Archiv der Ausgabe 1 | 26. Jahrgang | Frühjahr 2009
- Ostfriesische Inseln: schönste natur, bezaubernde Orte und ein Klima zum Wohlfühlen
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Die kreativsten Touristiker Deutschlands arbeiten auf den Ostfriesischen Inseln. Denn von dort kommen so viele ungewöhnliche Ideen wie aus keiner anderen Region des Landes. Sicher spiegelt sich darin die besondere Stimmung auf den vor der deutschen Nordseeküste liegenden sieben Schmuckstücken wider, die im Wechselspiel zwischen Himmel, Wasser und Land überaus inspirierend wirken. Schließlich scheint hier die Sonne außergewöhnlich hell, selbst wenn sie einmal von Wolken bedeckt sein sollte. Außerdem üben die endlos scheinenden weißen Strände, die reine Meeresluft und die einzigartigen Dünenlandschaften eine faszinierende Wirkung auf Einheimische und Urlauber aus.

Insel-Idylle; Foto: Jenzig71 / Quelle PHOTOCASE
Anders sind die so reichlich Aufmerksamkeit auslösenden Ideen wohl kaum zu erklären. Schließlich kommt der aktuelle Träger des deutschen Tourismuspreises ausgerechnet aus dem nordwestlichen Zipfel Deutschlands. Die von allen sieben Inseln finanzierte Werbegemeinschaft organisierte in Essen eine „Stammgast-Messe“. Alle in der Stadt und in der Umgebung wohnenden Urlauber wurden eingeladen und gleichzeitig gebeten, ihre Freunde und Bekannten mitzubringen. Diese Idee überzeugte die Jury.
Erstmals Botschafter in allen deutschsprachigen Ländern
Noch etwas verrückter klang die im Februar veröffentlichte Schlagzeile: „Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff ernennt 18 Botschafter der Ostfriesischen Inseln“. Was zunächst wie ein Aprilscherz klang, erwies sich bei genauerem Hinsehen als (mehr…)
Archiv der Ausgabe 1 | 26. Jahrgang | Frühjahr 2009
- Sauber eingelocht – wo man im Norden den besten Abschlag machen kann, von Gerald Backhaus
Die Vögel zwitschern, die Frühlingssonne kitzelt – es ist ein Tag wie gemacht, um an der Elbe oder am Ostseestrand spazieren zu gehen und: um Golf zu spielen! Golfen in Deutschland wird immer beliebter, seit 1990 melden sich jedes Jahr über 20 000 neue Mitglieder beim Golfverband an. Mittlerweile kann hierzulande auf fast 700 Plätzen gespielt werden. Im europäischen Vergleich hat nur England noch mehr zu bieten.

Foto: Rainer Sturm / PIXELIO
Raus ins Freie muss man nicht unbedingt. Es gibt Unternehmen, in denen die Angestellten an der Bürotür abschlagen, wie zum Beispiel in Münster, wo ein BürogolfClub Turniere im Autohaus, Hotel, Gartencenter oder in einer Bank ausrichtet. Golfer aus Hamburg und Umgebung haben jedoch zahlreiche Trainingsmöglichkeiten im Grünen. Betrachtet man den Norden, fällt eine wahre Ballung von Plätzen rund um die Hansestadt auf.
Zentrumsnäher geht nicht
Vom Hauptbahnhof aus ist man in wenigen Minuten in der Golf Lounge nahe den Elbbrücken. Auf der 18 000 Quadratmeter großen Anlage wird wettergeschützt und kostengünstig gegolft. Das Unternehmen, das mit „Eine für Alle” und „Golf unlimited” für unbegrenztes Vergnügen wirbt, hat 360 Tage im Jahr geöffnet. Bekannte aus Funk und Fernsehen sind hier ebenso anzutreffen wie Nationalspieler, aber auch Crossgolfer schlagen hier ab. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 1 | 26. Jahrgang | Frühjahr 2009
- im Gespräch mit Schauspielerin Julia Jentsch, von Dennis Demmerle
Hanna Schygulla hat sie schon gespielt, Angelica Domröse und auch Ruth Leuwerik – die weltbekannte RomanFigur der Effi Briest. Am 12. Februar lief in den deutschen Kinos die Neuverfilmung des Fontane-Klassikers an, die weibliche Hauptrolle spielt die vielfach preisgekrönte Julia Jentsch. Wir sprachen mit ihr über ihre Rolle und die Unterschiede zur literarischen Vorlage.

