EDITORIAL
Archiv der Ausgabe 3 | 3. Jahrgang | Sommer 2007
Ungewohnt scharfe …

… Töne gab es in den letzten Wochen zur Länderfusion Berlin-Brandenburg Worte wie „Beziehungspause“, „Inseldenken“, „faule Kompromisse“ flogen zwischen Berlin und Potsdam hin und her Wir wollten es genauer wissen und sprachen zum Stand der Beziehungen mit den IHK-Chefs beider Länder, René Kohl (Potsdam) und Jan Eder (Berlin). Beide Wirtschaftsmanager betonten im Interview, dass „Berlin und Brandenburg boomen“. Ein Trend, der aufatmen lässt, weil er auch bei den Bürgern Brandenburgs ankommt, die allgemeine Stimmung hebt und Neues wachsen lässt Das zeigt die Zukunftstechnologie Solartechnik ganz deutlich, gibt sie doch Frankfurt (Oder) die so dringend gebrauchten wirtschaftlichen Impulse. – Für uns Anlass zu einem Besuch in der Grenzstadt an der Oder, bei dem wir viel entdeckten, was Lust auf einen Besuch macht. Die Mischung von Kultur und Natur ist eine der attraktivsten Seiten Brandenburgs. Ein Bilderbuch-Beispiel dafür sind Neuruppin und Rheinsberg. Da lockt das Schloss mit seinem Park, einst und heute Musentempel. Wir sprachen mit Prof. Siegfried Matthus, dem „Vater“ der Kammeroper Rheinsberg die auch in diesem Sommer ein vielfältiges und abwechslungsreiches Repertoire bietet. Viel Geschichte und Geschichten offeriert und birgt dieser Landstrich, in dem man sich auch bestens erholen kann. So wie im neu eröffneten „Gesundbrunnen“ in Neuruppin, der die größte Seesauna Deutschlands und vielfältigste Verwöhnangebote hat. Eine sinnvolle Investition, die gerade Neuruppin und Rheinsberg auch in der kalten Jahreszeit noch attraktiver macht.
Natur erleben, heißt auch Natur bewahren. Oder zurückgewinnen. Wir nehmen Sie mit in den Spreewald, wo mit Unterstützung des Energiedienstleisters Vattenfall ein ehrgeiziges Projekt zur Renaturierung der Spree in Angriff genommen wurde. In der Ruhe der Seenlandschaft tummeln sich inzwischen wieder Auerochsen, Rotbauchunken, Tarpane und Fischotter.
Ausgesprochen rastlos bewältigt Potsdams Mode-Lady Karin Genrich ein Arbeitspensum, das Respekt abringt. Das wohl Beste daran: Sie kann andere begeistern. Wir gratulieren dieser ungewöhnlichen Frau zum 20-jährigen Geschäftsjubiläum!
Vielseitig sind das Land und unser Heft. Genießen Sie beides!
Herzlichst Ihr
Jürgen H. Blunck Antje Naumann
Herausgeber Chefredaktion
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