Die Schnellen fressen die Langsamen!
Mobilität-Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2007
Das hat man im Autohaus Dallgow erkannt und ganz fix Nägel mit Köpfen gemacht, bevor es die Mitbewerber tun konnten. Wir haben hier für jeden etwas, ist sich Vertriebsleiter Ingo Verleger sicher, ob den brandneuen VW Tiguan, einen Jahreswagen im Top-Zustand, das Rundum-Sorglos-Paket“ oder die Rußpartikel-Nachrüstung
Foto: Volkswagen AGVolkswagen hat in einer Weltpremiere auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt den neuen Tiguan vorgestellt. Der „kleine Bruder“ des Modells Touareg empfiehlt sich den Autofahrern, die Spaß an der individuellen Optik und Vielseitigkeit haben, dabei aber ein Höchstmaß an Komfort, Agilität und Variabilität erwarten. „Er sieht einfach pfiffig aus“, bringt es Ingo Verleger vom Autohaus Dallgow auf den Punkt. Verleger findet, dass der Tiguan gut geeignet ist, um Anhänger für Boote, Trailer oder den Reitsport zu transportieren. „Die Leute mögen es, hoch zu sitzen.“ Und sie müssen gar nicht so tief in die Tasche greifen, um sich diesen Traum zu erfüllen. „Der Tiguan beginnt bei 26.700 Euro“, sagt Verleger, „das ist ein Sensationspreis!“ Und da der Tuareg zwischen 60- und 70.000 Euro kostet, kann man mit dem Neuling ganz andere – neue – Kunden gewinnen. Verlegers Bild vom potentiellen Tiguan-Käufer sind „junge dynamische sportliche Menschen zwischen 28 und 35 Jahren, die beruflichen Erfolg haben“. Er kann sich den Tiguan auch durchaus als Zweitwagen vorstellen. Ein paar Fakten: Das Fahrwerk des Tiguans setzt neue Standards, weil es extrem fahraktiv und sicher ist. Alle fünf Motoren liefern bereits knapp über der Leerlaufdrehzahl kraftvollen Schub. Die völlig neuen und sehr leisen Common-Rail-TDI werden schon heute der erst ab 2009 geltenden Euro-5-Norm gerecht. Auf Wunsch lässt sich der Tiguan in der Stadt mit einem sogenannten „Park Assist“ nahezu automatisch einparken. Im Gelände dagegen lotst einen das neueste Radio-Navigationssystem per Offroadfunktion zurück auf die Straße. Mit bis zu 1.510 Litern Kofferraumvolumen zeigt der Tiguan Van-Qualitäten. 2.500 Kilogramm Anhängelast definieren den absoluten Bestwert. Im Autohaus Dallgow ist der VW Tiguan seit Ende September bestellbar. Die Lieferung dauert vier bis fünf Monate. Wer sich das neue Auto ansehen möchte, für den haben die Dallgower ab November zwei Fahrzeuge vor Ort: einen Tiguan gibt es zum Betrachten im Schauraum und einen zum Probefahren.
Erstklassige Jahreswagen wetterfest und in riesiger Auswahl
Seit dem Frühjahr ist das Autohaus Dallgow auch First-Class-Gebrauchtwagenhändler der Volkswagen AG. Verleger betont, dass von bundesweit 350 Händlern das Autohaus Dallgow eines der ersten war, das im Osten verkaufte. „Die Schnellen fressen die Langsamen“, sagt er und lacht dabei. Andere Autohäuser in Brandenburg ziehen nach und verbessern ihren Jahreswagenverkauf. Das First-Class-Siegel von VW ist „eine Auszeichnung an Händler, die sich in der Präsentation von Gebrauchtwagen außerordentlich hervorheben“. Dafür wurde in Dallgow extra eine 1.000 Quadratmeter große Halle gebaut, damit man auch bei Wind und Wetter ungestört die Fahrzeuge beäugen kann. Verleger hat 1.500 Jahreswagen verfügbar. Was nicht da ist, kann er besorgen. Bis zum 31. Dezember bekommen alle, die ihren VW in Dallgow kaufen, im Zusammenhang mit einer Neuwagen-Finanzierung ein „Rundum-Sorglos-Paket“. Das beinhaltet neben Haftpflicht- und Kasko-Versicherungen und einem Schutzbrief vier Jahre kostenlose Inspektionen.
