
Jürgen H. Blunck, Foto: Sabeth Stickforth
Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 7. Jahrgang | Frühjahr 2011
Endlich! Genug grau und weiß, Schnee und Kälte. Willkommen Frühling! Mit dem Grün wächst die Lust auf frische Luft, Natur und Bewegung. Also: Nix wie raus aufs Land! Wohin? Folgen Sie einfach unseren Empfehlungen im Beitrag „Kleine Fluchten aus dem Alltag“. Wir stellen Ihnen Orte und Regionen Brandenburgs abseits der Tourismuspfade vor. Begleiter dieses Kurzurlaubs mit Langzeitwirkung sind Ruhe, Behaglichkeit und regionaler Genuss. Denn es ist mehr als ein Trend, die Gäste mit Produkten zu verwöhnen, die quasi vor der Haustür wachsen. Das ist für viele Brandenburger Hotels, Pensionen und Landgasthöfe schon ganz selbstverständlich. Wir wollten das noch genauer wissen und starteten zu einer appetitlichen Landpartie, bei der wir beschauliche Hofläden und familiengeführte Landgasthöfe fanden. Dabei vermarkten diese nicht nur die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Region, sondern auch viele zusätzliche Erlebnisangebote wie Radtouren, Bootsfahrten, Wanderungen, die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, Selbsternte, Kochkurse, Kultur- und Kunstveranstaltungen, Kinderbeschäftigungen und andere Dinge. Die Brandenburger Prominenz tummelte sich am 12. Februar im Kongresshotel am Luftschiffhafen in Potsdam beim 11. (mehr…)
Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 7. Jahrgang | Frühjahr 2011
900 Darsteller in grandiosen Roben, viel Musik, eine fulminante Dekoration mit weißen Orchideen, schöne Frauen, erfolgreiche Männer, ein Objekt der Begierde, spannende und emotionale Momente: Dieser Ball der Wirtschaft am 12. Februar im Kongresshotel am Luftschiffhafen war eine Nacht mit allen Zutaten für einen guten Film. Zum elften Mal hatte die Industrie- und Handelskammer Potsdam zu diesem gesellschaftlichen Ereignis eingeladen und dem diesjährigen Ball den Titel „Film“ gegeben. Ausverkauft! Das meldeten die Organisatoren und Veranstalter schon vor dem Hauptfilm.
Die Brandenburger Schauspielerin Gerit Kling moderierte wunderbar charmant den Abend, dessen Schirmherr Brandenburgs Ministerpräsident war. Matthias Platzeck hatte seinen Wirtschaftsminister Ralf Christoffers mitgebracht, schließlich sind viele Brandenburger Unternehmer Gäste des Abends und ist die „Stimmung im Land für märkische Verhältnisse schon euphorisch“, so der Ministerpräsident in seiner Begrüßungsrede. So gehörten Gespräche über wirtschaftliche Themen zu diesem Abend wie Wälzerklänge und Disco- Fox. Einer, der lieber redet und Kontakte pflegt, ist Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Ich bin ein grausiger Tänzer“, gestand er abseits des Tanzparketts, „auch drei Tanzkurse haben nichts gebracht.“ Das tat aber seiner guten Stimmung keinen Abbruch. Als guter Tänzer outete sich der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, der auf seine einstigen Erfahrungen als Turniertänzer verwies: „Das war vor 20 Kilo.“ Ein kleines Jubiläum feierte mit seinem fünften Ball der Wirtschaft René Kohl, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam. „Ich denke, so rund die Hälfte aller Gäste kenne ich persönlich“, bekannte er. „Es ist eine (mehr…)
Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 7. Jahrgang | Frühjahr 2011

