Brandenburg News
Business-Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2007
Alexander Dressel, Küchenchef des Restaurants Friedrich Wilhelm im Relais & Châteaux Hotel Bayrisches Haus in Potsdam, ist Brandenburger Meisterkoch 2007. Beim festlichen Gala-Diner am 20. Oktober im Hotel Inter-Continental Berlin kredenzte Dressel die Vorspeise: „Jakobsmuschel und Gamba – ein kleiner Spieß, Blumenkohl und Curry“. Seit 1997 zeichnet die Berlin Partner GmbH jährlich die besten Köche der Hauptstadtregion BerlinBrandenburg aus.
Foto: Herma GruenewaldBrandenburgische Kochkunst gab es auch am Tag zuvor zu schmecken – in der Brandenburgischen Landesvertretung in Berlin. Bei einem großen GalaDiner kochten Carmen Krüger (Carmens Restaurant, Eichwalde), Gottfried Specker (Speckers Landhaus, Potsdam), Ralph Knebel (Schloss Hubertushöhe, Storkow), Dieter Kobusch (Vierseithof, Luckenwalde), Roy Augustin (Hotel Residenz am Motzener See) und Frank Schreiber (Goldener Hahn, Finsterwalde) ein eigens kreiertes Menü. Für die aufeinander abgestimmten sechs Gänge wurden ausschließlich Brandenburger Produkte der Saison verarbeitet. Mit der Initiative „Brandenburg unter Dampf“ unter der Schirmherrschaft von Innenminister Jörg Schönbohm wollen die Köche für die Brandenburger Gastronomie, den Tourismus und die Wirtschaft des Bundeslandes werben. www.brandenburgunterdampf.de
Gottfried Specker zieht um: Mit seiner Tochter Tina und Schwiegersohn in spe, Küchenchef Steffen Johst, hat der Gastronom das ehemalige Restaurant „Zum Garde Ulanen“ gekauft. Im Traditionslokal an der Jägerallee 13 wird noch im Herbst Speckers Landhaus eröffnen. Den bisherigen Standort, die Ratswaage am Neuen Markt, gibt die Familie auf. „Weniger steif soll es bei uns zugehen, wir wollen ein légères, gemütliches Landhaus für Genießer, in dem sich Erwachsene und Kinder, also Familien, wohlfühlen“, so Gottfried Specker. www.speckers.de
Foto: A-ROSA ReisenDas Sport & SPA Resort A-ROSA Scharmützelsee hat als erstes und einziges von bisher rund 70 klassifizierten Golfresorts im deutschsprachigen Raum die Klassifizierung Fünf Sterne Superior des Bundesverbands Deutscher Golfanlagen e. V. erhalten. Im Rahmen der Messe Golf Europe Anfang Oktober in München wurde die Auszeichnung an das A-ROSA Golfteam übergeben. „Wir sind sehr stolz, dass wir zum Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison das erste objektive Qualitätssiegel des Golfmarktes mit der höchstmöglichen Bewertung erhalten haben“, so Vanessa Motte, Golfdirektorin bei A-ROSA. Das Klassifizierungsergebnis hat eine Gültigkeit von drei Jahren. Mit seiner Kombination an Golfplätzen ist das Sport & SPA Resort AROSA Scharmützelsee einzigartig. Es liegt in einem Parkareal von 320 Hektar und bietet neben den vier vielfach ausgezeichneten Golfplätzen mit insgesamt 63 Löchern weitere vielfältige Sportmöglichkeiten, drei Restaurants und einen 4.200 Quadratmeter großen SPA-Bereich. www.a-rosa.de
Dass Burg in Sachen Wellness führend ist, zeigt auch eine Auszeichnung des Deutschen Heilbäderverbandes. Anfang Oktober verlieh der Verband der Spreewaldgemeinde das Gütesiegel „Wellness im Kurort“ für zwei neue Angebote unter dem Titel „Entspannung im sagenhaften Spreewald“. Dabei handelt es sich um ganzjährig buchbare Pauschalen, deren Leistungen an regionale Sagen und Mythen angelehnt sind. Tourismusleiterin Julia Kahl ist stolz: „Wir wollen ein moderner Wohlfühl-Kurort werden, und das zu jeder Jahreszeit.“ www.amt-burg-spreewald.de
