Archiv der Ausgabe 3 | 25. Jahrgang | Herbst 2008
- Edle Handwerkskunst in Hamburg
In Hamburg setzt man von jeher auf Tradition, schnelllebige Konsumartikel sind dem Hanseaten suspekt. Hier werden, wie im großen Vorbild Großbritannien, mit handwerklicher Präzision hergestellte Alltagsgegenstände von Generation zu Generation weitergegeben – und auch benutzt. Ob gewachste Regenjacken, mechanische Uhren oder Schreibutensilien – man legt Wert auf Qualität und hochwertige Verarbeitung. Entdecken Sie mit uns Hamburgs edles Handwerk!
Lust auf Luxus?
Auffälliger Chichi mag anderswo en vogue sein. In Hamburg setzt man auf diskrete Eleganz und gute Namen. Vielleicht hat ja auch ein Hamburger Kaufmann mitgeboten, als ein 75 Jahre alter Steiff-Teddy für fast 160.000 Euro unter den Hammer kam. Gefallen fände bei den Damen der Hansestadt vielleicht auch „Boheme Royal“ von Montblanc, ein Füllfederhalter, mit 1.430 Diamanten besetzt und aus 18-karätigem Weißgold für 110.000 Euro.
Immer mehr Menschen wissen Werte wie Natur, Freiheit, Stille oder Zeit als den wahren Luxus zu schätzen. Rarität und Virtuosität zeichnen ihn aus. Handwerk ist deshalb in jeder Hinsicht Luxus. Sich Zeit zu nehmen für die Herstellung, die kunstvolle Verwendung exklusiver Materialien, individuelle Anfertigungen, die den Wünschen des Kunden Rechnung tragen. Dabei eröffnet das Verschmelzen von alten Techniken mit High-Tech-Methoden ganz neue Möglichkeiten. So hat Handwerk wieder Zukunft.
Hamburger Gentlemen und ihr „Personal Tailor“
In einer Stadt, deren Bürgermeister gerade zum bestgekleideten Politiker gekürt wurde, halten Gentlemen auf sich. Die Schuhe sind selbstverständlich handgenäht, der BusinessAnzug ist maßgeschneidert. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 25. Jahrgang | Herbst 2008
- Im Gespräch mit Cord Woehlke – Geschäftsführer der Drogeriekette Budnikowsky
Cord Wöhlke ist ein Unternehmer, mit dem man Geschäfte mit Handschlag besiegeln möchte. Klar, geradeaus, norddeutsch. Einer, der schnell denkt und noch schneller spricht. Ein kluger Kopf, analytisch und fantasiebegabt. Einer, der nichts auf Schickimicki gibt, sondern die Geschicke des Drogeriefilialisten Budnikowsky aus einem schmucklosen Bürogebäude in Wandsbek lenkt. Der auch mit dem Bus fährt, mitten auf St. Georg lebt und im Urlaub zum Wandern geht. „Die Bodenhaftung ist sehr wichtig, auch fürs Geschäft, denn wir müssen allen Menschen gerecht werden“, sagt er.

Foto: Moritz Nicolaus Schmid
Kontinuität und Verlässlichkeit sind für ihn die Schlüsselwörter, wenn er über den Erfolg des Unternehmens redet. Auf langfristige Bindungen lege er Wert, und er ist stolz darauf, dass das regionale Unternehmen in 95 Jahren nur drei Geschäftsführungen hatte. „Wir führen das Unternehmen wie eine große Familie und Leistungsgemeinschaft“, sagt der 59-Jährige.
Geprägt habe ihn in seinem Leben vor allem sein Glaube. „Ich bin Christ aus Überzeugung, in meiner Kultur und meinem Verhalten“, sagt er schlicht. Große Vorbilder seien für ihn die starken Frauen seiner Familie gewesen. „Mit der Großmutter war ich jahrelang in Bremen auf dem Gemüsemarkt. Da habe ich meine händlerischen Fähigkeiten erworben!“, lacht er, und die blauen Augen blitzen. Auch die Mutter, später die Stiefmutter hätten ihn stark beeindruckt: „Sie haben uns beigebracht, uns selbst nicht so wichtig zu nehmen.“ Führen heiße dem Menschen zu dienen – das werde oft vergessen. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 25. Jahrgang | Herbst 2008
- Von der Hansestadt bis an die See
Großstadthektik? Terminstress? Reif für die Insel? Wir wissen nicht, was Ihr Arzt oder Ihr Apotheker Ihnen empfiehlt – aber wir haben da etwas für Sie: Kommen Sie mit uns auf eine Entdeckungsreise zu den Wellness-Oasen rund um die Hansestadt und in den hohen Norden und lassen Sie den Alltag für eine Weile hinter sich …
Hamburg – Entspannung direkt vor der Tür

