Brandenburg News
Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 6. Jahrgang | Frühjahr 2010
- von Cecilia Reible

ILB-Vorstandsvorsitzender Klaus-Dieter Licht, Foto: ILB
Die InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) hat 2009 ein Rekordergebnis erzielt. Insgesamt bewilligte die ILB den Brandenburger Unternehmen und Kommunen Kredite und Zuschüsse in Höhe von über 1,5 Milliarden Euro. Damit bewegte sie sich auf einem bisher nicht erreichten Niveau. Gefragt waren im Krisenjahr vor allem Förderkredite der ILB, die über die Hausbanken und Sparkassen ausgegeben wurden, sowie Kredite zur Finanzierung von Infrastrukturvorhaben. Auch das Ergebnis der eigenen Geschäftstätigkeit erreichte einen neuen Höchststand: Die ILB erzielte 2009 mit 47,1 Millionen Euro ein sehr gutes Ergebnis vor Risikovorsorge und Reservebildung. Auch das Ergebnis nach Risikovorsorge ist das bisher beste seit Gründung der Bank. Klaus-Dieter Licht, Vorsitzender des Vorstandes der ILB, zeigte sich zufrieden: „Das Geschäftsjahr 2009 ist für die ILB in einem insgesamt schwierigen Marktumfeld in jeder Hinsicht zu einem Rekordjahr geworden.“ Das Ergebnis zeige, dass die ILB auch in Krisenzeiten richtig aufgestellt sei und das Land bisher wirksam bei der Bewältigung der Krise unterstützt habe.
Ein wichtiges Jubiläum wirft seine Schatten voraus: In diesem Jahr feiern wir den 20. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands. Viele öffentliche und private Einrichtungen in Brandenburg haben in diesem Jahr ebenfalls Geburtstag. So wurden zum Beispiel die Industrie- und Handelskammern in Ostdeutschland vor zwanzig Jahren wiederbegründet. Ministerpräsident Matthias Platzeck gratulierte den IHK Cottbus, Potsdam und Frankfurt (Oder) und zollte ihnen Anerkennung und Respekt für die Aufbauleistung der vergangenen zwei Jahrzehnte. „Die Industrie- und Handelskammern bringen die Stimme der Wirtschaft vernehmbar in den gesellschaftlichen Diskurs ein“, sagte Platzeck. Zugleich hätten sich die Kammern als verlässliche Partner der Landesregierung erwiesen und vielfältige Aktivitäten zur Ausbildung oder zur Fachkräftesicherung entfaltet.
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Neuer ZAB-Chef Steffen Kammradt, Foto: ZAB
Brandenburgs oberster Wirtschaftsförderer ist von Bord gegangen: ZAB-Chef Detlef Stronk ist Ende Januar in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Nachfolge als alleiniger Geschäftsführer tritt Steffen Kammradt an. Mit der „Zukunftsagentur Brandenburg“ entwickelte Stronk die bundesweit erste „One Stop Agency“ – eine Anlaufstelle für Unternehmer und Investoren. „Mit seinem Namen ist eine langjährige engagierte Arbeit für Brandenburg verbunden, die das Land in seiner wirtschaftlichen Entwicklung nachhaltig vorangebracht hat“, sagte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers. Stronk habe mit dazu beigetragen, dass Brandenburg heute den Ruf einer Chancenregion habe.
Am 7. März werden im Kodak Theatre die Oscars verliehen. Auf die begehrte Trophäe hoffen in diesem Jahr auch vier vom Medienboard Berlin-Brandenburg geförderte Filme, die in insgesamt 13 Kategorien nominiert sind. Darunter „Ein russischer Sommer“ von Michael Hoffmann, der israelische Film „Ajami“, der schon beim Jerusalem Film Festival fünf Preise gewann, und Michael Hanekes Meisterwerk „Das weiße Band“. Besonders gut stehen die Chancen für Quentin Tarantino und seinen starbesetzten Kriegsfilm „Inglorious Basterds“ (acht Nominierungen). Das Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützt seit vielen Jahren Filmemacher bei Entwicklung, Produktion, Verleih und Vertrieb ihrer Filme.