Foto: Hotel Zur BleicheDas Hotel Zur Bleiche Resort & SPA in Burg (Spreewald) hat im neu erschienen RELAX Guide erneut mit vier Lilien und 20 Punkten die Höchstnote erhalten. Nie zuvor bekam ein Hotel siebenmal hintereinander diese Spitzenbewertung. Der Guide lobt im Hotel Zur Bleiche insbesondere die Sinnlichkeit, Harmonie und die spürbare Freude am Gestalten, aber auch den Mut zu Neuerungen. Des Weiteren heben die Tester die unbeirrbare Perfektion der Eigentümer Christine und Heinrich Michael Clausing sowie die ausgezeichnete Küche hervor. www.hotel-zur-bleiche.de
Auch für Tagungen bietet Brandenburg beste Bedingungen . Seit September steht im Kongresshotel Potsdam am Templiner See ein sogenanntes „Teamrib“ zur Verfügung. Auf diesem eigens für Teamgeist-Expeditionen konzipierten Boot können Tagungsteilnehmer fernab von Büroalltag und Konferenzraum eigene Grenzen ausloten. www.kongresshotel-potsdam.de
Seit fünf Jahren bietet das MeridianSpa Spandau Arcaden in Berlin Urlaub im Alltag. Auf 9.000 Quadratmetern und über drei Etagen können die Gäste klassische, entspannende und trendorientierte Kurse erleben und die erstklassigen Fitness-Geräte für die Kräftigung oder das Herz-Kreislauf-Training nutzen. Der 40 Meter lange Pool mit großer, windgeschützter Dachterrasse bietet mit der finnischen Außensauna und dem ThermenBereich die perfekte Kulisse für das persönliche Relax-Programm. Noch mehr Entspannung genießt man im AMAYÃNA, dem Bodycare-Bereich. Jüngstes Produkt ist „African Touch“, eine Entspannungsmassage, die das Immunsystem stärkt und die Zellteilung anregt. www.meridianspa.de
Foto: ELDORADO Abenteuer GmbHDie Westernstadt ELDORADO Templin wird jetzt für große Filmproduktionen entdeckt. Im September wurde in den authentisch nachgebauten Gebäuden der Westernstadt ein sarkastischer Westernfilm für einen deutschen Privatsender produziert. Besonders beeindruckt haben die Produzenten „die authentischen Kulissen, die nicht nur von außen, sondern aufgrund der detailgetreuen Dekoration und Ausstattung auch innen bespielbar sind“, so René van der Putten, Geschäftsführer der Westernstadt. Als Komparsen wirken in dem Streifen auch einige Templiner mit, die bei einem Casting überzeugen konnten. Künftig sollen weitere Filme in der Region gedreht werden. www.eldorado-templin.de
Foto: Christian SchulzIm Studio Babelsberg geben sich die Stars ja sowieso die Klinke in die Hand. Ende September begannen dort die Dreharbeiten für Tom Tykwers Film „The International“. Es ist Tykwers erste Arbeit mit einem Hollywoodstudio (Sony/Columbia Pictures). Mit dabei: Clive Owens, Naomi Watts und Armin Mueller-Stahl. www.studiobabelsberg.com
Die Austragungsorte der BRANDENBURG-Tage für die Jahre 2008 und 2010 stehen fest. Das Kabinett beschloss in Potsdam, dass das Landesfest 2008 in Königs Wusterhausen und 2010 in Schwedt durchgeführt wird. Unter dem Motto „Brandenburg feiert königlich“ ist 2008 in der Innenstadt von Königs Wusterhausen ein vielgestaltiges Fest geplant, das seinen Ausgangspunkt in der königlichen Geschichte der Stadt hat. Schwedt lädt seine Gäste unter dem Motto „Adler trifft Pipeline“ 2010 in die Stadt ein. Beide Landesfeste finden jeweils am ersten Septemberwochenende statt.
