Archiv der Ausgabe 2 | 28. Jahrgang | Sommer 2011
Liebe Leserinnen und Leser,

Jürgen H. Blunck und Katrin Herzog, Foto: Sabeth Stickforth
Endlich Sommer! Die ganze Stadt ist unterwegs: im Urlaub, im StraßencafĂ©, mal schnell an der See, an der Elbe oder einfach nur zum Bummeln zwischen Altona und Schanzenviertel. Wir nehmen Sie mit an die Ostsee zwischen Hohwachter Bucht und Zinnowitz. Eigentlich wollten wir herausfinden, wo die Ostsee am schönsten ist. Aber die Aufgabe ist unlösbar und so können wir nur sagen: Machen Sie sich auf den Weg gen Norden und finden Sie Ihr ganz persönliches Strand-Paradies. Anregungen haben wir so fleißig gesammelt wie Hühnergötter und Muscheln. Eine ganz und gar maritime Unternehmung ist eine Segeltour. Wir waren von Warnemünde bis ins dänische Gedser auf der „J. R. Tolkien“. An Bord fanden wir Seefahrer- Romantik und den Luxus, ganz ohne Zeitstress (dafür aber mit vielen Geschichten) zu reisen. Wer möchte, kann an Bord auch aktiv sein. Sehr aktiv sind (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 28. Jahrgang | Sommer 2011
Der Business Club Hamburg versteht sich als „Marktplatz der Entscheider“. Seine Philosophie ist Programm: Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht – der Club sorgt dabei gezielt für die entsprechende Vernetzung.

Foto: Jörg Modrow
Wer hinter den weißen, repräsentativen Mauern an der Elbchaussee 43 eine altehrwürdige Versammlung graumelierter Herren in tiefen Ledersesseln und mit englischem Standesdünkel wähnt, irrt. Auf 1 200 Quadratmetern mit Parkett, Stuck und modernster Technik verbindet sich im Business Club Hamburg hanseatische Kaufmannstradition mit zeitgemäßem Komfort. Acht repräsentative Konferenz- und Veranstaltungsräume sorgen gemeinsam mit Wintergarten und Kaminzimmer, Dachterrasse und hauseigener Tiefgarage für den perfekten Rahmen – abgerundet durch die clubeigene Gastronomie, die kulinarisch zu überzeugen weiß. Der uneingeschränkte Blick über die (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 28. Jahrgang | Sommer 2011
Ihr Tag beginnt früh am Morgen mit schriftlichen Büroarbeiten und endet spät abends mit Terminen bei Kunden. „Ich liebe meinen Beruf“, strahlt Lidija Jovanova. Die gelernte Speditions-Kauffrau wechselte im Jahr 2000 in die Versicherungsbranche und ist seit 2004 beim Marktführer Allianz tätig. Schon nach zwei Jahren übernahm Lidija Jovanova eine eigene Agentur und wurde bereits nach vier Jahren zur Generalvertretung ernannnt.
Ihre Kunden – Privatpersonen und Unternehmen – bekommen bei ihr alle Versicherungsleistungen von der betrieblichen Altersvorsorge bis zur Kfz-Versicherung aus einer Hand. Ein Vorteil, denn teure Überschneidungen gibt es so gar nicht erst. „Mir ist eine umfassende Beratung wichtig, damit ich ein passgenaues Angebot unterbreiten kann“, berichtet die Versicherungs-Fachfrau, die sich im Falle eines Schadens auch selbst um die Regulierung kümmert. „Die Allianz bietet nicht nur sehr gute Leistungen, sondern ermöglicht gerade Frauen mit flexiblen Arbeitsmodellen eine herausfordernde berufliche Entwicklung.“ Gemeinsam mit vielen ihrer Kollegen engagiert sie sich für die Aktion „Allianz für die Jugend“. Dabei werden verschiedene Freizeiteinrichtungen wie Sportvereine oder (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 28. Jahrgang | Sommer 2011
Die Bilanz der Reisesaison 2010 bringt es an den Tag: Wir sind wieder Reiseweltmeister! Dabei fährt jeder dritte Deutsche gleich mehrfach im Jahr in den Urlaub. Der Gewinner ist und bleibt die Ostsee, die im vergangenen Jahr als einzige Urlaubsregion des Landes ordentlich zulegte und statistisch etwa jeden elften Urlauber bei sich willkommen hieß. Segler und Strandkorbgenießer, Bademeister und Burgenbauer, Küstenläufer und Kunstfreunde, Junge und ganz Junge, Alte und weniger Alte lieben die kilometerlangen Strände und die Momente, wenn das Meer die Sonne verführt.