Vielversprechender Oscar -Anwärter: „Das weiße Band“, Foto: X Verleih
Doppel-Erfolg für das Studio Babelsberg: Gleich zwei Golden Globes gingen in diesem Jahr an Filme mit Potsdamer Beteiligung. Den Preis für den besten nicht-englischsprachigen Film bekam „Das weiße Band“ von Michael Haneke. Das Drama über das Leben in einem Dorf kurz vor dem ersten Weltkrieg entstand zu großen Teilen im brandenburgischen Netzow. Der Streifen wurde vom X-Filme-Geschäftsführer und Babelsberger Stefan Arndt mitproduziert. Einen Golden Globe als bester Nebendarsteller erhielt der Österreicher Christoph Waltz für seine Rolle in Quentin Tarantinos Weltkriegs-Farce „Inglorious Basterds“, die vom Studio Babelsberg koproduziert wurde. Die Golden Globes gelten als wichtigste Filmpreise nach den Oscars. Die Filmfördergesellschaft Medienboard Berlin-Brandenburg sieht in den Preisen eine Bestätigung für den Standort: „Der Erfolg zeigt, dass man hier alles findet, was man braucht, um außergewöhnlich gute Filme zu drehen“, so Medienboard- Geschäftsführerin Kirsten Niehuus.
Der Kultradiosender Antenne Brandenburg feiert 20-jähriges Jubiläum! Mit Studios in Frankfurt (Oder), Cottbus, Prenzlau und Perleberg informiert Antenne Brandenburg seit dem 6. Mai 1990 Berliner und Brandenburger mit den neuesten Nachrichten, Veranstaltungstipps und regionalen Reports. Anlässlich des Geburtstages erscheint Ende März die „Antenne-Jubiläums-CD-Kollektion“, die Oldies, Schlager und die besten Rock- und Pophits vereint. Gefeiert wird am 6. Mai in der Potsdamer Metropolis Halle. Neben Roger Hodgson (Supertramp) und Annett Louisan wird die Kultband Silly live performen.
In Münchehofe hat Anfang Januar die deutschlandweit einzigartige Gläserne Molkerei eröffnet. Es ist der erste Neubau einer Bio-Molkerei, die auch als Schaumolkerei angelegt ist. Das Unternehmen will damit die Herstellungsprozesse von Milchprodukten transparent machen. „Über einen gläsernen Gang durch die Produktionsstätte erhalten unsere Besucher einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Herstellungsprozesse von biologisch wertvollen Molkereiprodukten – von der Anlieferung bis zum fertigen Produkt“, erklärte Geschäftsführer Hubert Böhmann. In der neuen Produktionsstätte erhöhen sich die Herstellungskapazitäten der Gläsernen Molkerei von rund sechs Millionen Litern Bio- Rohmilch pro Jahr auf ca. 35 Millionen. Die Mitarbeiterzahl soll sich von derzeit 23 auf etwa 45 verdoppeln.

Nadine Auras, Foto: IHK Ostbrandenburg
Die Wirtschaftsjunioren Ostbrandenburg haben einen neuen Vorstand: Die Jungunternehmer und Führungskräfte aus der Region wählten Nadine Auras zu ihrer Präsidentin. Auras löst Klaus Jockisch an der Spitze der Vereinigung von Führungskräften und Unternehmern unter 40 Jahren ab. Die Pressesprecherin (EWE AG, Region Brandenburg/ Rügen) wird die Organisation ein Jahr lang führen. Die 34-Jährige engagiert sich seit 2007 bei den Wirtschaftsjunioren. Das Thema Bildung liegt der zweifachen Mutter besonders am Herzen. Sie möchte die Verknüpfung von Bildung und Wirtschaft im Kreis weiter vorantreiben.
Die Juniorenkollegen aus der Landeshauptstadt haben den mit 1 500 Euro dotierten Bundespreis „Bildung vernetzt“ gewonnen. Mit ihrem Filmbeitrag „Zukunft ohne Langeweile“ belegten die Potsdamer Wirtschaftsjunioren den ersten Platz. Zu dem Wettbewerb hatten der Verband der Wirtschaftsjunioren Deutschland und der Verlag „Das Telefonbuch“ aufgerufen. Dabei sollten Kurzfilme über Bildungsinitiativen entstehen. Der Potsdamer Beitrag überzeugte durch seine authentische Machart. Gedreht wurde mit vier Schülern der 10. Klasse der Käthe- Kollwitz-Oberschule Potsdam. Die Schüler mit Migrationshintergrund wirkten in ihrer Freizeit an der Erstellung des Kurzfilms mit. Unterstützt wurden die Schüler durch eine fachlich-technische Begleitung der Medienwerkstatt Potsdam.
