Archiv der Ausgabe 2 | 5. Jahrgang | Sommer 2009
- Veteranen auf vier Rädern zeigen, was in ihnen steckt
- Von Angelika Spurny
Edle Automobile, Stil und Tradition, ein Höchstmaß an Begeisterung für diese Werte – ein Lebensgefühl, das Oldtimer-Freunde mit Weinkennern verbindet: je älter, desto geschätzter, desto teurer. Obwohl sich natürlich Weingenuss und Fahrvergnügen in einer prestigeträchtigen H-Edelkarosse nicht unbedingt vertragen. Zwei Rallyes lassen im Juli Berliner und Brandenburger Oldtimer-Fans auf ihre Kosten kommen – egal, ob am Volant oder als Zuschauer.
Berlin Classic See Rallye 2009

Foto: von schöning pr
Am 11. Juli führt die Rallye durch romantische Alleen und Wälder zu Berliner und Brandenburger See-Landschaften. Wie schon im Mai 2008 verantworten Martin Ruffert und Thomas Nowack die Tour. „Es ist nicht nur ein Hobby, sondern ein Lebensgefühl“, schwärmt Ruffert. 50 historische Automobile in drei Kategorien (Vorkriegsklasse, Oldtimer, Youngtimer) wie Bentley, Tatra, Ford Edsel, Aston Martin, Austin Healey zeigen auf 300 Kilometern, was noch immer in ihnen steckt. Die Fahrer müssen bei Wertungsprüfungen ihr Können beweisen. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 5. Jahrgang | Sommer 2009
Urlaub in der Stadt der Spielkarten

Auffahrt zum Residenz-Schloss im thüringischen Altenburg, Foto: Pietsch / Altenburg
Die Wiege des Skatspiels, die tausend Jahre alte Residenzstadt Altenburg, will im Jahr 2009 ihre Trümpfe im Tourismus ausspielen. Die Stadt in Ostthüringen, um die herum Sachsenland liegt, hat dazu einen gegebenen Anlass gefunden: das Jubiläum „500 Jahre Altenburger Spielkarten“. Da werden ein Skatmarathon und eine Skat-Olympiade veranstaltet und der längste Skat-Zug in einem ICE der Bahn mit 480 Teilnehmern auf die Schienen gestellt. Aber natürlich hat Altenburg neben dem Skat, dem Doppelkopf und allen einschlägigen Kartenspielen auch eine verträumte Altstadt und ein großes Residenzschloss vorzuweisen, in dem Romanik, Gotik, Barock und Jugendstil koexistieren. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 5. Jahrgang | Sommer 2009
- Niederfinow erhält bis 2014 ein neues Schiffshebewerk für bis zu 110 Meter lange Lastkähne
- Von Christa Steuer
Auf der Liste der größten Verkehrsbauvorhaben steht Brandenburg in Deutschland ganz vorn. Schließlich entsteht in Schönefeld nicht nur bis Ende 2011 der neue Großflughafen. In Niederfinow bei Eberswalde wächst seit diesem Frühjahr ein zweites Schiffshebewerk buchstäblich in den Himmel. 285 Millionen Euro gibt das Bundesverkehrsministerium dafür aus. Ab 2014 sollen dadurch auch 110 Meter lange Schiffe das Nadelöhr am Oder-Havel-Kanal passieren können, während der bestehende Fahrstuhl nur Schiffe bis 75 Meter Länge aufnehmen kann. Dieser bleibt als technisches Denkmal in Sichtweite des Neubaus erhalten.