Foto: Rosel Eckstein / pixelio.de
Nur zu gern wecken wir die Lust auf Entdeckungen zwischen viel Bewegung und der Gewissheit, wie schön es ist, sich einfach mal treiben zu lassen. Lust auf Grillen am Strand oder auf Radtouren durch stille Buchenwälder? Sport? Aber ja: schwimmen, segeln, wandern, biken, reiten oder einfach im warmen Sand aalen. Die Kulturangebote sind so üppig, dass man schon mal die Übersicht verlieren kann. Kunst und Musik gibt es nicht nur in Museen und Konzertsälen, sondern in Herrenhäusern, Kirchen, Schlössern, manchmal sogar in Scheunen und Ställe und so ungewöhnlichen Orten wie Werften, Flughafenterminals oder alten Industriehallen. Ob Familie oder Single, Teenager oder Best Ager, Naturfreund oder Sportfreak, Wandervogel oder Nachtschwärmer – hier findet jeder die Portion Vergnügen, die ihn satt macht, und zum Dessert gibt’s Überraschendes.
Modern und bodenständig
Es ist der Weitsicht der Hohwachter Gemeindeväter in den 60er- und 70er-Jahren zu verdanken, dass sie den Verlockungen des (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 28. Jahrgang | Sommer 2011
Kurz nach dem Passieren des Warnemünder Leuchtturms gibt Kapitän Jaap van der Rest das entscheidende Signal: „Setzt die Segel!“, ruft der Holländer seiner Crew zu. Die eilt sofort an die Seile, während ihr Chef in akrobatischer Manier die Masten nach oben klettert.

Foto: Adrian Retter
Hier löst er die Schutzhüllen um die weißen Segeltücher. Sie flattern zuerst im Wind, um dann in ganzer Länge und Breite den Wind einzufangen. Sofort nimmt der Zwei-Master mit seinen rund 60 Passagieren an Bord volle Fahrt über die Ostsee in Richtung Dänemark auf. Die meisten Gäste an Bord des 42 Meter langen Schiffes „J. R. Tolkien“ verfolgen gebannt aus sicherer Distanz das lebhafte Treiben an Bord. Einige aber greifen gleich tüchtig zu. „Hast du Zeit?“, lautet die kurze Frage des Personals an die umherstehenden Touristen. Noch bevor die Antwort überlegt werden kann, halten einige Männer auch schon ein dickes Seil in der Hand. „Ziehen! Ziehen!“, heißt es von den Profis. Die Laien wollen zwar gern folgen, das geforderte Tempo aber macht sich in vielen Schweißperlen auf der Stirn bemerkbar. Endlich hängt die insgesamt 628 Quadratmeter große Segelfläche an den 32 Meter hohen Masten und deren Verstrebungen. Der Motor verstummt. Als Anerkennung für die Muskelarbeit der Gäste genügt ein kurzes Kopfnicken. „Bis später“, meinen die Segler mit einem Augenzwinkern. „Wir brauchen euch heute einige Male.“ Die Stimmung an Bord könnte kaum besser sein. Schließlich scheint die Sonne, wenn auch einige Gäste die Kühle des Windes unterschätzten und leichtfertig auf mehrere wärmende Pulloverschichten verzichteten. Doch niemand kann ihnen (mehr…)