Auch in Eberswalde begann das Jahr mit einer erfreulichen Nachricht. Die baden-württembergische Schmidt Maschinenbau GmbH will sich dort mit einer Produktionsstätte für Nockenwellen ansiedeln. Die Entscheidung für den Standort im Barnim sei wegen des hohen Fachkräftepotenzials für Eberswalde gefallen, sagte Firmeninhaber Herbert Schmidt. Die Produktion solle im Sommer starten, in einem ersten Schritt sind 25 bis 30 Arbeitsplätze geplant. Das Unternehmen produziert Nockenwellen für Pkw, unter anderem für Mercedes. Von einer „guten Nachricht für den Barnim und ganz Brandenburg“ sprach der scheidende ZAB-Chef Detlef Stronk: Diese Investition sei ein Signal des Aufbruchs nach dem wirtschaftlich schwierigen Jahr 2009.

Dr. Milos Stefanovic, Foto: Bürgschaftsbank Brandenburg
Unternehmen in Brandenburg können BoB fahren – und das nicht nur im Winter. BoB steht für Bürgschaft ohne Bank und ist eine Brandenburger, Erfolgsgeschichte, erklärte Dr. Milos Stefanovic, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Brandenburg, zur Pressekonferenz in Potsdam. Aufgabe der Bank ist es, Existenzgründern und Unternehmen bei fehlenden banküblichen Sicherheiten Kreditfinanzierungen zu ermöglichen. Vor zehn Jahren wurde das Programm BoB aufgelegt. Seit Start sind mehr als 900 Fälle und Kredite in Höhe von 74 Mio. Euro verbürgt worden. Im Rahmen des Programms nimmt die Bank Bürgschaftsanträge von Unternehmen bis zum Kreditbetrag von 250 000 Euro direkt entgegen, bevor ein Kreditinstitut als Hausbank angesprochen wird. Für das Jahr 2009 verzeichnet die Bank trotz Krise ein stabiles Geschäftsergebnis. Mit 87 Mio. Euro lag das Bürgschaftsvolumen um ein Prozent höher als im Vorjahr. Seit der Gründung 1991 wurden Bürgschaften über 1,44 Mrd. Euro ausgereicht, Investitionen von mehr als 3 Mrd. Euro ermöglicht und 90 000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert.
Zum 1. Januar haben sich die Allgemeinen Ortskrankenkassen zur AOK Berlin-Brandenburg zusammengeschlossen. „Die Fusion ist ein weiterer Beleg dafür, dass beide Länder sich immer mehr als Region sehen, die zusammengehört und in der man gegenseitig voneinander profitiert“, sagte Ministerpräsident Matthias Platzeck. Sitz der neuen Krankenkasse ist Potsdam. Sitz der Pflegekasse ist Berlin. Den Vorstandsvorsitz nehmen Frank Michalak und seine Stellvertreterin Gerlinde König ein. Die neue Kasse vertritt 1,3 Millionen Versicherte, beschäftigt 4 200 Mitarbeiter und ist damit Marktführerin und größte Krankenkasse in der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg.
