Kulturwirtschaft statt Subventionskultur
- von Brigitte Menge
Besteht die Potsdamer Kulturlandschaft jenseits der Schlösser und Gärten lediglich aus subventionierten Kulturbetrieben? Mit dieser polemischen Frage lud Götz Th. Friederich, Präsident des Marketing-Club Potsdam e. V., zum 4. Potsdamer Marketing- Tag unter dem Thema „Kultur- und Kreativwirtschaft als Perspektive für Potsdam“ am 15. April in das Tanztheater fabrik in der Schiffbauergasse ein.

Uta Ramme von der Kölner Beratungsfirma AWC / Foto: Schweiger Design
Auf dem 4. Potsdamer MarketingTag widmeten sich die Teilnehmer der viel diskutierten Frage nach der Rolle von Kultur- und Kreativwirtschaft als Perspektive für Potsdam. Im Mittelpunkt standen dabei die kulturelle Identität der traditionsreichen Schiffbauergasse und die wirtschaftlichen Vermarktungschancen des Standortes. In diesem Zusammenhang stellte die Kölner Beratungsfirma AWC erstmals die Eckpunkte eines neuen Betreiber- und Marketingkonzeptes für das Areal am Havelufer vor. Kreative Köpfe aus Kultur, Wirtschaft und Politik diskutierten darüber hinaus über die Chancen und Potenziale der Marke Potsdam. Können Kultur und Wirtschaft im Wechselspiel aktiv zur Stärkung der internen und externen Wahrnehmung der Landeshauptstadt beitragen? In Vorträgen, Diskussionen und Workshops kamen die Teilnehmer der Antwort auf diese schwierige Frage schon etwas näher.
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