Umwelt-Plakette: Lohnt sich das Nachrüsten?
Ingo Verleger ist seit 2006 Vertriebsleiter im Autohaus Dallgow. Seine Schwerpunkte sind die Umsetzung von Vertriebskonzepten und Strategien zur systematischen Marktbearbeitung. Foto: Michael LüderAuch denen, die sich wegen der Berliner Umweltzone und der neuen Plakettenverordnung Sorgen machen, wird in Dallgow geholfen. Zunächst mit einer Beratung. Hintergrund: Über eine Million Autos werden sich laut Berliner Umweltverwaltung auf die neue „Feinstaub-Verordnung“ einstellen müssen. Ab Januar 2008 darf in den Berliner Innenstadtring nur noch einfahren, wer eine Umwelt-Plakette hat. Seit März gibt es für 5 bis 10 Euro die roten, gelben und grünen Plaketten in den Kfz-Zulassungsstellen und in den Werkstätten, die auch Hauptuntersuchungen anbieten. Die Umwelt-Plaketten und ihre Farbzuordnung richten sich nach der Schadstoffnorm, die das jeweilige Auto erfüllt. Diesel, die nicht die Euro-Norm II einhalten und Benziner ohne geregelten Katalysator dürfen nicht in die Umweltzone fahren. Die Halter sollten nach Möglichkeit eine Nachrüstung vornehmen. In einer Umfrage der Berliner Handwerkskammer gaben 43 Prozent der Betriebe an, dass sie ihre Fahrzeuge 2008 nicht mehr in die Berliner Innenstadt schicken dürfen. Es sei denn, sie rüsten nach oder erneuern ihren Fuhrpark. Leider wird es nicht für jedes Fahrzeugmodell einen Nachrüstsatz geben. Auch die Wirtschaftlichkeit bei bereits hohen Kilometerleistungen sollte geprüft werden. Der nachträgliche Einbau eines geregelten Katalysators kann zwar dazu führen, dass die beste grüne Plakette erreicht wird, die der Schadstoffgruppe 4 entspricht. Allerdings müssen für die Nachrüstung etwa 700 bis 900 Euro plus Einbau in Kauf genommen werden. Steuerlich kann das bei Diesel-PKW mit einem Rußpartikelfilter interessant sein. Wer von 2006 bis 2009 sein Fahrzeug nachrüstet oder bereits nachgerüstet hat, dem winkt eine Steuerbefreiung von 330 Euro. Dies gilt aber nur für Diesel-PKW, die bis Ende 2006 zugelassen worden sind. Eine individuelle Beratung zu diesem Thema sollte man sich also besser nicht entgehen lassen.
Zurück zu den neuen Fahrzeugmodellen in Dallgow. Mit dem Tiguan sind für dieses Jahr noch nicht alle Messen gesungen. Vertriebsleiter Ingo Verleger erwartet im November zudem den neuen Audi A4 im Autohaus Dallgow. Und 2008 gibt es mit den neuen Varianten von Scirocco und Sharan gleich zwei VW-Weltpremieren. Verleger begrüßt die aktuelle Modellpolitik von Volkswagen ausdrücklich: „Wir haben hier für jeden was!“ gb
- Archivbeiträge der Ausgabe 3/2006
- Archivbeiträge der Ausgabe 1/2007
- Archivbeiträge der Ausgabe 2/2007
- Archivbeiträge der Ausgabe 3/2007






