www.aok-gesundheitspartner.de/bb

Das Commundo Tagungshotel in Königs Wusterhausen, Foto: Commundo Tagungshotels
Neuer Name – bewährte Qualität: Über Jahre hinweg profilierte sich das Telekom Hotel in Königs Wusterhausen als exzellente Tagungsstätte. Nun gehört das Haus zur Commundo-Gruppe, die insgesamt acht Hotels in Deutschland unterhält. „Mit unseren Tagungskapazitäten und der technischen Ausstattung unserer Tagungsräume erfüllen wir die höchsten Anforderungen unserer Geschäftskunden. Und auch unsere Privatkunden profitieren von der modernen Ausstattung der Zimmer und dem gezielten Technikeinsatz in unseren Hotels“, so Michael Schulz, Leiter der Commundo Tagungshotels. „Als ehemalige Telekom Tagungshotels verfügen die Hotels sowohl in den Tagungsbereichen als auch in den Hotelzimmern über exzellente Breitbandverbindungen ins Internet“, hob Michael Schulz hervor. „So finden beispielsweise IT-Firmen, die für ihre Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen auf sehr schnelle Internetverbindungen angewiesen sind, bei uns beste Voraussetzungen.“
Freie Fahrt in Potsdam und Berlin haben ab sofort Gäste mit der neuen Potsdam&Berlin WelcomeCard. Diese gilt für alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im Potsdamer und Berliner Tarifbereich. Mit der Bonuskarte erhalten die Besucher aber auch attraktive Rabatte für fast 160 kulturelle und touristische Angebote in Potsdam und Berlin. In Potsdam kann die Karte bei Stadtrundfahrten eingesetzt werden. Attraktive Vergünstigungen bieten auch die Biosphäre, der Filmpark Babelsberg und das Exploratorium an. Beim Eintritt in die Schlösser kann ebenfalls gespart werden.
Manchmal brauchen Körper und Seele keine große Reise, um die Akkus aufzuladen. Im denkmalgeschützten Persiusspeicher am Potsdamer Havelufer entsteht gegenwärtig mit dem all sports one ein exklusiver privater Club für Fitness und Entspannung. Nach einer Komplettsanierung wird Anfang April das all sports one erstklassige Wellness-, Sport- und Beautyangebote in privater Atmosphäre offerieren. Dazu gehören verschiedene Saunen, eine Wellness- und eine Club-Lounge, Fitnessgeräte im High- End-Bereich und vielfältige Beautybehandlungen. Hierfür konnte als exklusiver Partner die neuseeländische Naturkosmetiklinie Linden Leaves gewonnen werden. Pate für das Konzept standen die Normen englischer Privatclubs: Diskretion, Persönlichkeit und Ambiente.

Friedhelm Pielen (Vanderlande Industries) und Manfred Körtgen (Geschäftsführer Betrieb/BBI), Foto: Günter Wicker / Ligatur
Auf dem neuen Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg International BBI begann Anfang Februar der Einbau der hochmodernen Gepäcksortieranlage durch die Firma Vanderlande Industries. Dies wird etwa ein Jahr in Anspruch nehmen und rechtzeitig zu den BBI-Probeläufen im Mai 2011 abgeschlossen sein. Die BBI-Gepäckförderanlage kann stündlich bis zu 15 000 Koffer sortieren. Alle Gepäckstücke durchlaufen vor dem Abflug eine dreistufige Sicherheitskontrolle. Die ankommenden Passagiere erhalten ihr Gepäck am neuen Hauptstadt-Airport BBI an einem von insgesamt acht Gepäckrundläufen zurück. Die vollautomatisierte Technik verkürzt die Wartezeiten und erhöht somit den Reisekomfort.
Touristen in Brandenburg können sich auf mehr Wein aus märkischen Anbaugebieten freuen. Im nächsten Frühjahr soll die derzeit bei 14 Hektar liegende Anbaufläche gleich um sechs Hektar zunehmen. Diese befinden sich auf rekultivierten Flächen des Tagebaus Welzow-Süd in der Lausitz, nahe der Landesgrenze zu Sachsen. Das Unternehmen Vattenfall wird hier auf einem aufgeschütteten Hang rund 25 000 Rebstöcke pflanzen, deren Trauben in drei bis fünf Jahren mehrere zehntausend Flaschen mit Lausitzer Landwein füllen sollen. Gesucht werden noch Winzer, die den Lausitzer Weinberg bewirtschaften wollen.
Potsdam soll ein neues Sport- und Freizeitbad im Bornstedter Feld bekommen. Das beschlossen die Stadtverordneten Ende Januar. Das neue Potsdamer Schwimmbad wird im Norden der Stadt an der Biosphäre entstehen. Geplant sind neben Lehr- und Sprungbecken auch ein Erlebnis- und Planschbecken mit Rutsche, Saunen, Whirlpool, Fitnessclub sowie Wellness- und Massageangebote. Zudem soll es schnellstmöglich um ein Freibad erweitert werden. Bis zu 18 Millionen Euro soll der Neubau kosten, finanzieren wollen ihn die Stadtwerke. Die Planungen sollen rasch beginnen, damit der Neubau spätestens Mitte 2012 eröffnet werden kann.
