Archiv der Ausgabe 2 | 24. Jahrgang | Sommer 2007  Â
- Hamburgs größtes Bauprojekt wird die Innenstadt um vierzig Prozent vergrößern
Vor zehn Jahren wurde sie in der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen, 2001 wurde mit dem Bau begonnen, und langsam nimmt sie Gestalt an: Hamburgs größte Baustelle, die HafenCity. Die Lage am Wasser, mitten im Herzen der Stadt, macht das 155 Hektar große Plangebiet zum Sahnestück. Zwischen historischer Speicherstadt und Elbe wird bis 2025 unter der Regie der HafenCity Hamburg GmbH, einer Tochter der Freien und Hansestadt Hamburg, ein neues Stadtviertel mit einer urbanen Mischung aus Wohnen, Büro, Kultur, Freizeit, Tourismus und Handel entstehen.

Foto: Hamburg Tourismus GmbH
Und das ehrgeizige Projekt wächst rasant: Mehr als fünfzig private Investitionsvorhaben im Gesamtwert von über 2,2 Milliarden Euro sind gesichert. 14 Hochbauvorhaben sind bereits abgeschlossen, und (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 24. Jahrgang | Sommer 2007  Â
- Frischer Wind in der KPM-Galerie
Was kommt dabei heraus, wenn die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin, Starköchin Cornelia Poletto und Meisterkonditor Adolf Andersen aufeinandertreffen? Exzellentes Essen mit wunderschöner Tischdekoration natürlich! Und in diesem Fall sogar für einen guten Zweck: KPM hatte zu einem gelungenen Charity-Event zugunsten der Hamburger Tafel in die Galerie am Neuen Wall geladen.
Die neue Leiterin der KPM-Verkaufsgalerie, Gabriele Krage, hatte die Idee zu diesem ganz besonderen Event. „Wir verkaufen Luxus, da haben wir auch die Verpflichtung, an die ganz unten zu denken“, erklärt die temperamentvolle Brünette ihr Engagement für die Hamburger Tafel von Gründerin Annemarie Dose. „Und KPM muss auch etwas für Hamburg tun. Was liegt da näher als das Thema Fisch?“ (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 24. Jahrgang | Sommer 2007  Â
- Reif für die Insel: Feine Fincas und schmucke StadthotelsÂ
An kaum einer anderen Urlaubsregion scheiden sich so sehr die Geister wie an Mallorca. Während die einen den Urlaub nach Litern vertilgter alkoholischer Getränke und Verbrennungsgrad der Haut messen, lieben die anderen stille Buchten am türkisblauen Meer, weitläufige Landgüter mit dem Duft von Lavendel und Rosmarin und die knisternde Stille der Olivenhaine in der Mittagshitze. Gleich einem üppigen Ausstattungstheater wandelt die größte der Baleareninseln ihre Kulissen und bietet Besuchern immer aufs Neue die Chance für Entdeckungen. Wir stellen Ihnen abseits der Bettenburgen Urlaubsdomizile vor, die mit Individualität, Stil, Ruhe und Komfort überzeugen. Meist sind die schmucken Stadthotels und feinen Fincas alter Familienbesitz und wurden so restauriert, dass viel vom traditionellen Mallorca erhalten blieb und persönliche Geschichte allgegenwärtig ist.
Hotel Sant Jaume

