht zu vergessen.
- A wie Antrag.
Ein richtiger Antrag ist ein Ereignis, an das sich zwei Menschen auch noch zu ihrer goldenen Hochzeit erinnern sollten. Ein Heiratsantrag kann ganz still und leise unter vier Augen gestellt oder auch aller Welt kundgetan werden. Originell sollte er sein, witzig, romantisch – und vor allen Dingen einmalig. Diese verantwortungsvolle Aufgabe ist nicht allein den Männern vorbehalten – auch Frauen dürfen ihrem Liebsten das Ja-Wort entlocken.
- B wie Blumen.
Bei keinem anderen Fest wird so viel „durch die Blume“ gesprochen wie bei einer Heirat. Aber ganz gleich, ob das Paar alle Symbole rund um den Brautstrauß kennt oder berücksichtigen will – ohne geht es nicht. Er sollte in jedem Fall zum Typ der Braut und dem Stil der Kleidung passen. Blumen können auch Teil der Dekoration sein (Kirche, Auto, Raum und Tische).
- C wie Count-Down.
Unser praktischer Monatsplaner erinnert Sie rechtzeitig daran, was Sie wann tun müssen.
- D wie Danksagung.
der Dank an die Eltern gehört in fast allen Kulturen der Welt zur Hochzeitszeremonie. Hierzulande übernimmt das zumeist der Bräutigam in seiner Rede beim Hochzeitsessen.
- E wie Ehe:
„Gemeinschaft ohne Abhängigkeit, Nebeneinander zweier Souveräne ohne Machtkämpfe, schönes Gleichgewicht der Kräfte, zwei Mittelpunkte, deren Kreise sich ohne Komplikationen überschneiden, zwei Sonnen an einem Himmel, zwei ineinander gewachsene Bäume, die sich gegenseitig kein Licht wegnehmen und gleichzeitig hoch und breit werden.“ Günter de Bruyn
- F wie Finanzen.
Rauschendes Fest oder legere Party? Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden: Stellen Sie Ihre Pläne auf ein solides finanzielles Fundament. Unser Kostenplan soll Ihnen helfen, Ihr Budget unter Kontrolle zu halten.
- G wie Gästebuch.
Als Erinnerung gilt ein Gästebuch, in das sich die Hochzeitsgäste mit Fotos, Wünschen, Gedichten, Zeichnungen und sonstigen Beiträgen verewigen.
Es kann vom Brautpaar oder den Freunden vorbereitet werden (Stifte nicht vergessen).
- H wie Hochzeitsnacht.
Hoffentlich unvergesslich!
- I wie Inspiration.
Lassen Sie sich von den „TOP-Hochzeitsträumen“ inspirieren. Sie finden hier aktuelle Trends der Brautmode genauso wie Beautytipps, Hotels und Restaurants, die Erfahrung, Herz und Können einsetzen, um diesen Tag unvergesslich zu gestalten sowie natürlich viele Adressen rund ums Heiraten.
- J wie Junggesellenabschied.
den gibt es natürlich auch in der femininen Form. Mit Freunden und Kollegen feiert die Braut / der Bräutigam einen letzten Abend „in Freiheit“. Sie / Er kann mehr oder weniger peinliche Späße über sich ergehen lassen, von T-Shirt mit Aufschrift bis zur Show von Stripper oder Stripperin. Getrunken wird reichlich. Für all jene, die sich vehement gegen peinliche Spielchen aussprechen, fanden wir eine Alternative: Laden Sie den Junggesellen zu einem netten Abend essen ein. Stellen Sie einen Eimer mit roten Rosen auf die Damentoilette dieses Restaurants und befestigen Sie einen Zettel daran mit der Aufschrift: „Bitte bringen Sie eine rote Rose aus diesem Eimer zum Tisch Nr. xy und gratulieren „Name des Bräutigams“ zu seiner bevorstehenden Hochzeit.“ Der Jung geselle wird sicher baff sein, woher so viele Leute von der Hochzeit wissen, und steht dabei – ohne es hier weiter schlimm zu finden – dann doch einen ganzen Abend lang im Mittelpunkt! Das läst sich genauso für die Braut organisieren.
- K wie Kinder.
Sind bei vielen Hochzeiten Gäste. Wenn Sie bei der Planung und Organisation an die Jüngsten denken, wird dieser Tag auch für die Kleinen ganz groß. Organisieren Sie Spiel-, Mal- und Bastelzeug, Bilderbücher und vielleicht sogar einen Kinderanimateur, damit die Kleinen bei Laune gehalten werden. Bei der Tischordnung sollten Sie darauf achten, dass kleine Kinder bei ihren Eltern sitzen. Für Größere ist ein Kinder tisch sinnvoll.
- L wie Lokalität.
Wir haben viele Restaurants in Berlin und Brandenburg gefunden, die dafür sorgen, dass sich das Brautpaar mit seinen Gästen wie im siebenten Himmel fühlt.
- M wie Motto.
Wenn Sie Ihre Hochzeit unter ein Motto stellen, unterstreicht das die Einzigartigkeit dieses Festes. Wie Sie das finden? Denken Sie darüber nach, wie Sie sich kennen gelernt haben! Vielleicht beim Joggen im Park, in der Musical-Pause oder der Autopanne? Oder haben Sie ein Hobby, das Sie gemeinsam ausüben? Theater, Segeln, Reiten, Kochen… es gibt viele Möglichkeiten, ein Motto zu finden, das sich dann wie ein roter Faden durch das gesamte Fest zieht.