Foto: Klaus-Peter Wolf, pixelio.deDas Neue Palais im Park Sanssouci soll künftig Theaterfreunde anlocken. Konnten Tagesbesucher das Schlosstheater im Neuen Palais meist nur als architektonisches Kleinod kennen lernen, soll es nun jene Rolle spielen, die ihm schon bei seiner Errichtung zugedacht war – nämlich mit lebendiger Unterhaltung als Attraktion fürx die Gäste des Königs zu dienen. Dafür hat das Potsdamer Ensemble I CONFIDENTI ein musikalisch-szenisches Programm entwickelt, das 2008 unter dem Titel „La Pastorale à Sanssouci“ die Besucher in die Welt der höfischen Unterhaltung entführen wird. Gestaltet wird das Programm mit teils neu entdeckten Instrumentalstücken und Ausschnitten aus Bühnenwerken, die für dieses Theater geschaffen wurden oder hier zur Aufführung kamen. www.i-confidenti.de
Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.deUnd noch eine gute Nachricht: Potsdam ist die kinderfreundlichste Stadt Deutschlands. Das ist ein Ergebnis des Familienatlas 2007, den das Sozialforschungsinstitut Prognos im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt hat. Die Studie, für die 439 Kreise und kreisfreie Städte auf ihre Familienfreundlichkeit hin untersucht wurden, wurde Anfang Oktober in Berlin vorgestellt. Als einzige Stadt oder Region im Osten erreicht Potsdam in der Bewertung den höchsten Qualitätsstatus einer „Topregion“ der Familienfreundlichkeit. Untersucht wurden die Aspekte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wohnen, Bildung und Freizeit für Kinder und Jugendliche. www.potsdam.de
Brandenburg will seine Wirtschaftsbeziehungen zu den USA intensivieren. Ministerpräsident Matthias Platzeck will deshalb im kommenden Jahr die USA gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation besuchen. Das kündigte der Regierungschef Anfang September in Potsdam bei einem Gespräch mit Mitgliedern der American Chamber of Commerce in Deutschland an. 2006 waren die USA Platzeck zufolge nach Polen und Großbritannien das drittwichtigste Exportland für Brandenburg. Große amerikanische Unternehmen wie Oracle, eBay, Goodyear, Tyco und General Electrics hatten in Brandenburg investiert. www.matthias-platzeck.de
Ihr 15-jähriges Bestehen feierte im Oktober die Eisenhüttenstädter Firma Ferrostaal Maintenance. Staatssekretär Clemens Appel beglückwünschte das Unternehmen und seine 220 Angestellten zur erfolgreichen Firmengeschichte, die Beispiel strategischen Managements und Durchhaltevermögens sei. „Es hat sich gelohnt, auch in schwierigen Zeiten weiterzumachen, denn heute geben die Märkte das her, worauf alle gehofft haben – nicht nur in diesem Unternehmen, sondern in der gesamten metallverarbeitenden Branche“, so der Chef der Brandenburger Staatskanzlei. www.fs-me.ferrostaal.com
Foto: Kusus + Kusus Architekten / Berliner FlughäfenErinnert sich noch jemand an die Zeiten, als am Potsdamer Platz in Berlin gebaut wurde und die riesige „Schaustelle“ zahlreiche Berliner und Touristen anzog? Was damals gut funktioniert hat, könnte auch am Flughafen Schönefeld klappen. Noch in diesem Jahr eröffnet dort der 32 Meter hohe BBI-Info-Tower. Von dort können Besucher einen Blick auf Kräne und Baugruben werfen. Insgesamt liegt der Bau des neuen Großflughafens im Zeitplan. Ende Oktober 2011 soll der Airport eröffnet werden. Und auch Oranienburg informiert über sein Baugeschehen: Vor dem Schloss eröffnete Mitte September eine Infobox, in der über die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2009 informiert wird. www.berlin-airport.de
Anfang Oktober feierte das Brandenburger Theater seinen 190. Geburtstag mit einer Langen Nacht der Kammermusik. Drei Wochen später steht nun fest: Das Brandenburger Theater wird künftig kein Musiktheater für den landesweiten Theater- und Orchesterverbund mehr produzieren. Aus Kostengründen solle das havelstädtische Schauspielhaus von der Aufgabe entbunden werden, hieß es von Kulturministerin Johanna Wanka. Die Verhandlungen über eine Neuauflage des Vertrages über den Theater- und Orchesterverbund befinden sich in der Endphase, im Dezember sollen Brandenburg, Frankfurt (Oder) und Potsdam unterschreiben. Die Laufzeit ist zunächst bis 2010 befristet, bisher stehen dem Verbund 12,8 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung – die künftige Summe ist noch offen. Musiktheaterproduktionen sollen nun aus Cottbus kommen, die dortige Kulturstiftung wird jedoch nicht Verbundsmitglied. www.brandenburgertheater.de
Fotos: rbb/Oliver ZiebeDer RBB hat Anfang September sein neues gläsernes Studio in Frankfurt (Oder) eingeweiht. Jetzt wird aus der ersten Etage des Oderturms im Stadtzentrum gesendet. Durch die Glasscheiben können Passanten den Redakteuren im Rundfunk- und Fernsehstudio bei der Arbeit zuschauen. Der RBB hat für die neuen Redaktionsräume mit modernster Technik 5,5 Millionen Euro investiert. www.rbb-online.de
Vattenfall bleibt Partner des FC Energie Cottbus. Mitte August wurde ein Sponsoringvertrag unterzeichnet, der bis 2010 Gültigkeit hat. Die Vereinbarung gilt sowohl für die Bundesliga als auch für die Zweite Bundesliga. cr www.fcenergie.de, www.vattenfall.de
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