Foto: Son Pons
Eigentlich war Rosi Speer alles andere als glücklich, als ihr Arbeitgeber, ein grosser deutscher Reiseveranstalter, sie nach Mallorca entsandte. Recht schnell änderte sich die Einstellung der jungen Frau aus dem norddeutschen Winsen an der Luhe, denn sie entdeckte die Insel und traf den Mann fürs Leben. Beide begannen Ende der 1990er Jahre das Vaterhaus ihres Mannes aus dem 19. Jahrhundert innerhalb der Stadtmauern des historischen Alcúdia auszubauen. Ergebnis ist ein ruhiges kleines Stadthotel, in dem keines der sechs Zimmer dem anderen gleicht und es schwerfällt zu entscheiden, ob man im Zimmer mit dem Himmelbett, der Badewanne mit Aussicht über die ganze Stadt oder in dem Zimmer mit dem maurischen Fliesenboden wohnen möchte. Mit handwerklicher Kunst und feinem Geschmack wurde Altes erhalten. In allen Zimmern herrscht striktes (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 24. Jahrgang | Sommer 2007  Â
- Interview mit den Produzentinnen des Kinofilms „Die Fälscher“
Sie war die größte (bekannte) Geldfälscher-Aktion der Geschichte: die Aktion „Unternehmen Bernhard“. In den letzten Kriegsjahren brachte man „Spezialisten“ in das KZ Sachsenhausen, um dort englische Pfund und Dollars zu fälschen. Damit wollte der NS-Staat kriegswichtige Rohstoffe finanzieren. Über einen Strohmann ließen die Nazis das gefälschte Geld prüfen. Ergebnis: Eine Schweizer Bank und die Bank of England bestätigten die Echtheit der 50-Pfund-Noten. Daraufhin wurde weiter produziert: 134,6 Mio Pfund Sterling – so viel wie die damaligen britischen Währungsreserven! Der Kinofilm „Die Fälscher“ thematisiert, basierend auf den Erinnerungen des letzten lebenden Zeitzeugen Adolf Burger, die damaligen Ereignisse.

© Universal Film
Bei der Verleihung des deutschen Filmpreises wurde der Schauspieler Devid Striesow für die beste männliche Nebenrolle (er spielt den SS-Mann Friedrich Herzog, der die Fälscher-Operation geleitet hat) ausgezeichnet. TOP Magazin sprach mit Babette Schröder und Nina Bohlmann (magnolia Filmproduktion GmbH), den Produzentinnen des Films.
Wie sind Sie auf das Thema gekommen?
Babette Schröder: Wir haben vor Jahren für einen Dokumentarfilm über den Toplitzsee recherchiert. Das ist ein See in Österreich, in dem die Nazis am Ende des Krieges die gefälschten Banknoten und andere Dokumente versenkt haben. Bei diesen Recherchen sind wir auf das Buch „Des Teufels Werkstatt” von Adolf Burger gestoßen.
Nina Bohlmann: Wir fanden das Thema gleich für einen Spielfilm interessant und haben uns einige Zeit später mit Adolf Burger getroffen, um ihm (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 24. Jahrgang | Sommer 2007  Â
- Die Vattenfall Cyclassics
Fast eine Million erwartete Zuschauer, 200 Profis und über 22.000 Radsportler auf bis zu 243,2 km Streckenlänge: Das sind die Vattenfall Cyclassics, die zu einem der bedeutendsten Radsportereignisse in Europa zählen. Auch in diesem Jahr ist es wieder soweit: Am 19. August heißt es „Auf die Fahrräder! Fertig! Los!“.

Foto: Upsolut / Hoch Zwei
Das Aroma ist einzigartig, die Herznote unbeschreiblich. Die Luft ist gefüllt von dem Duft der Anstrengung und einer Brise des Siegerwillens der in rasender Geschwindigkeit vorbeirauschenden Radler. Seit mehr als einer Dekade rotieren in Hamburg jährlich die Cyclassics und setzen damit eine gute Tradition der damaligen Hamburger Elektrizitätswerke unter dem jetzigen Flaggschiff Vattenfall fort. Mittlerweile hat das nach der Tour de France für die Berufssportler nächstwichtigste Rennen Weltstatus erreicht und gehört mit dem Siegel UCI ProTour zur Königsklasse seiner Zunft.
„Dabei sein ist alles“, lautet das Credo des Mega-Events, unter dem Amateure wie Profis den Kampf auf zwei Rädern in der Hansestadt bestreiten. Von der Steinstraße über die Ost-West-Straße geht es beispielsweise durch den Freihafen bis hin in die südlichsten Teile der Metropole. Für die als „Elite“ bezeichneten professionellen Teams heißt es in diesem Jahr, sogar den Waseberg zu überwinden, dabei jedoch zum Ausgleich eine der schönsten Aussichten von Blankenese über (mehr…)