BUSINESS NEWS
Archiv der Ausgabe 3 | 2. Jahrgang | Herbst 2006
Innovation schafft Zukunft
Foto: Golz+Friends GmbHAm 8. November wird im Rahmen des Forums „potsdam innovativ 06“ in der IHK Potsdam der Innovationspreis 2006 verliehen. Die Industrie- und Handelskammer Potsdam hat den Unternehmens-Innovationspreis bereits zum siebenten Mal ausgelobt. „Wir hatten in diesem Jahr 41 Teilnehmer am Wettbewerb – so viele wie noch nie“, freut sich Dr. Manfred Wäsche, Fachbereichsleiter Innovation/Umwelt der IHK Potsdam. Knapp die Hälfte der eingereichten Projekte stammt aus den Branchen Information, Kommunikation und Software. Teilnehmer aus den Regionen Teltow-Fläming und Potsdam sind besonders stark vertreten. Der Wettbewerb richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit innovativen, marktreifen Projekten. Der Preis ist mit 5 000 Euro dotiert. Eine Jury bewertet die Wettbewerbsbeiträge nach Neuheitsgehalt, Marktrelevanz und Praxisreife. Im vergangenen Jahr hatte ein Unternehmen aus Luckenwalde mit einem neuen kostengünstigen Verfahren zur Herstellung von Präzisionsteilen den Wettbewerb gewonnen.
Foto: Detlef Gottschling/IHK PotsdamGrundsteinlegung für Neubau des GFZ Potsdam
Das GeoForschungsZentrum Potsdam bekommt ein neues Institutsgebäude. Anfang September wurde der Grundstein für den Neubau auf dem Potsdamer Telegrafenberg gelegt. Der Neubau mit einem Finanzvolumen von ca. 4,9 Mio. Euro schafft auf über 1 600 Quadratmetern moderne Büro- und Arbeitsplätze für die geowissenschaftliche Forschung. Das GFZ Potsdam wird hier seine Arbeitsgruppe für satellitengestützte Erdbeobachtung und ein modernes Rechenzentrum unterbringen. Professor Rolf Emmermann, Vorstandsvorsitzender des GFZ Potsdam: „Der Neubau wurde notwendig, weil das GeoForschungsZentrum in den letzten Jahren auf über 720 Beschäftigte angewachsen ist. Wir haben deshalb vier aus den 50er und 70er Jahren stammende Garagen- und Hilfsgebäude abgerissen, um so die Fläche für den Institutsneubau zu schaffen.
Rote Kaserne wird internationaler Handelsplatz
Potsdam wird Standort eines Shanghai Business Centers (SBC). Nach den Plänen der Betreiber soll das deutschlandweit einzigartige Wirtschaftszentrum eine zentrale Repräsentanz und Anlaufstelle für das Deutschland- und Europageschäft von Unternehmen aus Shanghai und Umgebung werden. Initiiert und finanziert wird das Projekt von chinesischen Unternehmen und Investoren. Das Shanghai Business Center versteht sich als Eingangstor für chinesische Unternehmen in den europäischen und deutschen Markt, umgekehrt aber auch für deutsche Unternehmen und Projekte in den chinesischen Markt. Untergebracht wird das Business Center in zwei Gebäuden der ehemaligen Roten Kaserne. Ein Gebäude soll zu einem Gästehaus umgebaut werden, in einem zweiten Haus sollen Büro- und Konferenzräume sowie ein Schulungszentrum entstehen.
Oskar für den Mittelstand
Zum zwölften Mal vergibt die Oskar-Patzelt-Stiftung in diesem Jahr den Großen Preis des Mittelstands. Bundesweit hatten über 1 000 Institutionen, Kammern, Kommunen und Verbände insgesamt 2 790 Mittelständler nominiert. 212 brandenburger Firmen gingen an den Start. Ausgezeichnet wurden zwei brandenburger Unternehmen: die Fränkischen Rohrwerke in Schwarzheide als weltweit erster Hersteller eines speziellen Kunststoffrohrs und die Firma Heckmann Stahl- und Metallbau in Eisenhüttenstadt. Die diesjährige Runde endet mit der großen Abschlussgala am 28. Oktober in Berlin. Der Preis der privaten Oskar- Patzelt-Stiftung war als „Oskar für den Mittelstand“ bekannt geworden. Nach Konflikten mit den Veranstaltern des Oscar-Filmpreises musste die Aktion umbenannt werden.
