Archiv der Ausgabe 4 | 27. Jahrgang | Winter 2010
Liebe Leserinnen und Leser,

Jürgen H. Blunck und Katrin Herzog
Dennis Gastmann ist eine Fernseh-Hoffnung. Nicht seiner blauen Augen oder seines jungenhaften Äußeren wegen, sondern wegen seiner mit Neugier gepaarten Reiselust. Er reist „Mit 80.000 Fragen um die Welt“ im Auftrag des NDR und der Zuschauer des politischen Auslandsmagazins „Weltbilder“. Wir stellen Ihnen ab Seite 86 den jungen Weltreporter vor, auf den aufgeweckte Zuschauer ansonsten immer dienstags um 23.15 Uhr treffen.
Reisefreude gehört auch zu jeder Kreuzfahrt wie das obligatorische Captain’s Dinner und eine lange Reihe Deckchairs. Längst sind diese Seereisen vielseitig und bieten Verlockungen zwischen Traumschiff-Romantik und Polar-Abenteuer. Unser Beitrag stellt attraktive Ziele und exklusive Reiseveranstalter vor. Wer lieber an Land bleibt, dem machen wir in unseren Alpen-Reise-News Appetit auf steile Pisten, verschneite Gipfel und malerische Bergdörfer.Â
     Weitaus näher als die winterlichen Alpen mit Abfahrtsspaß und Après-Ski liegen unsere Empfehlungen in (mehr…)
Archiv der Ausgabe 4 | 27. Jahrgang | Winter 2010
Es gibt viele gute Gründe, das NDR-Auslandsmagazin „Weltbilder“ anzusehen. Der beste davon heißt Dennis Gastmann. In „Mit 80.000 Fragen um die Welt“, einer Rubrik der Sendung, ist er unterwegs auf unserem Planeten und klärt vor Ort Fragen der Zuschauer. Zum Beispiel, wie man einen Elefantenführerschein macht, wieviele Schafe man in Neuseeland zählen kann und wie schön genau eigentlich dieses Panama ist.

Fotos: freeeye.tv
Vor Kurzem ist Dennis Gastmann aus Russland zurückgekehrt und weiß jetzt z. B., wie viele Gläser Wodka man trinken muss, um Russisch zu verstehen (genau vier). Gesprächspartner sollten sich von seinem jungenhaften Äußeren und seinem unschuldigen Augenaufschlag nicht täuschen lassen: Der 32-jährige Wahlhamburger lockt mit viel Charme, ausgesuchter Höflichkeit und gespielter Naivität jeden aus der Reserve. So entstehen kurze Reportage-Kleinode, manche tragisch, manche voller Witz und Hintersinn und manche einfach nur schön. Wir sprachen mit Dennis Gastmann über seine Lieblingsfrage, seine neuen Freunde vom FSB und sein nächstes Reiseziel.
Seit zwei Jahren sind Sie mit sehr originellen (mehr…)
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Rhythmisch trommeln die schlanken Finger auf dem Tisch herum, schlagen Akkorde auf imaginären Tasten. Vermutlich würde Martin Ehlers jetzt viel lieber am Klavier sitzen als beim Interview im CafĂ©. Denn die Musik ist seine Leidenschaft, seine Obsession, „mein Stachel im Kopf“. Eine launische Geliebte, von der er nicht die Finger lassen kann, aber der er auch nicht wirklich über den Weg traut. Und so geht er – bei aller Liebe – auf Nummer sicher als erfolgreicher Arzt für Innere Medizin und Lungenheilkunde.

Foto: Steven Haberbland
Mit manischer Besessenheit spielt Martin Ehlers seit seinem zehnten Lebensjahr jeden Tag Klavier, stundenlang, auch heute noch. Morgens vor der Praxis, abends nach Feierabend. Zwanghaft, diszipliniert, ohne Rücksicht auf Verluste. Warum er das tut, ist ihm selbst ein Rätsel. Aber dass er es tun muss, da ist er sich sicher – für seine geistige Gesundheit, fürs Funktionieren. Und weil es immer schon so war und so bleiben soll: „Ohne Klavier wäre ich nicht so erfolgreich als Arzt, aber ohne das Arztsein könnte ich erst recht nicht so Klavier spielen.“ Arzt wurde er, weil sein 17 Jahre älterer Bruder Medizin studierte und ihn mit dem coolen Studentendasein sehr beeindruckte: „Da wusste ich, dass ich Arzt werde, das war einfach klar.“ Dem Vater, einem (mehr…)
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Brautsträuße gehören zu einer Hochzeit wie Schleier, Torte und Walzer. Die Blütenträume sollten nicht nur perfekt auf das Kleid der Trägerin abgestimmt sein – sie sagen auch viel über die Liebe des Paares aus. Denn jede Blume hat ihre Bedeutung …

