Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 6. Jahrgang | Frühjahr 2010
- Die Region zwischen Lübben und Burg setzt auch weiterhin auf vielfältige Angebote in Kultur, Sport, Wellness und Erholung
- von Matthias Berger
Im Spreewaldtourismus dominiert in dieser Saison eindeutig der Optimismus. Schließlich können die Hoteliers, Gastronomen, Kahnfahrleute sowie Boots- und Radverleiher auf gute Ergebnisse des vergangenen Jahres aufbauen. Mehr als eine Million Übernachtungsgäste führten die 90 Kilometer südöstlich von Berlin gelegene Region wieder in die Spitzengruppe der Brandenburger Tourismusverbände. Damit wurde endgültig die vor einiger Zeit wie ein Schreckgespenst über dem Spreewald kreisende Gefahr eines Absturzes gebannt.
Schon der Blick in den prall gefüllten Veranstaltungskalender deutet auf die Fortsetzung des vor einigen Jahren eingeschlagenen neuen Kurses hin. Vielfalt dominiert alle Bereiche, von Kultur über Sport, Wellness bis hin zu kulinarischen Erlebnissen.
Das sah lange Zeit ganz anders aus. Man vertraute einfach (mehr…)

Springbrunnen im Ostdeutschen Rosengarten in Forst / Foto: SCD
Einwohner und Touristen im Süden Brandenburgs können sich freuen. Ihnen stehen zahlreiche lohnenswerte Ziele zur Auswahl, die ganz unterschiedlichen Interessen gerecht werden. Allein der überregional bekannte Spreewald mit seinen vielen Möglichkeiten zum Kahnfahren und zu Kanu-, Rad- oder Wandertouren ist buchstäblich immer eine Reise wert. Doch auch abseits dieser attraktiven Landschaft gibt es im südlichen Brandenburg viele Möglichkeiten für Entdeckungen gleich vor der Haustür. Der Ostdeutsche Rosengarten in Forst, die Luckauer Alstadt und das Dorfensemble Fürstlich Drehna lohnen sich immer für einen Ausflug.
Gartenjuwel voller Rosen an der Neiße
Die Meldung kam im vergangenen Jahr etwas überraschend: (mehr…)
Archivbeitrag der Ausgabe 1 | 6. Jahrgang | Frühjahr 2010
- Wer kennt sie nicht, die kunstvoll verzierten sorbischen Ostereier? Farbenprächtig und voller filigraner Ornamente schmücken sie Zweige und Sträucher und sind Blickfang jeder österlichen Tischdekoration.
- von Anja Schüler

Ostereiermarkt im Haus der Sorben
Doch über die bereits Jahrhunderte währende Tradition des Ostereierverzierens hinaus gibt es in der Lausitz eine Fülle regionaltypischer Bräuche. Wer sie noch nicht kennt, wird schnell in ihren heimeligen, naturverbundenen und magischen Bann gezogen.
Licht und Wärme – die Osterfeuer
Das Osterfeuer symbolisiert die Sonne und begrüßt den Frühling. Es befindet sich an einer Wegkreuzung, am Spreeufer oder auf einer Anhöhe. Aus Holz, Reisig oder ähnlich Brennbarem wird es in der Nacht auf Ostersonntag angezündet. Ein weithin sichtbarer Feuerschein verheißt gutes Gedeihen – so der Glaube. Oft entbrennt unter den Dörfern sogar ein Wettbewerb um das höchste Feuer. Schabernack und Spaß gehen mit dem Auftürmen des Holzes einher, auch das „Organisieren“ von Brennbarem, wie das heimliche (mehr…)