Altes und neues Schiffshebewerk (Fotomontage), Foto: Wasserstraßen-Neubauamt Berlin
Die „gute alte Dame“, wie Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee das am 21. März 1934 eröffnete technische Meisterwerk respektvoll nannte, gehört heute zu den wichtigsten touristischen Sehenswürdigkeiten Brandenburgs. Jährlich bis zu 150.000 Neugierige lassen sich vom stählernen Monstrum faszinieren. Sie buchen entweder eine Fahrt auf einem kleinen Dampfer oder betrachten vom Boden aus das Heben und Senken des riesigen Troges. Die Zahl der Touristen dürfte während der sechsjährigen Bauzeit noch zunehmen, ist doch die Montage einer so komplizierten Konstruktion nicht alle Tage zu verfolgen. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 5. Jahrgang | Sommer 2009
- Erste Ausgabe mit dem Regionalschwerpunkt Brandenburg West
Vor gut vier Jahren erschien die erste Ausgabe des TOP Magazin Brandenburg. Die 16 vorliegenden Ausgaben zeigen ein beeindruckendes Bild von der Vielfalt des Flächenlandes Brandenburg. Natürlich arbeitete unser ganzes Team in all den Jahren mit hohen Ansprüchen und viel Herzblut. Wir fühlten uns an das aufregende und spannende Leben zwischen 16 und 17 erinnert, als wir über Veränderungen des Magazins diskutierten. Richten wir das Heft stets an den Interessen der Leserinnen und Leser aus? Wie zeigen wir noch besser die regionale Vielfalt? Gibt es nicht doch „Ecken“ des Landes, die wir zu wenig beachten? Die Antwort auf diese Fragen war verblüffend einfach: Regionalisierung! Aber wie das so oft ist, provoziert eine gefundene Lösung die nächste Frage: Welche Strukturen sind die sinnvollsten? Bei dieser Entscheidung bauen wir auf Bewährtes, denn die Strukturen der Industrie- und Handelskammer Brandenburgs entsprechen unseren Vorstellungen. Und so gibt es innerhalb des TOP Magazin Brandenburg zukünftig regionale Seiten. Dies ist die Ausgabe Brandenburg West.
Wir hoffen, so sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, dem Besonderen und Außergewöhnlichen der Region zwischen Ruppiner Land und Fläming noch näher. Ihr TOP-Brandenburg-Team
Zwischen Ruppiner Land und Fläming

Die Blütenstadt Werder (Havel), Foto: © TMB-Fotoarchiv / Boettcher
Wer die „märkische Streusandbüchse“ auf den Spuren Theodor Fontanes durchstreift, landet immer wieder am Wasser: an Flüssen, Kanälen, Seen. Doch scheinbar unberührte Natur, einsame Wälder, stille Ufer, Schlösser, Kirchen und Klöster sind nicht alles, womit der Westen Brandenburgs punkten kann. Wir schauten uns im IHK-Bezirk Potsdam um, zu dem neben der Landeshauptstadt die Stadt Brandenburg sowie die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Havelland, Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel gehören. Die landschaftlichen Reize dieser Region sind mehr als eine Zierde. Gerade in den letzten Jahren ist der Tourismus zum Wirtschaftsfaktor gewachsen, von dessen Zuwachsraten Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungsunternehmen profitieren. Dabei finden die Brandenburger und ihre Gäste ein reiches Angebot an Rad-, Reit-, Wasser- und Sportmöglichkeiten, die kulturellen Schätze laden genauso ein wie der vielgestaltige Gesundheits- und Wellnesstourismus. Vor allem aber: (mehr…)
Archiv der Ausgabe 2 | 5. Jahrgang | Sommer 2009
Siegerlächeln bei den Chefs …

Wolfgang Bünten und Marco Buttler bei der Preisverleihung, Foto: Tree Event GmbH
… des Potsdamer Kletterwalds: Die Tree Event GmbH wurde Mitte März für den Abenteuerpark Potsdam als Gründerchampion Brandenburg ausgezeichnet. Bei der Eröffnungsveranstaltung der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (DeGUT) nahmen die Tree Event Geschäftsführer Wolfgang Bünten und Mauro Buttler den Preis gemeinsam entgegen. „Die Auszeichnung ist für uns eine Ehre“, sagte Wolfgang Bünten. „Sie zeigt, dass es sich lohnt, als Existenzgründer einen langen Atem zu haben.“ Allein die Konzeption und der Bau des Parks sowie die nötigen bürokratischen Formalitäten hätten fast drei Jahre in Anspruch genommen.
www.abenteuerpark.de
Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Kletterwald Berlin/Brandenburg. Das Unternehmen Climb Up! mit Standorten in Strausberg und Klaistow hat den Tourismuspreis 2009 des Landes Brandenburg gewonnen. Beeindruckend sei die Breite der Angebote, die sich neben Wandertagen für Schulklassen und Incentives für Unternehmen sogar an Reha-Patienten wenden, heißt es in der Begründung der Jury. Auf Platz 2 (mehr…)