Archivbeitrag der Ausgabe 4 | 5. Jahrgang | Winter 2009
- Bernhard Kurz, Präsident Golf- & Country Club Seddiner See: Golf ist ein Volkssport!
- von Brigitte Menge
Dem Klischee des gemütlich über den Platz schlendernden Golfspielers entspricht Bernhard Kurz ganz und gar nicht. Aber gegen Klischees hat er prinzipiell etwas. Seit 1997 produziert Kurz, der in den 80er Jahren mit seinem Bruder Friedrich weltberühmte Musicals wie „Cats“, „Phantom der Oper“ und „Starlight Express“ nach Deutschland brachte, im Estrel Festival Center in Berlin „Stars in Concert“. Erst vor ein paar Monaten wurde der erfolgreiche Show- und Musicalproduzent in den USA zum wiederholten Mal als bester Produzent ausgezeichnet – eine von vielen Ehrungen für den 58-Jährigen, dessen Leidenschaft für den Golfsport sich nicht nur auf dem Platz zeigt.

Golf- & Country Club Seediner See
Wie kommt ein Golf-Begeisterter eigentlich durch den Winter?
Schlecht. Und dies ist nach 15 Jahren für mich auch der erste Winter ohne USA-Aufenthalt. Sicher werde ich kurz nach Spanien reisen, um die Golf- Abstinenz zu überbrücken.
Seit wann spielen Sie Golf und wo liegt heute Ihr Handicap?
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Archivbeitrag der Ausgabe 4 | 5. Jahrgang | Winter 2009
- Korkfußböden: ökologisch einwandfrei und natürlich angenehm
- von Johanna Vogtländer
Dielen aus Echtholz, Parkett, Laminat, Kork, Linoleum, Teppich, Terrakotta oder Stein – die Produktpalette für Fußböden ist groß und manchmal sogar bunt. Unbestritten beeinflusst das „Unten“ die Wirkung und das Klima jedes Raumes. Strahlt der Boden in einer stimmigen Optik, stellt sich das Wohlbehagen ganz von allein ein.

Foto: KWG GmbH
Die Fußbodenwahl ist natürlich immer Geschmackssache. Bewusst gewählt, kann man starke Akzente setzen. Ein Wechsel verschiedener Materialien, beispielsweise von Holz zu Stein, kann in einer geräumigen Wohnung mit großen Zimmern die verschiedenen Lebensbereiche markieren. Eine kleine Wohnung wirkt großzügiger, wenn in allen Räumen der gleiche Bodenbelag verwendet wird oder die Farbe beibehalten wird.
In den letzten Jahren geht der Trend verstärkt zu Naturböden. Sie sind robust, pflegeleicht, ökologisch und eignen sich auch für Allergiker. So wundert es Fachleute nicht, dass gerade Korkböden stärker gefragt sind. Die Rinde der Korkeiche (lat. Quercus suber), die in Europa vorwiegend in Portugal wächst, liefert den Rohstoff für diesen natürlichen Belag. Aufgrund seiner erstaunlichen 40 Millionen Zellen pro Quadratzentimeter schützt der Kork den Baum ideal vor Hitze und Kälte. Ein robustes Stück Natur also, das man sich da ins Haus holt.
Deutschland ist in der Welt der größte Markt für Bodenbeläge aus Kork. Mehr als 6,3 Millionen Quadratmeter werden jährlich in deutschen Wohnräumen verlegt. Das sind mehr (mehr…)
Archivbeitrag der Ausgabe 4 | 5. Jahrgang | Winter 2009
Ihre Studenten kommen aus 80 Ländern und bringen Wissen, Erfindergeist, Kreativität und Farbe in die Oderstadt.

Antje Naumann und Sabine Gaßer, Foto: Oliver Wia
Grund genug, uns in Frankfurt (Oder) umzuschauen, wo wir nicht nur eine Universität mit Immatrikulationsrekord entdeckten, sondern auch viele Beispiele für die enge Gemeinschaft von Stadt und Bildungseinrichtung fanden.
Der Osten des Landes war auch Ausgangspunkt für den Zukunftspreis Brandenburg. 2009 wurde dieser „Mutmacher“ für Unternehmen erstmalig in ganz Brandenburg ausgelobt. Wir waren bei der Preisverleihung dabei und zeigen Ihnen, wie innovativ der Mittelstand des Landes ist.
Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist auch die Filmindustrie. Vor noch nicht einmal zehn Jahren war die Idee vom „Filmland Brandenburg“ eine kühne Wunschvorstellung einiger Medienfachleute und einer Handvoll weitsichtiger Politiker. Heute dagegen sind Brandenburg (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 5. Jahrgang | Herbst 2009
- Größte Altpapiertrommel der Welt steht in Brandenburg
Im März 2010 ist es endlich soweit: Die hochmoderne Papierfabrik Propapier PM2 in Eisenhüttenstadt nimmt ihren Betrieb auf. Schon jetzt wurde das Herzstück der Anlage angeliefert. (Titelthema)
Die 60 Meter lange Altpapiertrommel wiegt 270 Tonnen und ist, laut Unternehmensangaben, die größte ihrer Art auf der Welt. Ihre üppigen Abmessungen machten den Transport zu einer logistischen Höchstleistung. Zunächst wurde die Trommel im finnischen Parkano auf einen LKW verladen und zum Hafen nach Mäntyluoto gebracht. Von dort aus ging es auf dem Seeweg nach Swinemünde und anschließend nach Eisenhüttenstadt. Dabei musste sie, auf Grund ihrer Länge, in drei Einheiten geteilt werden. Die Hauptaufgabe der riesigen Maschine wird in Zukunft in der Aufbereitung von Altpapier und der Herstellung von Wellpappen-Rohpapier bestehen. Die Holdinggesellschaft Progroup AG investierte rund 400 Millionen Euro in die neue Fabrik. Ab 2010 (mehr…)