Erster Spatenstich in Kirchmöser
In Brandenburg-Kirchmöser hat der Bau eines Entnahmebauwerks zur Rohwasserversorgung des Kraftwerkes Brandenburg-Kirchmöser der E.ON-Kraftwerke GmbH aus dem Plauer See begonnen. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns, die Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg, Dr. Dietlind Tiemann, der Geschäftsführer der E.ON-Kraftwerke, Manfred Peters, und Kraftwerksleiter Frank Krüger setzten Anfang August den symbolischen ersten Spatenstich. Der Bau wird von der ortsansässigen Firma Hoch- und Ingenieurbaugesellschaft mbH Brandenburg (HIB) ausgeführt. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2007 geplant. Junghanns lobte die erfolgreiche Revitalisierung des Industriestandorts. „Rund 1 000 Arbeitsplätze bestehen hier heute in innovativen Unternehmen vor allem aus dem Bereich der Bahntechnik. Der Standort hat die Chance, eine führende Position in Europa in der Eisenbahntechnologie mit den Schwerpunkten Rad/Schiene und Diagnose einzunehmen.“ 145 Bewerbungen um Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2006 An der Ausschreibung zum Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2006 haben sich 145 Bewerberinnen und Bewerber beteiligt. Bei den Fachbereichen liegen Produktinnovationen vorn, gefolgt von Dienstleistungskonzepten und Software. Mit dem Preis werden herausragende Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsinnovationen prämiert. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10 000 Euro. Bis zu fünf Kandidaten können ausgezeichnet werden. Die Nominierten werden Anfang November bekannt gegeben, die feierliche Preisverleihung findet am 1. Dezember statt.
http://www.innovationspreis.de/
O2 eröffnet neues Schulungszentrum
>Die größte Niederlassung der firmeneigenen „Sales Academy“ hat O2 in Teltow eröffnet. Der Telekommunikationskonzern setzt damit ein deutliches Zeichen, in den Standort Teltow zu investieren. Auf dem Gelände des einstigen Reglerwerkes werden künftig die Berater aus den 450 deutschen O2-Shops und Vertriebsmitarbeiter aus dem gesamten Bundesgebiet geschult. In den neuen Seminarräumen werden sowohl Tageskurse als auch zwei- bis dreiwöchige Schulungen angeboten. „Jeder Mitarbeiter eines firmeneigenen Geschäfts in Deutschland wird einmal in Teltow gewesen sein,“ so Michael Töpler, Leiter des Schulungszentrums. Zur Ausstattung gehört auch ein Übungsladen, in dem Verkaufssituationen trainiert und per Videokamera aufgezeichnet werden. Teltow ist neben der Konzernzentrale in München der bundesweit größte O2-Standort. Mehr als 500 Mitarbeiter betreuen von dort aus den gesamten ostdeutschen Markt.
Foto: Landesgartenschau Rathenow 2006.Countdown für Landesgartenschau
Auf der Landesgartenschau in Rathenow wurde zum Ende der Sommerferien Mitte August die 300 000. Besucherin begrüßt. Die Geschäftsführung zeigte sich mit den bisherigen Besucherzahlen zufrieden. Bis zum Ende der Schau am 15. Oktober soll das Ziel von 350 000 Besuchern übertroffen werden. LAGA-Geschäftsführer Hans- Jürgen Lemle wertet die erfreulichen Besucherzahlen als Beweis, dass sich die Konzeption der Landesgartenschau mit dem Schwerpunkt Optik unter dem Motto „Den Farben auf der Spur“ bewährt hat. Rathenow ist die Wiege dieses Industriezweigs in Deutschland. Mit dem Beginn der Herbstbepflanzung des Außengeländes Anfang September wurde der Countdown für die Landesgartenschau in Rathenow gestartet. Bis zum Ende der Gartenschau werden über 1 400 Veranstaltungen, Konzerte, Fachvorträge, Lesungen oder Koch- Shows ihre Besucher fasziniert haben.
http://www.laga-rathenow2006.de/






















