ERFOLG FÜR KREATIVE KÖPFE
Archiv der Ausgabe 1 | 3. Jahrgang | Winter 2006/07
- 146 Bewerbungen für den Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2006
Ein Brandenburger und drei Berliner Unternehmen wurden mit dem Innovationspreis 2006 ausgezeichnet, für den 146 Bewerbungen eingingen. Am 1. Dezember übergaben Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf die mit je 10 000 Euro ausgelobten Auszeichnungen. Mit dem Preis werden Produkte, Verfahren und Dienstleistungen ausgezeichnet, die nicht nur höchst innovativ, sondern auch wirtschaftlich erfolgversprechend sind.
Veranstaltumgsort: Das “eWerk” in Berlin; Fotos: Golz & FriendsDer Innovationspreis wird in Berlin seit 1984 jährlich vergeben, seit 1992 gemeinsam mit dem Land Brandenburg. „Die ausgezeichneten Firmen sind exzellente Beispiele für die Innovationsstärke der Hauptstadtregion. Sie tragen mit Mut und Kreativität zum Wirtschaftswachstum bei und motivieren andere Unternehmen, ebenfalls in Innovationen zu investieren. Der Preis hat sich als ein internationales Gütesiegel etabliert, das den Gewinnern die Türen bei Kunden und Geldgebern öffnet. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaftsförderung“, hoben Minister Junghanns und Senator Wolf auf der festlichen Preisverleihung hervor. Unterstützt wird der Wettbewerb von der Landesbank Berlin AG, Bormann Demant & Partner, der Berliner Bank, der IBB Investitionsbank Berlin, der GSG Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH, der Microsoft Deutschland GmbH, der uwe braun GmbH sowie den Technologiestiftungen aus Berlin und Brandenburg.
Die Preisträger 2006 sind:
Christoph Miethke GmbH & Co. KG
Die Firma entwickelte ProSA, ein neuartiges Ventil zur Behandlung des Hydrocephalus, des Wasserkopfs. Das 1999 mit dem Innovationspreis ausgezeichnete und in Potsdam entwickelte Ventil wird dem Patienten implantiert und leitet über eine gleichfalls implantierte Schlauchleitung die überschüssige Flüssigkeit aus dem Schädel des Patienten in den Bauchraum ab. Es lässt sich an das jeweilige Alter des heranwachsenden Patienten anpassen und erspart damit vor allem Kindern eine Vielzahl belastender Operationen. www.miethke.com
TU Berlin – Fachgebiet Baustoffe und Baustoffprüfung
Ute Holzey, Moderatorin (RBB Inforadio), Prof. Lehr und Dr. Schrader von der TU Berlin, Fachbereich Mikrotechnik, Ulrich Junghanns, Harald Wolf. (v. l. n. r.)Mit dem „magnetischen Gesundheitsnachweis für Spannbetonbrücken“ können in Deutschland über 25.000 potentiell einsturzgefährdete Spannbetonbrücken überprüft werden. Das System macht Brückensperrungen überflüssig. www.baustoffe.tu-berlin.de
TU Berlin – Institut für Konstruktion, Mikro- und Medizintechnik
Der neue „Mikromotor für optische Systeme“ ermöglicht den Bau von hochwertigen Kleinstkameras mit einem aktiven Linsensystem, die dem Anwender durch die Fokus- und Zoomfunktion völlig neue Perspektiven bieten – erste Produkte sind bereits auf dem Markt. www.fmt.tu-berlin.de
Sulfurcell Solartechnik GmbH
Die Firma Sulfurcell aus Berlin hat ein „Dünnschichtsolarmodul aus Kupfer-Indium-Sulfid“ für die fotovoltaische Energiegewinnung entwickelt. Mit einem Preis von 20 Prozent unterhalb des Marktniveaus ist damit ein entscheidender Schritt in Richtung wirtschaftlicher Solarenergie getan. www.sulfurcell.de
- Archivbeiträge der Ausgabe 3/2006






















