Archiv der Ausgabe 3 | 23. Jahrgang | Herbst 2006Â
- Hamburg und China: Eine Verbindung mit Tradition
„Hanbao – Burg der Chinesen“, so heißt Hamburg auf Chinesisch – eine treffende Bezeichnung angesichts der in Europa einzigartigen Bedeutung der Hansestadt für das Reich der Mitte. Wenn es um China geht, hatte Hamburg schon immer die Nase vorn. Seit dem 17. Jahrhundert treiben Hamburger Kaufleute Handel mit dem Reich der Mitte.
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Heute gilt die Hansestadt als China-Kompetenzzentrum Europas. Um diesen Vorsprung weiter auszubauen, hat Bürgermeister Ole von Beust in Kooperation mit der Handelskammer „China Time 2006“ ins Leben gerufen. Die Veranstaltungsreihe (13. 9. -1. 10.) macht die ganze Vielfalt und Dynamik der Beziehung der beiden Partner erlebbar. Doch auch über die fast drei Wochen hinaus wird China mit seinen vielen Gesichtern in der Hansestadt präsent bleiben. Entdecken Sie China in Hamburg!
Schiffe und mehr
Bereits 1731 kam das erste Schiff aus China, die „Apollon“, nach Hamburg, beladen mit kostbarer Seide, Federn und Porzellan. Auch heute noch ist Hamburg die Drehscheibe für den (mehr…)
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- Spannendes internationales Programm beim 14. Filmfest Hamburg
Können Sie sich noch an Ihren ersten Kuss erinnern? Damals, im Kino in der letzten Reihe. Schön schummrig war´s da, man konnte ungesehen eng zusammenrücken und Händchen halten. Zugegeben, vom Film hat man damals eher weniger mitgekriegt. Aber romantisch war´s trotzdem, oder?

Shah Rukh Khan und Rani Mukherji in der neuen Bollywood-Produktion „Kabhi alvida naa kehna“.
Wenn’s nach den Besucherzahlen geht, dann wird in Deutschlands Kinos immer weniger gekuschelt. Allein im letzten Jahr gingen zwanzig Prozent weniger Menschen ins Kino. Dagegen wollen die Macher des 14. Filmfestes Hamburg (5. bis 12. Oktober 2006) ein Zeichen setzen und gehen mit einem echten Bollywood-Bonbon an den Start: In „Kabhi alvida naa kehna“ wird Womanizer Shah Rukh Khan für weiche Knie und Herzklopfen bei den Hanseatinnen sorgen. Blockbuster-Regisseur Karan Johar hat mit einem hundertköpfigen Team drei Monate in New York gearbeitet, um diese herzergreifende Ehebrecher-Lovestory um einen Profi-Fußballspieler (Khan) zu drehen. Grandioser Soundtrack garantiert! (mehr…)
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- Die Alpha Noble IceBar im Restaurant IndoChineÂ
Was bisher nur Tokio, Stockholm, London und Mailand zu bieten haben, lockt nun auch in der Hansestadt – mit eiskaltem Wodka.
Der kühlste Tresen an der Elbe ist zurzeit der heißeste Tipp für Hamburgs Szenegänger. Im renommierten Restaurant „IndoChine“ können Gäste ihre kühlen Drinks in der der „Alpha Noble IceBar“, der ersten und einzigen Eisbar Deutschlands, genießen. Und damit sie bei konstanten -5 Grad Celsius nicht frieren müssen, bekommen sie am Eingang gleich Daunenjacken von Tom Tailor, Handschuhe und auf Wunsch auch Mützen ausgehändigt. Wer dann durch die Schleuse die Bar betritt, fühlt sich wie in einem Eismärchen. Phantastische Eisskulpturen, eine geschwungene Eistheke und stimmungsvolles blaues „Polar“- Licht zu loungiger Musik verzaubern bis zu siebzig Gäste, die sich zur gleichen Zeit in den neunzig Quadratmetern der „Alpha Noble IceBar“ aufhalten dürfen. (mehr…)
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- Berlin – Hamburg: Traumstädte und Kontraste
Den Hanseaten sagt man Kälte nach. Dass es in den ECKEN dennoch HEISS hergeht, beweist Kiez-Größe Corny Littmann sinnbildlich im Schmidts Tivoli mitten auf der Reeperbahn. Mit den weiteren Theatern wird das Tor zur Welt zum „König der Löwen“ und feiert Premieren auf höchstem Niveau. Mamma Mia!

Foto: Schmidts Tivoli
Herr Littmann, Sie sind die bekannte Größe Hamburgs und von St. Pauli nicht wegzudenken. Für die Kultur sind Sie durch das Schmidt- Theater und das Schmidts Tivoli längst ein unverzichtbarer Bestandteil, so dass Sie sogar jüngst die Kultursenatorin um Werbung für die neue Elbphilharmonie bat. Eines der unter Ihrer Regie entstandenen Stücke ist die „Heiße Ecke“ im Schmidts Tivoli. Wie kam es zu dem Musical der ganz besonderen Art? Â
Wir wollten ein Stück produzieren, das die Reeperbahn mit ihrem Leben und Treiben komplett beschreibt, das einen Ort zeigt, an dem sich alle Gruppen von Menschen treffen – Anwohner, Huren und Touristen. Die „Heiße Ecke“ war ein solcher. Einst ein Imbiss auf der Reeperbahn, den ich selbst jeden Abend besuchte. Ein Lokal der Begegnung, der Unterhaltung, des Lachens und Weinens. Für unser Theater genau das Richtige: ein konzentrierter Handlungsort rund um den Imbissstand, der die Atmosphäre des „Tivolis“ aufnimmt. Der Erfolg gibt uns mit bisher über 700 Aufführungen Recht, so dass die „Heiße Ecke“ mindestens bis zum Sommer 2007 laufen wird. (mehr…)
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- Der Hamburg City Man Triathlon
Zum bereits fünften Mal in Folge fand der weltgrößte Triathlon unter dem Titel „Hamburg City Man“ (HCM) am 9. und 10. September an Elbe und in Alster statt. Die Upsolut Event GmbH ist als Veranstalter, vorbereitend auf die im nächsten Jahr folgende WM, ein Meister der sportlichen Hochkultur. Erstmalig seit 2002 findet das Event des „Tores zur Welt“ unter neuem Namen am gewohnten großen Platz statt.

Foto: Upsolut / Hochzwei
Ursprünglich als „Holsten City Man Triathlon“ mit 2 500 Teilnehmern gestartet, verdoppelte sich die Zahl der Sportler bis heute. Der Triathlon steht mit seinem neuen Premiumsponsor „Hamburg Wasser“ sinnbildlich für die höchsten Maßstäbe sportlichen Geschehens: Zu Lande, auf dem Rad – und eben im Wasser. (mehr…)