- N wie Namensrecht.
Das Ehepaar kann sich für einen gemeinsamen Familiennamen entscheiden, entweder den Geburtsnamen des Mannes oder den der Frau. Es besteht grundsätzlich keine Pflicht einen gemeinsamen Namen anzunehmen. So kann jeder Partner seinen Familiennamen beibehalten. Zukünftige Eltern müssen bestimmen, ob ein Kind den Namen des Vaters oder den der Mutter bekommt. Eine weitere Möglichkeit ist ein sog. Begleitname, das heißt, der Partner, dessen Name nicht der Familienname ist, kann einen Doppelnamen führen. Kinder erhalten bei der Geburt den gemeinsamen Familiennamen, ein Doppelname ist als Geburtsname nicht erlaubt.
- O wie Organisation.
Damit alles nach Wunsch abläuft, muss die Hochzeitsfeier vorab sorgfältig geplant werden. Nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Meistens wird das Brautpaar durch gute Freunde, Eltern oder Geschwister unterstützt.
Professionelle Hochzeits-Planer sorgen dafür, dass das Brautpaar den „schönsten Tag im Leben“ ganz entspannt genießen kann. Der Wedding Planner ist der persönlicher Assistent des Paares, der die Wünsche und Träume umsetzt. Hochzeits-Planer vergessen nichts und haben ein Netzwerk für alle Dienstleistungen parat.
- P wie Planung.
Der schönste Tag im Leben ist oftmals auch ein anstrengender. Eine vorausschauende Planung all der großen und kleinen Dinge, die zum Fest gehören, hilft Stress, Hektik und böse Überraschungen zu vermeiden.
- Q wie Quellen.
Informieren Sie sich ausführlich in Büchern, Magazinen, TV und Videos zum Thema Hochzeit. Sprechen Sie mit Freunden und Kollegen. So kommen Sie vielleicht gerade auf die Ideen, die Ihre Hochzeit unverwechselbar machen. Auch genau zu wissen, was man nicht will, ist vorteilhaft.
- R wie Reisen.
Nach all dem turbulenten Planungsstress und der rauschenden Feier steht für die meisten Frischvermählten der „Honeymoon“ an. Ganz gleich, ob Traumstrand oder luxuriöses WellnessHotel: Damit Sie so entspannt wie möglich diese Zeit verbringen können, sollten Sie langfristig buchen. Fragen Sie nach Sonderleistungen für Hoch zeitspaare und achten Sie beim Aus stellen der Tickets darauf, ob der alte oder neue Name eingetragen sein muss.
- S wie Spiele.
Da stehen nun die Gäste, die sich vielleicht nur wenig kennen. Wie schnell in Kontakt kommen? Wie eine lockerfröhliche Stimmung zaubern, bei der das Brautpaar aber im Mittelpunkt bleibt? Spiele sind eine gute Möglichkeit, bei der man aber stets mit Taktgefühl agieren sollte. In jedem Fall kommt es darauf an, wie sich die Hochzeits gesellschaft zusammensetzt. Im besten Fall haben Freunde des Paares Spiele vorbereitet und stecken die anderen Gäste an, so dass im Endeffekt alle Spaß haben!
- T wie Tagesablauf.
Natürlich ist der Ablauf prinzipiell davon abhängig, zu welcher Zeit Sie heiraten und ob an einem Tag die standesamtliche und eventuell die kirchliche Trauung stattfindet. Planen Sie den Tagesablauf stets so, dass immer ein gewisses Zeitpolster zwischen den einzelnen Terminen vorhanden ist.
Viele Paare haben gute Erfahrungen gemacht, einen der Freunde am Tag der Hochzeit zum „Zeremonienmeister“ zu ernennen. Er löst kleinere Probleme und achtet auf den zeitlichen Tagesablauf.
- U wie Überraschung.
Bei einer Hochzeitsfeier erlebt das Brautpaar meist Überraschungen, die die Familie oder Freunde vorbereitet haben.
In jedem Fall ist es sinnvoll, Showeinlagen oder andere Aktivitäten vorab untereinander abzusprechen, damit sich Aktionen nicht doppeln, zu lange dauern oder einen Teilnehmer verletzen.
- V wie Vergessen.
In greifbarer Nähe der Braut sollten sein: Strümpfe / Strumpfhosen, Nähzeug, Make-up, Aspirin und Taschentücher – und natürlich Eheringe und Papiere.
- W wie Wunschhochzeit.
Nehmen Sie sich gemeinsam Zeit zum Träumen, bevor sie an die exakte Planung gehen. Wo wollen wir heiraten? Welche Feier soll es sein? Schloss oder Gartenlokal, Polterhochzeit oder festliches Gänge-Menü, weißes Brautkleid oder beiger Anzug, alle Freunde und Bekannte oder nur die engsten Familienmitglieder? Je genauer sie diese Fragen beantworten, desto wahrscheinlicher wird, dass Ihre Hochzeit das Fest wird, von dem Sie und Ihre Gäste ewig schwärmen.
- X wie X …
… für ein U vormachen. Das sollte in jeder Ehe ein Tabu sein.
- Y wie Yeti?
Da fällt uns wirklich gar nix ein, deshalb schnell zu …
- Z wie Zielstrich.
„Die Ehen werden im Himmel geschlossen und auf Erden vollzogen“ erinnert ein französisches Sprichwort daran, im Alltag die Liebe zu leben.
- Archivbeiträge der Ausgabe 1/2006