Foto: KAISER SPA HOTEL ZUR POST
Hoch über den Dächern Hamburgs können Sie sich im Steigenberger DaySpa mit exklusiven Wellness-Ritualen aus aller Welt und Schönheitspflege de Luxe von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Unser Tipp: Vom 15. November 2008 bis zum 15. Januar 2009 kann man hier in Schokolade schwelgen: Eine Ganzkörperpackung in Schokoladenmousse in der Wohlfühl-Schwebeliege mit anschließender Massage und einem Becher heißer Schokolade – Genuss pur in der kalten Jahreszeit und eine Top-Geschenkidee als Gutschein nicht nur zur Weihnachtszeit … www.hamburg.steigenberger.de
Stopover in Hamburg und Lust auf Ayurveda? Kein Problem: Im Courtyard by Marriott Hamburg übt man sich in der indischen Heilkunst. Durch Ganzkörpermassage mit Seidenhandschuh, Stirnölguss oder Hot-Stone-Massage werden Körper, Geist und Seele in natürlichen Einklang gebracht und der Organismus von Giften befreit. Der mit aufwändiger Wand- und Deckenmalerei ausgestattete Poolbereich lädt zum „Baden in Illusionen“ ein. www.courtyardhamburgairport.de
 Rotenburg / Wümme – Ausflug ins Grüne mit Verwöhnfaktor
Am Rande der Lüneburger Heide, in Rotenburg / Wümme, versteckt sich ein Juwel: Das 5-Sterne-Superior Hotel Landhaus Wachtelhof ist mit dem begehrten Prädikat „SPA by Clarins“ ausgezeichnet. Gesundheitsfördernde SPA-Anwendungen und Schönheitspflege de Luxe werden auf höchstem Niveau kombiniert. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 25. Jahrgang | Herbst 2008
- Das Internationale Maritime Museum Hamburg
Dass die Hamburger von Schiffen nicht genug kriegen können, beweisen sie immer wieder. Ob Queen Mary 2, Cruise Days oder Hafengeburtstag – Hamburg steht Kopf. Was liegt da näher, als ein Museum voller Schiffe mitten in das neue Renommierviertel HafenCity zu setzen?

Arved Fuchs‘ Expeditionsschiff „James Caird II“; Foto: Internationales Maritimes Museum Hamburg / Michael Zapf
Wer Hamburgs neue Museumsattraktion besuchen will, sollte Zeit mitbringen – hier gibt’s Schifffahrts- und Marinegeschichte aus 3.000 Jahren zu entdecken!
Genau auf dem 10. Breitengrad können Nautiker seit diesem Sommer Kurs auf das Internationale Maritime Museum Hamburg nehmen. Eine zierliche, geschwungene Brücke führt zum denkmalgeschützten Kaispeicher B, der auf zehn Decks und 12.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche über 40.000 Exponaten Platz bietet; sie sind Bestände des ehemaligen Instituts für Schifffahrts- und Marinegeschichte von Peter Tamm.
Beim Betreten des schönen Gebäudes fühlt man sich gleich wie an Bord eines eleganten Luxusliners. Geöltes Holz, gedämpftes Licht und zehn Etagen, die sich imposant wie Schiffsdecks im Raum erheben – perfekter Rahmen für die umfangreiche Sammlung von Seestücken aller Art. Den letzten Schliff erhielt die Ausstellung von Schiffsmodellen und -miniaturen, Konstruktionsplänen, Gemälden, Aquarellen, Grafiken, Uniformen und Waffen durch Holger von Neuhoff, der schon 1997 für die erfolgreiche „Titanic“-Ausstellung in der Speicherstadt verantwortlich zeichnete. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 25. Jahrgang | Herbst 2008
- Das Ja-Wort auf einer Spritztour in den Weltraum
 Spock an Captain Kirk: „Wollen Sie mich heiraten?“ Kirk runzelt die Stirn. Spock: „Sie haben zu lange überlegt! Game over.“
Unglaublich, aber wahr: Jetzt kann man im Weltraum heiraten. Hochzeiten während eines Fluges ins All, den die Münchner Firma „Designreisen“ und ihr schweizerisches Pendant „Deluxe Targets“ für Privatpersonen anbieten, unterliegen den Gesetzen des US-Bundesstaates New Mexiko und sind grundsätzlich möglich. Noch hat sich kein Paar getraut, also könnten Sie die Ersten sein, die sich im Weltraum das Ja-Wort geben. Unter zwei Bedingungen: Da wären einmal das nötige Kleingeld und noch etwa ein bis zwei Jahre Geduld.
Die Fluggesellschaft „Virgin Galactic“ des britischen Milliardärs Sir Richard Branson ist weltweit der erste Anbieter von Weltraumreisen für Privatpersonen. Branson erfüllt nicht nur sich selber damit einen Traum: Ab 2010 kann jeder, der das Geld dafür übrig hat, einen Kurzurlaub im Weltall verbringen. „Virgin Galactic“ bietet für einen Preis – die Angaben schwanken aktuell – zwischen 123.000 und 136.000 Euro pro Person einen zweieinhalb Stunden dauernden Ausflug ins All an. Höhepunkt der Spritztouren sind fünf Minuten Schwerelosigkeit. Er und seine Familie werden die ersten Passagiere sein, die mit dem Raumschiff „Space Ship Two“ ins Weltall abheben. Richard Branson wurde bekannt mit seinem Plattenverlag „Virgin“ und der gleichnamigen Fluglinie. Neben seinem Mitstreiter Burt Rutan, dem legendären Konstrukteur, hat er den Microsoft-Mitbegründer Paul Allen als Teilhaber an Bord seiner Weltraum-Fluglinie geholt. (mehr…)