Auf „du und du“ mit dem Dromedar im Oderbruchzoo, Foto: Matthias Berger
Lust auf eine Landpartie? Bei dieser Frage schütteln nicht wenige eingefleischte Stadtbewohner entschieden den Kopf. Bei den „Landeiern“ würde es doch nicht gerade aufregend zugehen, heißt es dann oft ablehnend. Außerdem seien die Bauern nach dem jüngsten Futtermittelskandal bestimmt auch nicht überschwänglich gut gelaunt und offen für Gespräche. Doch diese Vorurteile lösen sich gerade in Bezug auf Brandenburg rasch in Luft auf, wie nicht zuletzt die große Resonanz auf die märkische Präsenz im Januar auf der Grünen Woche in Berlin zeigte. Viele der auf der Messe vorgestellten Produkte können das ganze Jahr über in den Brandenburger Landgasthöfen probiert werden. Unsere Tipps sollen daher Anregungen für einen Ausflug aufs „platte Land“ geben. Im 80 Kilometer nordöstlich Berlins gelegenen Oderbruch beispielsweise könnten die Landwirte auf neugierige Besucher derzeit nicht gut zu (mehr…)
Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 7. Jahrgang | Frühjahr 2011
Potsdam ist gemeinhin bekannt als Stadt der Schlösser, Gärten, Parks, der Wissenschaft oder des Frauenfußballs. Mit dem Film wird die Landeshauptstadt dagegen viel zu wenig in Verbindung gebracht. Das soll sich in diesem Jahr aber gründlich ändern. Potsdam feiert sich als „Stadt des Films“ und nutzt dafür ein rundes, 100-jähriges Jubiläum.

Filmpark Babelsberg, Foto: Manfred Thomas
Im November 1911 wurde auf dem Gelände der ehemaligen Weber- und Spinnersiedlung Nowawes, nahe der Wohnkolonie Neubabelsberg, der Grundstein für das erste große Glasatelier gelegt. Hier fiel am 12. Februar 1912 die erste Klappe für den Stummfilm „Der Totentanz“. Potsdamer und Touristen können sich auf zahlreiche Veranstaltungen rund um den Film freuen. So wird monatlich ein originaler Drehort präsentiert. Dazu laufen noch einmal die jeweils an diesem Platz oder in einem Gebäude produzierten Szenen. Die ganzen Filme laufen entweder im Filmmuseum im Marstall in der Breiten Straße oder gleich unter freiem Himmel an Ort und Stelle. Dazu gehören „Die Legende von Paul und Paula“ am 13. August um 21.30 Uhr im Strandbad Babelsberg und „Unter den Brücken“ am 25. September um 18 Uhr an der Glienicker Brücke. Zu den authentischen (mehr…)
Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 7. Jahrgang | Frühjahr 2011
Potsdamer Gastlichkeit
Druckfrisch liegt die Neuauflage der Broschüre „Potsdamer Gastlichkeit 2010/2012“ vor. In ihr sind alle gastronomischen Unternehmen aus Potsdam und Umgebung aufgeführt, die sich dem Mystery Test erfolgreich unterzogen hatten. Die Broschüre richtet sich an potenzielle Gäste, Reiseveranstalter und Geschäftsreisende sowie touristische Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Broschüre erscheint in deutscher und englischer Sprache in einer Auflage von 20 000 Exemplaren.
www.hoga-brandenburg.de
100 Jahre Bäckerei Dreißig

Das "Jahrhundertbrot" der Bäckerei Dreißig
Ein Gubener Traditionsunternehmen feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum: die Bäckerei Dreißig. Im Juli 1911 von Paul Dreißig und dessen Frau Alma gegründet, beschäftigt das Familienunternehmen heute rund 850 Mitarbeiter und betreibt mehr als 100 Filialen und 30 Cafés von Bautzen bis Frankfurt/Oder. Nach wie vor wird hier, fast wie vor 100 Jahren, frisch von Meisterhand gebacken. Noch immer hält die Familie fest zusammen: Peter Dreißig, Enkel des Firmengründers, und seine Frau Cornelia sind als Geschäftsführer tätig, ihre Töchter Antje und Petra zeichnen für Verkauf, Verwaltung und Marketing verantwortlich, Schwiegersohn Markus leitet die Produktion. Gefeiert wird das Jubiläum in einer Festwoche im Sommer und natürlich gibt es, wie es sich für eine traditionsreiche Bäckerei gehört, schon jetzt ein Jahrhundertbrot zu kaufen, das „1911er“. Wer mehr zum Thema erfahren will, dem sei das Buch (mehr…)