Neuer Küchenchef im Resort Mark Brandenburg

„Gerichte ohne Schnickschnack“ gibt es bei Küchenchef Matthias Kleber, Foto: Resort Mark Brandenburg
Das Resort Mark Brandenburg in Neuruppin hat mit Matthias Kleber einen neuen Küchenchef verpflichtet. Er ist verantwortlich für die Leitung des Fine Dining Restaurants Parzival, des Restaurants Seewirtschaft, des kompletten Banketts und des Caterings auf der MS Fontane. Der gebürtige Neuruppiner war zuletzt Executive Chef im Haus am See in Zechlinerhütte und arbeitete unter anderem als Dozent und Ausbilder für Hotelfachschüler und Köche am Zentrum Prignitzer Wirtschaft e. V. Zudem ist Kleber als Teamchef der deutschen Nationalmannschaft der Köche aktiv und nimmt an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil. Für den Jahresbeginn 2012 plant der umtriebige Koch die Einführung einer neuen Speisekarte im Parzival. Der Fokus soll dann auf regional und saisonal geprägten Gerichten mit erstklassigen Produkten aus dem Nordosten Deutschlands liegen. Auf Lebensmittel, die einen langen Lieferweg (mehr…)
Wenn sich der Geburtstag einer allseits bekannten, umstrittenen, unzählige Male beschriebenen und dutzendfach auf den Denkmalsockel gehobenen Persönlichkeit zum 300. Mal jährt, liegt eine große Jubiläumsfeier natürlich auf der Hand. Pech ist nur, wenn der entscheidende Termin mitten in den kalten Januar fällt.

Neues Palais, Friedrichswohnung, Konzertzimmer, © SPSG / Foto: Leo Seidel
Aber zum Glück handelt es sich ja bei Friedrich II. um den berühmtesten aller Preußenkönige. Daher wird es am 24. Januar nur einen offiziellen Festakt in einem „geheizten Rahmen“ geben. Mit den steigenden (mehr…)
Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit holt sich Brandenburg einen fast vergessenen und sehr wohlklingenden Beinamen zurück: Weinland. Begünstigt durch ein verändertes Klima mit höheren Durchschnittstemperaturen ergreifen immer mehr Hobby-Winzer und sogar Profis die Chance zum Anpflanzen von Rebstöcken, zur Ernte von Trauben und zum anschließenden Keltern. In vielen märkischen Regionen wird der Weinbau mit Enthusiasmus, Pioniergeist und erstaunlichen Erfolgen wiederbelebt.

Qualitätswein aus Südbrandenburg: der Müller Thurgau „Langer Berg“, benannt nach dem Schliebener Weinwanderweg, Foto: Dr. Eberhard Brüchner
Inzwischen misst die Weinanbaufläche bereits 22 Hektar. Doch damit ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. Laut EU-Vorgaben könnte Brandenburg Wein auf einer insgesamt 30 Hektar großen Fläche anbauen. Ein Abkommen mit Rheinland-Pfalz macht das möglich. Das Bundesland verzichtete auf einen winzigen Teil seines 64.000 Hektar großen Weinreichtums zugunsten der Mark. Bis zum ursprünglichen Stand ist es aber noch ein ziemlich weiter Weg. Um 1100 hatten Zisterziensermönche den Wein in das heutige Brandenburg gebracht. Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts besaß fast jeder zweite Ort seinen eigenen Weinberg. Daran erinnern bis heute Namen wie „Am Weinberg“ oder „Weinbergstraße“. Doch zurückgehende Temperaturen, die gefräßige Reblaus und vor allem die Konkurrenz aus südlichen Gefilden machten der Branche zu schaffen. Dank des immer perfekter werdenden Eisenbahnnetzes waren Lieferungen aus Baden-Württemberg, Hessen oder Südtirol kein Problem mehr. Dennoch vermerkt die Chronik noch (mehr…)
Mobilität gehört für sie zum Alltag wie Morgenkaffee und das Öffnen der Ladentür. Ohne Auto würde Karin Genrich, Präsidentin des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg und Inhaberin von zwei Modefachgeschäften in Potsdam, nur die Hälfte ihres täglich prall gefüllten Terminplanes schaffen. Welche Anforderungen stellt sie an ein Auto? „Es muss gut zu mir sein“, lautet die schlichte, zugegeben sehr weibliche Antwort. Ende November testete die Mode-Fachfrau den Opel Ampera, das Rüsselsheimer Elektro-Flaggschiff. „Ein Power-Fahrzeug für eine Power-Frau“, begründet Heike Herzog, Regionalleiterin Ost der Adam Opel AG, die Entscheidung, dass der schmucke weiße Flitzer einen Tag lang der Begleiter von Karin Genrich ist.

Aufbruch ins Elektrozeitalter: Karin Genrich startet zur Testfahrt mit dem Opel Ampera
Da unterscheidet sich Mode nicht von Autos: Der erste Eindruck zählt! „Oh, ein sportlicher Gutausseher“, urteilt Karin Genrich lachend. Sogleich inspiziert sie das Innenleben und den geräumigen Kofferraum. Vor dem Losfahren (mehr…)
Eine solche Rendite würde jeden Geldanleger in Jubelstimmung versetzen: Aus einem eingesetzten Euro werden innerhalb eines Jahres gleich fünf. Da wäre der Weg zum Millionär leicht geschafft. Diese Rechnung ist natürlich nur ein Vergleich, nämlich aus der Filmindustrie. Tatsächlich gibt die Medienboard GmbH, die für die staatliche Filmförderung verantwortlich ist, pro Jahr 24 Millionen Euro für mehr als 200 große und kleine Filmprojekte aus.

Fotos: Filmmuseum Potsdam
Und dieser enorme Betrag verfünffacht sich in der Region. Das besagt jedenfalls die Statistik. Immerhin profitieren von den Ausgaben der Filmleute zahlreiche Hotels, Pensionen, Gaststätten, Handwerker aller Art für den Kulissenbau, Taxibetriebe, Hallenvermieter und viele andere Branchen. In diese Rechnung fließt natürlich auch die Zahl der Beschäftigten der Filmindustrie selbst mit ein. 165.000 feste Jobs in 18.000 Unternehmen in der Hauptstadtregion bedeuten im Vergleich zu den Werten aus dem Jahr 2000 eine Verdopplung. „Die Regionen könnten sogar noch mehr von den jeweiligen Filmarbeiten profitieren, wenn die Drehorte touristisch vermarktet werden“, sagt der für Standortmarketing im Medienboard zuständige Geschäftsführer Elmar Giglinger. „Spezielle Touren würden bestimmt auf reges Interesse stoßen.“ Allerdings steht dieser schönen (mehr…)