Seinen zehnten Geburtstag feiert in diesem Jahr der Euro- Speedway Lausitz. Im Jubiläumsjahr wartet die Rennstrecke mit einem besonderen Highlight auf: Vom 6. bis zum 8. August gastieren die Flieger des Red Bull Air Race wieder in Deutschland. Der Lausitzring steht damit in einer Reihe mit den anderen Austragungsorten, darunter New York, Lissabon und Budapest. „Wir freuen uns, dass wir zum zehnjährigen Bestehen der Anlage so einen Höhepunkt bieten können“, so Josef Meier, Geschäftsführender Gesellschafter, bei der Präsentation des Sportkalenders 2010. Bei der spektakulären Flugshow müssen die Piloten einen Kurs mit aufblasbaren Pylonen durchfliegen. Bis zu zehn Rennen gehören weltweit zur Serie. Neben dem Red Bull Air Race gibt es weitere Höhepunkte im Rennkalender des Euro-Speedway. Zu den Zuschauermagneten gehören die Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaften am 23. April und das Deutsche Tourenwagen Masters vom 4. bis zum 6. Juni.

Steintherme im Thermalsole-Heilbad Belzig, Foto: Kur und Freizeit Belzig GmbH
Grund zur Freude hat die Kleinstadt Belzig im Fläming. Anlässlich der Wiedereröffnung des Thermalbads Steintherme erhielt sie Anfang Dezember die Ernennungsurkunde zum Thermalsole-Heilbad. Diese erlaubt jetzt die Führung des Titels „Bad Belzig“. Die Kreisstadt des Landkreises Potsdam-Mittelmark ist damit neben Bad Liebenwerda, Bad Saarow, Bad Wilsnack, Bad Freienwalde und Templin das sechste staatlich anerkannte Heilbad im Land. Im Mittelpunkt steht die für 4,5 Millionen Euro sanierte und erweiterte Steintherme. Sie soll nicht mehr wie früher ein Freizeitvergnügen für die ganze Familie bieten, sondern einen Ort der Ruhe, Entspannung und Entschleunigung darstellen. Damit kann die aus 776 Metern Tiefe geförderte Thermalsole mit ihrem hohen Jodanteil und der Ausstattung mit Kalium, Kalzium, Schwefel und Magnesium ihre gesundheitsfördernde Wirkung nun viel besser entfalten.
Gute Nachrichten für Autofahrer in Brandenburg: Innenminister Rainer Speer will die Verkehrsüberwachung an Stellen ohne besondere Gefährdung beenden. Autofahrer sollen künftig zum Beispiel nicht mehr kurz vor dem Ortsausgangsschild geblitzt werden, sagte der SPD-Politiker. An Unfallschwerpunkten sollen jedoch auch weiterhin Kontrollen durchgeführt oder geblitzt werden. Brandenburg steht vor einer umfassenden Polizeistrukturreform. Bis Mitte Juli soll eine Expertenkommission einen Bericht zu Struktur und Ausstattung der Polizei für die nächsten zehn Jahre vorlegen. Derzeit verfügt die Polizei im Land über insgesamt rund 9 000 Beschäftigte. Bis zu 3 000 Stellen könnten Medienberichten zufolge zur Disposition stehen.
“MARKierungen“ heißt die neue Ausstellung im Cottbuser Kunstmuseum Dieselkraftwerk (dkw.). Gezeigt werden Arbeiten von zwölf Künstlern, die sich mit verschiedenen Mitteln mit den Gegebenheiten im Land Brandenburg auseinandersetzen. Die Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie, Performance und Installationen ermöglichen den Besuchern einen ganz anderen Blick auf die Mark. Die Schau ist dienstags bis sonntags bis zum 11. April 2010 zu sehen. Mittwochs ist das Kunstmuseum Dieselkraftwerk jetzt sogar bis 20 Uhr geöffnet.
Archiv:
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