Archiv der Ausgabe 3 | 26. Jahrgang | Herbst 2009
- Der schönste Tag des Lebens
Eine aktuelle Umfrage der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de ergab, dass 57 % der Männer es als reine Männersache betrachten, der Liebsten einen Heiratsantrag zu machen. Drei Viertel der Frauen sehen das genauso, auch das ergab die Umfrage. „Emanzipation hin oder her: In Sachen Hochzeitsantrag herrschen nach wie vor für die meisten traditionelle Rollen“, fasst Paarberaterin Lisa Fischbach von Elite-Partner.de die Ergebnisse zusammen. „Frauen möchten gern erobert werden und überlassen die Initiative in diesem Fall ihrem Partner. Doch die Zahlen zeigen auch, dass es andere Tendenzen gibt. Schließlich sehen sich nicht alle Männer in der aktiven Rolle und nicht die Gesamtheit der Frauen in der abwartenden. Moderne, selbstbewusste Frauen machen zunehmend auch hier den ersten Schritt.“
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Foto: Martina van Kann
Wenn Ihnen schon der Antrag gemacht wurde, stecken Sie bestimmt mitten in den ersten Hochzeitsvorbereitungen. Wir möchten Ihnen auf den folgenden Seiten Tipps geben, wo Sie besonders edel feiern und herrlich schlemmen können, wer Sie so richtig in Szene setzt und mit was die Braut den Bräutigam verzaubern kann …
Hochzeits-Arrangements
Am 4. Oktober findet im Hotel Louis C. Jacob eine exklusive Hochzeitsmesse statt: Wedding Round Table (von 14–19 Uhr). Hier treffen sich die Besten der Profis in Sachen Hochzeit in der einzigartigen Atmosphäre des Luxushotels. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen unter hochzeit@hotel-jacob.de. Aber natürlich ist dieses Hotel nicht nur am 4. Oktober ganz auf Hochzeit eingestellt: Das familiär geführte Haus, das über 85 Zimmer und Suiten – zum Teil mit spektakulärem Elbblick – verfügt, bietet sechs individuelle Räumlichkeiten für private Anlässe und Festlichkeiten von 2 bis 220 Personen. Brautpaare genießen hier verschiedene Arrangements, (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 26. Jahrgang | Herbst 2009
- Traditionsunternehmen-Barkassen-Meyer
- von Misha Leuschen
„Willkommen an Bord, sehr verehrte Damen und Herren, liebe Kinder! Ich begrüße Sie zur großen Hafenrundfahrt!“ Seit nunmehr neunzig Jahren schippert Barkassen-Meyer nun schon Passagiere auf der Elbe herum. Mit Hafenromantik hatte das damals genauso wenig zu tun wie heute; zu jeder Zeit wurde im Hafen in erster Linie Geld verdient. Aber hier lockte das Tor zur Welt, machten sich Auswanderer auf, um woanders ihr Glück zu suchen, hatten Seeleute Landgang und brachten die weite Welt mit in die enge Kaufmannsstadt.

Manni Karp, „He lücht“ bei Barkassen-Meyer
Von diesem Mythos zehrt St. Pauli mit seinem Hafen heute noch, Hans Albers und „La Paloma“ sei Dank. Barkassen-Meyer bedient diesen Mythos erfolgreich. Das liegt vor allem an Jungs wie Manni Karp (63), der seit 1983 beim Familienunternehmen Barkassen- Meyer dabei ist. Zuerst heuerte er als Schiffsführer an und unterhielt als „He lücht“ die Fahrgäste, jetzt verteilt der kleine, drahtige Mann virtuos aus dem kleinen Büro auf Brücke 2 die Touristenströme. „Zehn Jahre bin ich zur See gefahren, habe die ganze Welt gesehen, war auf allen Kontinenten“, erinnert er sich. In Hamburg wurde er sesshaft und heuerte schließlich als Schipper an, wie schon Vater und Großvater vor ihm – und mittlerweile auch seine beiden erwachsenen Söhne. Gern erzählt der Wilhelmsburger Anekdoten aus mehr als 25 Jahren Barkassenfahrt. Wie ihn in einer Silvesternacht der Teufel ritt und er, statt auf der Elbe zu bleiben, noch mal in die Speicherstadt abdrehte, ohne auf den Tiefgang zu achten, und das bei voll besetztem Schiff.
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Archiv der Ausgabe 3 | 26. Jahrgang | Herbst 2009
- Designer-Shooting-Star Philipp Plein: vom Luxus der Arbeit
- von Johanna Vogtländer
Eigentlich hatte er sich schon entschieden, in seinem Leben viel Schwarz zu tragen. Nach Abschluss des Gymnasiums am Internat Schloss Salem am Bodensee studierte der 1978 in München geborene Philipp Plein an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen Rechtswissenschaft. Doch dann begann er 1998, für Freunde und die Familie Möbel zu entwerfen. Das änderte sein ganzes Leben. 2004 folgte die erste Fashion-Kollektion und damit begann eine Karriere, die Philipp Plein zu einem Mode-Weltstar machte.

