Brandenburg-News
Archiv der Ausgabe 3 | 5. Jahrgang | Herbst 2009

Golflegende Stephan Gandl beim 19. Audi quattro Cup, Foto: Sabeth Stickforth
Am 15. August fand auf dem Golf und Country Club Seddiner See der 19. Audi quattro Cup statt. Dort bekamen die Damen und Herren von Etikette neben Birdies und Bogeys eine unterhaltsame Trickshow von Golflegende Stephan Gandl zu sehen. Unter anderem wagte dieser einen Abschlag vom über 100 000 Euro teuren Audi R8. Anschließend wurde der Turniersieg von Walter Maier (Golfclub Kallin) und Harald Braun (Golfclub Seddiner See) gefeiert. Beide fahren zum Deutschland- Finale in das Golf Resort nach Bad Griesbach.
www.audiquattrocup.com
Sterne für Brandenburger Radwege: Acht Radfernwege im Land sind Ende Juli vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad- Club e. V. (ADFC) mit 3 und 4 Sternen ausgezeichnet worden. Mit jetzt insgesamt neun zertifizierten Radwegen ist Brandenburg deutschlandweit Spitzenreiter. „Brandenburg verfügt über eine sehr gute Infrastruktur für Radler. Seit 1996 ist ein touristisches Radwegenetz von rund 4 500 Kilometern Länge entstanden“, sagte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns bei der Übergabe der Urkunden in Cottbus am Schloss Branitz. Durch die Gütesiegel wüssten die Gäste ganz genau, was sie auf und am Rande des Weges erwarten könnten.
www.reiseland-brandenburg.de

Radwege in Brandenburg sind buchstäblich "ausgezeichnet", Foto: TMB-Fotoarchiv Schwarz
Welche Radwege sind denn nun besonders empfehlenswert? Mit vier Sternen können sich die Oder-Spree- Tour, der Oderbruchbahn-Radweg und der Fürst-Pückler-Radweg (4*) schmücken. Letzterer ist nach dem bekannten Gartenkünstler benannt und führt auf 500 Kilometern vorbei an nahezu allen Projekten der Internationalen Bauausstellung. „Radler sind hier ganz ausgezeichnet unterwegs“, versichert IBA-Projektbetreuer Arjen de Wit. „Der Radweg ist gut befahrbar, sicher und bietet ein vielfältiges touristisches Angebot und zahlreiche Bett+Bike-Unterkünfte entlang der Strecke.“ Zu den Sehenswürdigkeiten am Rande des Radwegs gehören idyllische Parklandschaften in Branitz und Muskau, Bergbaufolgelandschaften im ehemaligen Niederlausitzer Braunkohlerevier und das Lausitzer Seenland. Ein ausführliches Tourenbuch ist im Handel erhältlich.
www.iba-see.de
Am anderen Ende Brandenburgs, nordwestlich von Berlin, lockt ebenfalls eine wunderschöne Seenlandschaft: der Rheinsberger See mit seinem Hafendorf. Mitte Juli wurde dort das 3. Hafendorffest mit dem 9. Berlin- Brandenburgischen Ballonfahrer-Treffen gefeiert. Das Wetter erlaubte leider nur einen Start. Trotzdem konnten die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Ballon-Glühen und Live- Musik vor romantischer Kulisse genießen. Nächste Gelegenheit zum Feiern ist das Sommer-Ausklangsfest am 26. September mit Bootskorso, Kanu-Rennen für Kinder und Live-Musik.
www.hafendorf-rheinsberg.de

Matthias Platzeck und Ehefrau Jeanette auf der Hochzeit von Steffen Johst und Tina Specker, Foto: Agentur p3pr
Wenn Brandenburgs amtierender Meisterkoch Steffen Johst („Speckers Landhaus“) seine Kochschürze gegen einen dunklen Cut tauscht, muss schon ein wichtiger Grund vorliegen. Zum Beispiel die eigene Hochzeit mit Sommeliere und Restaurantleiterin Tina Specker Anfang August in der Heilandskirche in Potsdam. Die Braut kam statt in der Limousine ganz romantisch mit dem Boot an und trug einen elfenbeinfarbenen Traum aus Seide mit langer Schleppe. Zu den Gästen der Hochzeitsfeier zählten neben Polit-Prominenz wie Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck, Finanzminister Rainer Speer oder die ehemalige Brandenburger Finanzministerin Wilma Simon auch Winzer Andreas Stigler und Sternekoch Thomas Neeser („Lorenz Adlon“), Berlins amtierender Meisterkoch Stefan Hartmann („Hartmanns“) sowie Thomas Kurth, in dessen Restaurant E. T. A. Hoffmann sich das Brautpaar verlobt hatte.
www.speckers.de
Brita Marx aus Luckenwalde ist „Unternehmerin des Landes Brandenburg 2009“. Ministerpräsident Matthias Platzeck zeichnete die Chefin der Luckenwalder Abbruch- und Recyclingfirma „Brita Marx GmbH“ Mitte Juli beim 7. Unternehmerinnen- und Gründerinnentag in Potsdam mit dem 1. Preis aus. Der Regierungschef würdigte Marx als „ideenreiche und durchsetzungsstarke Unternehmerin, die sich in ihrer Region auch in vielfältiger Weise gesellschaftlich engagiert.“ Zugleich hob Platzeck den großen Anteil von Frauen am wirtschaftlichen Erfolg Brandenburgs hervor. Ein Drittel aller brandenburgischen Firmen würden mittlerweile von einer oder mehreren Frauen geführt. Platz zwei ging an Elke Ruchatz, Chefin der Neuen Oderwerft Eisenhüttenstadt. Den dritten Preis erhielt Marie-Luise Bude, Chefin der BHG-Handelszentrum GmbH in Luckau mit 170 Mitarbeitern.
www.ugt-brandenburg.de

