- Zehn der besten Küchenchefs verpflichten sich in einer Genuss-Charta zu Frische und Regionalität
- von Christa Steuer

Die Spitzenköche Brandenburgs / Fotos: p3pr
Manche Vorurteile wollen einfach nicht weichen. Das angeblich einfache Niveau der Brandenburger Gastronomie gehört dazu. Dabei können Einheimische und Gäste durchaus sehr gut essen. Man muss nur wissen, wo. Zehn Spitzenköche haben mit neuem Elan die schon 2004 gestartete Aktion „Brandenburg unter Dampf“ wiederbelebt. Wer bei ihnen einkehrt, darf sich auf beste Qualität und ausgezeichneten Service freuen.
Die Köche nehmen ihre Mission sehr ernst, wie der Blick in ihre verabschiedete „Genuss-Charta“ beweist. Regionalen Speisen wird stets der Vorzug gegeben, um die kulinarischen Traditionen der Mark zu bewahren. Die Köche ermuntern dabei die Landwirte, auch fast (mehr…)
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Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 6. Jahrgang | Frühjahr 2010
Während die Grüne Woche das Publikum für höchstens zehn Tage im Januar in die Messehallen unter dem Berliner Funkturm und damit in ihren Bann zieht, sieht es für die meisten Brandenburger Aussteller ganz anders aus. Sie beschäftigen sich viele Wochen oder sogar Monate mit der Agrarschau. Dann probieren sie neuartige Mischungen aus, tüfteln an Erfindungen, entwerfen Prospekte und Flyer, feilen an Konzepten für die Vermarktung ihrer Ferienwohnungen oder stimmen sich mit Tourismusverbänden und Berufsorganisationen ab. Nur diese lange Vorbereitung erklärt den alljährlichen Erfolg.

Landwirtschaftsministerin Jutta Lieske, Eckhard Roß und Ministerpräsident Matthias Platzeck/ Foto: Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH / Frank Donati
Stets erhält die Brandenburg-Halle bei den Besucherbefragungen höchste Noten. Sie gilt als die beliebteste Präsentation, was nicht zuletzt am Austragungsort der Grünen Woche liegt. Sowohl die Berliner als auch die Brandenburger selbst zieht es zu den Nachbarn. Hans-Rüdiger Schubert, Abteilungsleiter Landwirtschaft im Agrarministerium, sieht ein Erfolgsgeheimnis aber auch in „kleinen Veränderungen in der Halle“. Es gebe zwar regelrechte Dauerbrenner unter den Ausstellern, die schon seit 20 Jahren dabei sind. Aber genauso wichtig sei ein gewisser Wechsel bei den Ausstellern. „Anderswo sieht es immer gleich aus und es stehen immer die gleichen Leute da“, meinte Schubert. Immerhin standen auf der diesjährigen Ausstellerliste 220 Brandenburger Unternehmen.
Spreewaldgurke mit Honig und Käse mit Bier
Darunter befanden sich wieder zahlreiche kleine und mittelständische Betriebe, die nur hier ihre verschiedenen Produkte präsentieren können. „Für sie ist die Grüne Woche als Forum unverzichtbar“, schätzte die neue (mehr…)
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