Philipp Plein
„Luxus ist für mich, meine Kreativität ausleben zu können. Manche Menschen arbeiten, um zu leben – ich lebe, um zu arbeiten“, bekundete Philipp Plein in einem Interview. Und so ist der Designer auf vielen Feldern aktiv: Neben Damen-, Herren- und Kindermode entwirft er auch Sonnenbrillen, Taschen, Schmuck und natürlich immer wieder Möbel. Plein wurde vom starken Kunstinteresse seiner Eltern geprägt. Zahlreiche Reisen und damit verbundene Besuche in Museen weckten in ihm ein frühes Interesse für Kunst, Architektur und fremde Kulturen.
2008 stattete er Heidi Klum und die Teilnehmerinnen von „Germany’s Next Topmodel“ in Barcelona mit einer „Heavy- Metal“-Kollektion aus und verpflichtete die internationalen Topmodels Naomi Campbell und Marcus Schenkenberg für eine Vogue- Kampagne. Im Frühjahr dieses Jahres präsentierte er zum 50. Geburtstag von Barbie, der berühmtesten Puppe der Welt, die Philipp-Plein-Barbie.
Der Mode-Shooting-Star liebt das wilde Zusammenspiel von Glitzer, Glamour und Rock’n’Roll. Seine Kollektionen geizen nicht mit Crystallized Swarovski Elements, Stickereien, Fell-Einsätzen, antiken Münzen, handgezeichneten Prints (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 26. Jahrgang | Herbst 2009
- Eintauchen, entspannen, erholen: dem Stress ein Schnippchen schlagen
- von Brigitte Menge
Ob wohltuende Massage nach einem langen Arbeitstag, sinnliche Wellness zu zweit, präventive therapeutische Behandlungen oder ein heißes Kräuterbad – manchmal brauchen Körper und Seele keine große Reise, sondern nur eine kleine Erholungspause, um wieder in die Balance zu kommen. Gönnen Sie sich die Zeit.
Der Wellnessurlaub gehört weiterhin zu den beliebtesten Reiseträumen der Deutschen.

Foto: subwaytree / Quelle photocase.com
Jeder dritte Haushalt zieht ihn in Betracht, 5,6 Mio. Haushalte haben ihn bereits gemacht. Kein Wunder, versteht inzwischen doch fast die Hälfte der Bevölkerung Wellness als ein wichtiges Thema für das eigene Leben. Dies ergab eine Grundlagenstudie, die gemeinsam vom Deutschen Wellness Verband (DWV) und GfK Travelscope durchgeführt wurde. Wellnessurlaub bleibt Heimaturlaub: Drei von vier Wellnessreisen finden im Inland statt. Als derzeit wichtigstes Motiv für einen Wellnessurlaub steht mit fast 40 % der Wunsch nach einem körperlichen Ausgleich zum Alltag im Vordergrund, gefolgt von den typischen Wohlfühl-Wünschen: sich pflegen und verwöhnen zu lassen, sich zu belohnen und etwas Gutes zu gönnen. Nicht minder geben heute aber auch Stress und seelische Last den Ausschlag für eine Wellnessreise. Profilierte Wellness-Hotels koppeln Gesundheit mit Genuss, servieren eine schmackhafte Vitalküche. Nicht selten stellen sich die Küchen auf besondere gesundheitliche Ernährungswünsche ein und bieten eine spezielle Ernährung für Diabetiker, Übergewichtige und Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen. So nimmt der Wellness- Urlauber auch Anregungen für seine Lebensweise mit nach Hause. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 26. Jahrgang | Herbst 2009
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Auf dem Gelände der ehemaligen Asklepios Kliniken in Hamburg Barmbek wird ein neues Gesundheitszentrum errichtet. Die Renovierungsarbeiten an dem denkmalgeschützten Backsteinbau, in dem früher die Pathologie ansässig war, haben im Juni begonnen. Finanziert wird der Aus- und Umbau von der Hansa Terra GmbH. Auf 2 800 Quadratmetern, von denen bereits 90 Prozent verkauft sind, wird es neben verschiedenen Praxen auch eine Apotheke und ein PatientencafĂ© geben. Im Frühjahr 2010 wird das Gesundheitszentrum den Betrieb aufnehmen. www.hansa-terra.de

Heide Rosendahl, Foto: Deutsche BKK
Die von der BKK ins Leben gerufene Aktion „5 macht fit!“ feiert in diesem Jahr ihr 3-jähriges Bestehen. Die Initiative möchte dazu aufrufen, sich mindestens fünf Minuten am Tag Zeit zu nehmen, um ein paar einfache Bewegungsübungen durchzuführen. Das erhöht, laut BKK, nicht nur die Lebenserwar tung , sondern verringert außerdem die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten. Die Übungen tragen vielversprechende Namen, wie „Twister“, „Adler“ oder „Pyramide“, und lassen sich optimal in den Alltag einbinden – egal ob am Arbeitsplatz, im Auto oder zu Hause. Auch Heide Rosendahl, ehemalige Leichtathletik-Olympiasiegerin und Mutter von Danny Ecker, ist eine große Befürworterin der Kampagne. Sie findet, dass das 5-Minuten-Programm auch für ältere Menschen – sie ist mittlerweile 69 Jahre alt – geeignet ist. www.5machtfit.de
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Im Januar 2010 soll auf dem Gelände des Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) das neue „RehaCentrum Hamburg“ in Trägerschaft des Klinikums Bad Bramstedt eröffnen. Das Angebot des Hauses umfasst die Fachrichtungen orthopädische, kardiologische, neurologische und psychosomatische Rehabilitation. Die unmittelbare Nähe zum UKE (mehr…)