Schauspielerin Julia Jentsch als „Effi Briest“, Foto:Constantin Film
Frau Jentsch, wann sind Sie das erste Mal mit Theodor Fontanes „Effi Briest” in Kontakt gekommen?
In der Schule, in der siebten oder achten Klasse habe ich das Buch gelesen.
Das Drehbuch gönnt sich einige Freiheiten gegenüber dem Original. Wie empfinden Sie das?
Mich hat damals das Buch sehr gerührt. Als ich im Drehbuch zum veränderten Schluss kam, war ich da eher gespalten: Einerseits glücklich, dass sie nicht sterben muss, ich fragte mich aber andererseits, was das für die Geschichte, die ich sehr mochte wie sie war, bedeutete. Im Gespräch hat mich Regisseurin Hermine Huntgeburth dann von ihrem Anliegen überzeugt. Sie fand es faszinierend, dass das reale Effi Briest-Vorbild, die Elisabeth von Plotho, über 90 Jahre alt wurde, und hat mir erklärt, wie Fontane die Geschichte an die damaligen Publikumsgewohnheiten anpasste, die eine Opferrolle der Frau vorsahen. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 1 | 26. Jahrgang | Frühjahr 2009
- ein Eisenbahnmuseum für Hamburg?  von Jörg Nitzsche
Wer erinnert sich nicht gerne an die rußgeschwängerten Zeiten der auf ihren Einsatz wartenden Dampfloks im Hamburger Hauptbahnhof, als es noch ein echtes Abenteuer war, Deutschland mit der Bahn zu erleben? Die berühmten Schnellzugdampfloks der 03er-Baureihe waren über Jahrzehnte die Flaggschiffe des traditionsreichen Betriebswerks Hamburg-Altona, welches mit seiner Doppeldrehscheibe, seinem alles überragenden Wasserturm und seinem 57-ständigen Ringlokschuppen in der gesamten Bundesrepublik als Ausnahmeerscheinung galt.

Foto: Jörg Nitzsche / Hamburg hautnah
Von hier brachten sie uns in den Urlaub, zu Verwandten und Freunden, die guten alten Dampfloks. Wir schauten aus unseren Abteilfenstern und entdeckten eine uns völlig neue und unbekannte Welt. Wir bestaunten die berühmtberüchtigte ehemalige Zonengrenze und genossen den Augenblick, wenn sich auf der Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen das gewaltige Alpenpanorama vor uns auftat. Auf der Fahrt zu Nord- und Ostsee vermischte sich die erfrischende Seeluft mit dem süßen Duft der endlosen Rapsfelder. Heute rast die Landschaft in den fast hermetisch abgeriegelten Triebwagen eines ICE völlig verzerrt an uns vorüber. Dabei waren die Fahrzeiten schon vor dem 2. Weltkrieg rekordverdächtig schnell. Der bekannte dieselgetriebene „Fliegende Hamburger” legte bereits (mehr…)
Archiv der Ausgabe 1 | 26. Jahrgang | Frühjahr 2009
- Mode-Trends Frühjahr / Sommer 2009 /// Anzeige
- Â von Beate Reichmann
Hamburg ist Modestadt Nummer eins in Deutschland. Namhafte Designer sind hier zu Hause, junge Kreative rücken nach. Wir stellen Ihnen hier drei Stores und die jeweiligen neuen Kollektionen vor.
ST. Emile – Fifties meet Seventies

Quicklebendige „Schaufenster-Models“ von St. Emile
Am 27. Februar feierte ST. Emile seine Store-Eröffnung (Neuer Wall 80). Mit Presse und Prominenz wie Mirja du Mont, Eva Habermann, Marlies Möller u. v. a. und zu Live-Jazz von Pat Appleton zeigten Models die Highlights der puristisch eleganten Frühjahrs- und Sommer-Kollektion. Besonders toll: die Models posierten auch zwischenzeitlich in den Schaufenstern.
Ein kontrastreicher Mix aus kühler Fifties-Eleganz und ethnisch angehauchtem Hippie-Look der Siebziger schafft die aktuelle Vielfalt der Sommer-Mode bei St. Emile. Reiche Farben wie Gelb-Orange, Lila, Türkis und Ozeanblau in allen Nuancen und dazu lebhafte Ethno-Muster reflektieren den multikulturellen Gaucho-Einfluss. Kleider und Tuniken in weichen, fließenden Materialien wie Seide und SilkcrĂŞpe spielen eine große Rolle. (mehr…)