Foto: Dieter / pixelio.de
Schon in der Romantik sagten sich Liebende durch die Blume, was sie einander offen nicht einzugestehen wagten. „Ich liebe dich ewig! Ich habe Sehnsucht! Ich gebe die Hoffnung nicht auf!“ bedeuteten die Blüten der Sträuße für denjenigen, der sie zu lesen verstand. Manchmal ist die Bedeutung der Blumen nahe liegend wie bei Schlüsselblumen („Gib mir den Schlüssel zu deinem Herzen!“) oder dem Tausendgüldenkraut („Du liebst wohl nur mein Geld!“), manchmal kompliziert wie bei den verschiedenen Farben von Tulpe oder Rose, wie unser Blumen-ABC zeigt. Und auch bei anderen Kompositionen kann man mit Farbe schnell daneben liegen: Weiße Blumen werden oft mit Beerdigungen und Todesfällen in Verbindung gebracht, rote Blüten mit heißer Liebe und Leidenschaft. Vermutlich stammt die elegante Sprache der Blumen aus dem antiken Persien und erreichte von dort die Serails der mittelalterlichen Sultane. Nach Europa brachte sie eine reiselustige Britin, Lady Mary Wortley Montagu. Sie reiste zu Beginn des 18. Jahrhunderts in den Orient und entdeckte in den Harems die Kommunikation durch Blüten. Darüber berichtete sie ausführlich in ihren „Briefen aus dem Orient“, die eine neue Mode auslösten. Das Blumen-ABC entwickelte sich zu einer eigenen, komplizierten Wissenschaft. Wer die Blumensprache beherrschte, (mehr…)
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Eine Hochzeit ist das Schönste im Leben. Ein Glücks-Overkill. Aber seien wir ehrlich: Die Vorbereitungen sind oft Stress in Reinkultur. So vieles muss organisiert werden, an 1 000 Dinge muss das Brautpaar in spe denken. Wo feiern? Was essen? Darf Oma Anna väterlicherseits neben Tante Sabine mütterlicherseits sitzen oder gibt’s dann Ärger? Wir möchten Ihnen gerne ein paar Tipps geben, wo Sie besonders stilvoll feiern können, wer die schönsten Hochzeitsfotos für Sie macht und wer für Sie sogar das Schreiben von Tischkarten übernimmt (die auf jeden Fall auch Tante Sabine gefallen!).
Eine echte Liebesbeziehung verbindet die Hamburger und ihren Hafen. Was liegt da näher, als in einem exklusiven Hotel so nah wie möglich an dieser großen Liebe Hochzeit zu feiern? Das Hotel Hafen Hamburg macht’s möglich. Besonders beliebt bei Hochzeitspaaren ist der Raum Elbkuppel, im obersten Stockwerk des Hauses gelegen. Er bietet durch bodentiefe Fenster einen sensationellen Ausblick über die Landungsbrücken und den Hafen. Das hauseigene Restaurant „Port“ verwöhnt Gäste mit regionalen Spezialitäten und feinen internationalen Köstlichkeiten. Berühmt ist es in ganz Hamburg für seine exzellenten Wildgerichte. Und so könnte Ihr Hochzeitsmenü lauten: „Gebratener Hirschkalbsrücken mit Aprikosenstrudel, sautierten Kastaniensaitlingen und Wacholder Jus“ und zum Dessert „Geeistes SchokoladensoufflĂ© mit Bratapfelmousse und Marzipaneis“. Zum Dahinschmelzen!
www.hotel-hafen-hamburg.de
 Oder träumen Sie von einer Hochzeit und Flitterwochen am Meer? Dann ist das Iberotel Boltenhagen genau der richtige Ort. Auf der wildromantischen Halbinsel Tarnewitz, direkt angrenzend an das lebendige (mehr…)