Das Areal des zukünftigen Cottbuser Sees, Foto: Vattenfall

Der Cottbuser See in 10 Jahren, Foto: Vattenfall
Ende August haben die Gestaltungsarbeiten am Südufer des zukünftigen Cottbuser Sees begonnen. Unweit des aktiven Tagebaus Cottbus-Nord soll in zehn Jahren, wenn sich die Braunkohlevorkommen erschöpft haben, die Flutung des am Stadtrand gelegenen Tagebaus eingeleitet werden. Bereits jetzt lassen sich, durch die Umgestaltung der Böschung, erste Konturen des Sees erkennen. Interessierte haben die Möglichkeit, an gesicherten Aussichtspunkten den Fortschritt der Arbeiten auf der 1 900 Hektar großen Fläche zu beobachten.
www.cottbus-ostsee.de
Der Bildhauer Wieland Förster hat den „Kunstpreis des Brandenburgischen Ministerpräsidenten“ erhalten. Regierungschef Matthias Platzeck überreichte den von ihm gestifteten und mit 5 000 Euro dotierten „Ehrenpreis für ein Lebenswerk“ Mitte Juli in Neuhardenberg an den in Wensickendorf (Oberhavel) lebenden Künstler. Er freue sich, einen Künstler würdigen zu können, der sich mit der Thematik des Aufbegehrens und der Befreiung eindrucksvoll auseinandergesetzt habe, sagte Platzeck. Förster zähle heute zu den bedeutendsten Künstlern Deutschlands, nachdem er in der DDR an seiner künstlerischen Tätigkeit gehindert und zeitweise sogar mit einem Ausstellungsverbot belegt wurde. Einem größeren Publikum wurde Förster durch seine Skulptur „Nike 89“ an der Glienicker Brücke in Potsdam bekannt, die seit 10 Jahren am historischen Ort an die friedliche Revolution und den Fall der Mauer erinnert.
www.sadk.de/foerster.html

Neuer Personalvorstand der Vattenfall Europe Mining & Generation Michael von Bronk, Foto: Vattenfall
Die Vattenfall Europe Mining & Generation hat einen neuen Personalvorstand: Zum 1. August hat Michael von Bronk seinen neuen Posten angetreten. Der 51-Jährige folgt auf Dr. Hermann Borghorst, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Von Bronk leitete zuvor den Bereich Personalmanagement in der Vattenfall Europe Business Services GmbH und war mehrere Jahre Leiter Personalmanagement der Geschäftseinheit Vattenfall Europe Mining & Generation. Borghorst wird sich auch weiterhin für die Region engagieren. So bleibt er Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsinitiative Lausitz e. V. und des Fördervereins der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU).
www.vattenfall.de
Dr. Matthias Staudacher vom Potsdamer Max-PIanck-Institut für Gravitationsphysik ist Ende Juni mit dem Akademiepreis 2009 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet worden. Der mit 20 000 Euro dotierte Preis ist neben der Helmholtz-Medaille die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der BBAW. Matthias Staudacher ist Spezialist auf dem Gebiet der „Stringtheorie“. Sie basiert auf der Annahme, die kleinsten Bausteine der Materie seien eindimensionale Fäden (Strings). Wie Saiten, die zum Schwingen gebracht verschiedene Töne erzeugen, entsprechen die Schwingungen der Strings den verschiedenen Elementarteilchen. Stringtheorien sind die momentan weltweit bevorzugten Modelle zur Klärung der Frage, wie sich Einsteins Relativitätstheorie mit der Quantenmechanik und dem Standardmodell der Elementarteilchen unter einen Hut bringen lässt.
www.bbaw.de

