„Fashion & Design”
Archiv der Ausgabe 1 | 4. Jahrgang | Frühjahr 2009
- Über 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport beim 9. Ball der Wirtschaft Land Brandenburg
Ausgelassen wurde am 21. Februar beim 9. Ball der Wirtschaft Land Brandenburg unter dem Motto „Fashion & Design” im Kongresshotel Potsdam am Templiner See in Potsdam bis in den frühen Morgen gefeiert. Geladen hatten die Industrie- und Handelskammer Potsdam, die Handwerkskammer Potsdam und das WirtschaftsPresse-Forum Brandenburg e. V. Schon Ende Januar waren die Tischplätze ausverkauft, so dass die Organisatoren kurzerhand den Flanierbereich erweiterten. Über 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport kamen zum wichtigsten, schönsten und eindrucksvollsten Ball des Landes, darunter auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, Eiskunstlauflegende Katarina Witt und viel Prominenz.
Foto: Andreas KlaerSo hatten sich neben Regierungschef und Schirmherr des Abends Matthias Platzeck Regierungssprecher Thomas Braune, Staatssekretär Gerd Harms, die Schauspiel-Schwestern Anja und Gerit Kling und Franz-Friedrich Prinz von Preußen angesagt. Ihr Kommen sagten auch die Minister Johanna Wanka, Ulrich Junghanns, Holger Rupprecht, Jörg Schönbohm und Rainer Speer sowie Staatssekretär Rudolf Zeeb und der Amtschef im Wirtschaftsministerium Michael Richter zu. Von den Wirtschaftsverbänden des Landes tummelten sich Bernd Ebert, Präsident der Handwerkskammer Potsdam, Dr. Wolfgang König, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, Dr.Ing. Victor Stimming, Präsident der Industrie- und Handelskammer Potsdam, René Kohl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Potsdam, und der Präsident des Wirtschafts- Presse-Forum Brandenburg e. V. Dr. Milos Stefanovic unter den Ballgästen.
Viele Brandenburger Unternehmen unterstützten den Ball, Hauptsponsor war die EMB Erdgas Mark Brandenburg GmbH. Brandenburger Unternehmen war auch eine der Attraktionen der Ballnacht zu danken: „Sprotte des Monats”. Hinter Panzerglas in einer rollenden, alarmgesicherten Vitrine wurde ein Kunstwerk des in Potsdam geborenen Malerphilosophen Siegward Sprotte gezeigt.
Schon traditionell werden die Erlöse aus dem Ballgeschehen für einen anerkannten gemeinnützigen Zweck verwendet. Die im brandenburgischen Staaken geborene Katarina Witt, weltweit erfolgreichste Eiskunstläuferin, berichtete auf dem Ball von ihrer Stiftung zur Hilfe für behinderte Kinder und Jugendliche. „Das Gefühl des Glücks, das mir der Sport gegeben hat, möchte ich auch Kindern mit Behinderung ermöglichen”, so die sympathische Sportlerin, deren Stiftung seit mehreren Jahren Kindern mit Handicaps neue Chancen eröffnet. Katarina Witt passte auch optisch exzellent zum Motto des Balls. Mode und exklusives Design zeigten die Ballkleider der Damen. Elegant, verspielt, opulent und sehr weiblich waren die meisten der Kreationen. Mehr denn je hatten die Damen Mut zur Farbe und zu sehr femininen Silhouetten. Getoppt wurde es dennoch, denn bei der Modenschau präsentierten Models exklusive Ballmode. Die Show war eine gekonnte Mischung aus Lifestyle, Fashion und Design und machte ganz nebenbei Appetit auf die kommende Modesaison. Die Ballgäste dankten mit herzlichem Applaus.
Natürlich war auch der 9. Ball der Wirtschaft Land Brandenburg für viele Gäste eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu schließen oder bestehende aufzufrischen. Die Organisatoren des Abends trugen dem Rechnung und hatten gleich mehrere räumliche Möglichkeiten für zwanglose Kommunikationsrunden geschaffen. Neben der viel diskutierten Wirtschaftslage und den Erwartungen und Hoffnungen des Mammut-Wahljahres 2009 war viel Gelegenheit für Gespräche über ganz persönliche Ereignisse und – nicht zu vergessen – das so typische Ballgeflüster.
Eine klangvolle Nacht
Das Showprogramm des 9. Ball der Wirtschaft Land Brandenburg war hörens- und sehenswert. Durch die Nacht begleitete die Gäste RBB-Moderatorin Elvira Siebert. Sie hatte das Vergnügen, von einem Highlight zum nächsten zu führen. So überzeugte das Celebration Orches tra Germany, ein junger Klangkörper aus Potsdam, musikalisch und optisch. Das Galaorchester beherrschte Dinner- und Unterhaltungsmusik genauso professionell wie Evergreens, Schlager und Rock’n'Roll bis hin zu Party- und Tanztiteln.
Zum Anbeten sind Nico, Laszlo, Assaf, Peter und Jandy. Das wissen die fünf jungen, gut aussehenden Opernsänger und gaben sich selbstbewusst den Namen „Adoro” (ital. „anbeten”). Mit ihren wunderschönen klassischen Stimmen präsentierten sie an diesem Abend populäre deutschsprachige Hits und neue Klassik-Pop-Kompositionen stets mit Gefühl und Romantik. Die Künstler vereinigen die Technik und Virtuosität des Operngesangs mit deutschen, orchestral arrangierten Popsongs zu ihrem eigenen, unverwechselbaren Stil. Zum Anbeten – und zum Träumen. Mit diesem eigenen, unverwechselbaren Stil stürmte das Debütalbum von Adoro in den letzten Wochen die Charts.
Auch die charismatische Sängerin Diana Sorbello begeisterte das Ball-Publikum mit ihrer unverwechselbaren Stimme und einer feurigen Bühnenshow. Mit südländischem Temperament sang sie internationale Hits und Lieder sowie ihre eigenen Songs.
Auch außerhalb des Ballsaales war für Unterhaltung und beste Stimmung gesorgt. In der Partylounge servierte Markus Nowak Live-Entertainment der gehobenen Art und fand für die Gäste die richtige Musikmischung zwischen dezenter Unterhaltung, Standard und Evergreens, Disco, Pop und Rock bis hin zu den aktuellen Hits aus den Charts. Gleich nebenan wurde Ramazzotti zum Getränk des Abends. Pur, auf Eis oder mit Zitrone, als Longdrink oder Cocktail schmeckte der italienische Klassiker in vielen Variationen.
Flirt mit dem Glück
Das Glück forderten die Gäste des 9. Ball der Wirtschaft Land Brandenburg nicht nur bei der Tombola heraus, sondern vor allem im extra aufgebauten Casino.
Im Flanierbereich lockte die Chance, alles auszuprobieren: Roulette, Poker und Black-Jack. Unter Anleitung und ohne Geldeinsatz genossen die Ballgäste in prickelnder Casino-Atmos phäre die Spannung des Glücksspiels.
So eine Ballnacht ist auch stets eine Herausforderung an Frisur und Makeup. So hatte das Team um Friseur-Vize-Weltmeisterin Kirstin Ellen Vietze in der Beautylounge alle Hände voll zu tun. Dabei nutzten auch viele Gäste den Besuch für eine entspannende Massage, schließlich verlangt eine Ballnacht viel Kondition. Und es wurde eine lange Ballnacht … bm
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