Foto: Reha-Klinikum "Hoher Fläming" Belzig
Das Oberlinhaus hat das Reha-Klinikum „Hoher Fläming“ in Belzig gekauft. Gemeinsam mit dem Reha- Klinikum entsteht im südwestlichen Brandenburg eine komplette Versorgungskette für Patienten. Die Patienten können künftig von der Operation bis zur vollständigen Rehabilitation im Oberlinhaus aus einer Hand versorgt werden. Seit 17 Jahren arbeiten das Oberlinhaus und das Reha-Klinikum vertrauensvoll zusammen. „Bereits jetzt gibt es eine Vielzahl von persönlichen Kontakten zwischen beiden Einrichtungen“, sagte Andreas Koch, Kaufmännischer Vorstand im Oberlinhaus. Und Katrin Eberhardt, Geschäftsführerin des Reha- Klinikums „Hoher Fläming“, ergänzt: „Für uns ist der Kauf eine große Chance, unsere hoch qualifizierte Arbeit fortzuführen und miteinander einen guten Weg für unsere Patienten einzuschlagen.“
www.oberlinhaus.de
Der Eberswalder Solarsystemanbieter mp-tec GmbH & Co. KG hat sich für neue Projekte international vernetzt: Die Brandenburger schlossen mit dem größten spanischen Solarmodulhersteller Isofoton S.A. und dem amerikanischen Modulhersteller EPV Solar Inc. eine Partnerschaft. Alle drei Unternehmen produzieren in Europa – auch die amerikanische EPV, die seit 2008 in Senftenberg mit einem Standort vertreten ist. Denn bei der Suche nach geeigneten Partnern legt Mp-tec großen Wert auf Qualität „made in Europe“, so Mp-tec Geschäftsführer Michael Preißel. Das Unternehmen liefert mit dem hauseigenen Montagesystem „Quick- Line“ das Verbindungssystem für die Module der Partnerunternehmen.
www.mp-tec.de
Am 19. August erhielten acht Brandenburger Betriebe die begehrten Qualitätssiegel „ServiceQualität Deutschland“. Die Übergabe fand im Rahmen der Vorstellung des Sparkassen- Tourismus-Barometers im Kongress Hotel Potsdam am Templiner See statt. Im Mittelpunkt des Abends stand die SaarowTherme, die mit dem so genannten Service Q der Stufe 3 ausgezeichnet wurde. Dieses Zertifikat erhielten bisher nur zehn Unternehmen in Deutschland.
www.bad-saarow.de/therme

Der neue iDapter, Foto: Funkwerk Dabendorf
Das Funkwerk Dabendorf hat neues Zubehör für seine Freisprechanlagen der Ego-Serie entwickelt: Mit dem neuen iDapter kann ein iPod direkt an die Freisprechanlagen Ego Flash und Ego Look angebunden und die Musik über die Fahrzeuglautsprecher abgespielt werden. Sämtliche Funktionen des iPods wie die Titelwahl werden auf dem Display angezeigt und können über die Ego-Freisprechanlagen gesteuert werden. Eine integrierte Ladefunktion für den iPod garantiert unbegrenzten Musikgenuss über Stunden hinweg. Der iDapter ist für alle iPods mit Dock Connector kompatibel und seit Anfang Juli für 65 Euro im Handel erhältlich.
www.fwd-online.de

Schwimmendes Haus, Foto: Thomas Wilde - Wilde Metallbau GmbH / steeltec37
Die Bergbaufolgeseen in der Lausitz sind nicht nur landschaftlich eine Attraktion. Ende Juli wurde dort das zweite schwimmende Haus eröffnet. Hinter diesem steht ein Brandenburger Geschwisterpaar: Kerstin und Thomas Wilde entwarfen und konstruierten das futuristisch anmutende Modulhaus „ar-che“ mit exklusiver Inneneinrichtung auf dem Geierswalder See. Damit nimmt der zukünftige „Wohnhafen Scado“ Gestalt an, der 20 schwimmende und neun landseitige Häuser umfassen und bis 2011 realisiert sein soll. „Es ist ein großer Erfolg für mein Team, dass die ‚ar-che’ nun endlich schwimmt und sogar europaweites Interesse auf sich zieht“, so Metallbaumeister Wilde auf der Eröffnungsveranstaltung. Das zweistöckige, schwimmende Haus wurde mit dem brandenburgischen Designpreis 2008 ausgezeichnet. Der Prototyp hat bereits zahlreiche Interessenten aus dem In- und Ausland angelockt.
www.steeltec37.com.
Archiv:
- Archivbeiträge der Ausgabe 1/2007
- Archivbeiträge der Ausgabe 2/2007
- Archivbeiträge der Ausgabe 3/2007
- Archivbeiträge der Ausgabe 4/2007
- Archivbeiträge der Ausgabe 1/2008
- Archivbeiträge der Ausgabe 2/2008
- Archivbeiträge der Ausgabe 3/2008
- Archivbeiträge der Ausgabe 4/2008
- Archivbeiträge der Ausgabe 1/2009
- Archivbeiträge der Ausgabe 2/2009
- Archivbeiträge der Ausgabe 3/2009






















