Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2008
- „Regionaler Wachstumskern Frankfurt (Oder) / Eisenhüttenstadt“ im Aufwind
Botschafter zu werden ist eine Ehre. Es muss nicht gleich für eine ganze Nation sein. Für eine Region, mit der man sich identifiziert, hat es einen mindestens genauso hohen Reiz. Zu Botschaftern für ihren „Wachstumskern“, also die Gegend um Frankfurt und Eisenhüttenstadt, haben die beiden Stadtoberhäupter Martin Patzelt (Frankfurt) und Rainer Werner (Eisenhüttenstadt) Anfang Oktober elf aktive Unternehmer ernannt. Diese sollen die Wirtschaft sowohl innerhalb der Region als auch nach außen hin vertreten. Weitere Kandidaten für diesen Diplomatendienst stehen schon bereit. Der wird sicher ein Vergnügen, denn die Unternehmen im Oderland verspüren derzeit mächtigen Rückenwind.

Die Bürgermeister von Eisenhüttenstadt (li.) und Frankfurt (Oder) (3. v. li.) mit den ernannten Botschaftern der Region, Fotos: Winfried Mausolf
„Ohne Unternehmer entstehen keine Arbeitsplätze“, so Eisenhüttenstadts Bürgermeister Werner. In der „Märkischen Oderzeitung“ brachte er seine Meinung auf den Punkt: „Wir brauchen keinen Zaungast aus dem Westen, der alles besser weiß, sondern (mehr…)
Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2008
- Zum zweiten Mal präsentierte die Lausitz-Metropole ihre kreativen Köpfe einem begeisterten Publikum
Es mag etwas verwegen klingen, schon nach der zweiten Auflage einer Veranstaltung von einem Erfolgsmodell zu sprechen. Aber bei einer Erfindung aus Cottbus muss sich kein Prophet vor einer Enttäuschung fürchten. Die „Nacht der kreativen Köpfe“ wird garantiert auch künftig ein Markenzeichen der Lausitzmetropole sein. Ihre Wirkung bleibt nicht auf das fünfstündige Programm an ganz unterschiedlichen Orten begrenzt. Schließlich lernen sowohl Einheimische als auch Gäste auf höchst unterhaltsame Art die Potenziale der Stadt kennen und stärken damit den ohnehin schon guten Ruf von Cottbus.

Foto: Fotoatelier Goethe
Nach der überaus erfolgreichen Premiere der Veranstaltung im Herbst 2007 stand für alle Akteure fest: So eine Präsentation von Kultur und Wissenschaft muss zur guten Tradition werden. Oberbürgermeister Frank Szymanski hat dabei nicht nur das Symbol eines sehr attraktiven Schaufensters im Blick. „Wir sind dankbar für das Engagement so vieler Menschen in Cottbus“, sagt er und würdigt damit den großen Einsatz für das Gelingen dieser sehr inspirierenden Veranstaltung. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2008
- Gütesiegel für 58 Restaurants, Cafés und Ausflugslokale – Orientierungsinstrument für die Gäste
2004 startete ein noch kleines Organisatorenteam die Unternehmerinitiative „Potsdamer Gastlichkeit“. Längst hat sich das Gütesiegel zu einer Potsdamer Eigenmarke gemausert, die den Gästen signalisiert, dass Küche und Service sowie das Preis-Leistungsverhältnis geprüft und ausgezeichnet sind. Die nun schon vierte Saison der Marketing- und Qualitätsoffensive kürte Anfang November 58 Restaurants, Ausflugslokale, Kneipen, Gasthäuser und Cafés mit der begehrten Plakette.

Potsdamer Gastlichkeit 2008 / 2009: 58 Betriebe erhielten die begehrte Plakette und Urkunde
Vom 1. Juni bis zum 30. September waren die unabhängigen Tester der Firma gorath servicetest aus Schortens unterwegs, um die 68 Unternehmen aus Potsdam und Umgebung, die sich zum Qualitätscheck angemeldet hatten, zu prüfen. Anfang November wurden im Inselhotel Hermannswerder die Restaurants und Cafés mit dem Gütesiegel ausgezeichnet, auch das Hotel selbst gehört dazu. Insgesamt gingen 41 Plaketten an Betriebe in Potsdam, sieben nach Werder (Havel) und fünf in die Schwielowsee-Gemeinde. Auch Unternehmen in Diedersdorf, Kleinmachnow, Michendorf und Wildenbruch tragen für zwei Jahre das Qualitätssiegel. Drei Betriebe setzten sich dem Urteil der anonymen Tester in gleich zwei Kategorien aus. Ihr doppelter Mut wurde mit zwei Plaketten belohnt. Mit dem Café und Restaurant „Kleines Schloss“ im Park Babelsberg und Mario Kades Restaurant „Am Pfingstberg“ gibt es zwei Häuser, die in den Kategorien Restaurants und Ausflugslokale zugleich punkten konnten. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2008
- Die TVF Altwert GmbH bietet maßgeschneiderte Lösungen für den Rückbau alter Militär- und Industrieanlagen
Wer sich an die eigene Kindheit erinnert oder den Nachwuchs beobachtet, weiß, dass nicht nur Häuser-Aufbauen Spaß macht. Mindestens genauso gern reißen Kinder ihre Werke wieder ein. Später, im Erwachsenenleben, stellt man sich die Frage danach, wie man das richtig macht, und wer so etwas gut kann? Unternehmer Frank Marczinek und seine Mitarbeiter kommen nicht einfach mit der Abrissbirne, sprengen weg und machen platt. Nein, sie bereiten den Nährboden für einen Neubeginn auf ehemaligen Industrie- und Militärflächen. Wir trafen den Herrn über viele Brandenburger und Berliner Industriebrachen in seinem Büro hoch über den Dächern von Adlershof.
Dass Frank Marczinek nicht nur als Unternehmer ein Machertyp ist, merkt man schon daran, wie er federnd die letzten Treppenstufen zu seinem Büro nimmt, manchmal sind es gleich zwei mit einem Mal. Der 47-Jährige hält sich, wie sich bald herausstellt, fit mit Fahrradfahren, Squash, Badminton und Kampfsport. Er ist im Vorstand vom Verein „Kase Karate Do“, Karate ist seine Hauptdisziplin – eine, bei der viel Wert auf körperliche Kondition gelegt wird, auf Beweglichkeit und Schnellkraft.
Abriss von der Stange gibt es nicht, jeder Auftrag ist anders
Besonders beweglich und schnell ist Marczinek auch in seinen Entscheidungen. Das ist von Vorteil, weil ein perfekter Rückbau auch Abbruch-Experten vor (mehr…)
Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2008
Im Luxuszug durch Indien

Im rollenden Luxushotel zu den Palästen der Maharadschas, Foto: Lotus Travel
Landschaften aus dem Abteilfenster eines fahrenden Zuges zu erkunden hat zu keiner Zeit seinen Reiz verloren. Das gilt umso mehr für Indien mit dem weltweit zweitgrößten Schienennetz, zahlreichen spektakulären Routen und nostalgischen Zügen. Auf der Schiene kann der Reisende auf dem Subkontinent in Regionen entführt werden, die nur schwer erreichbar sind. Für das Jahr 2009 hat der Reiseveranstalter Lotus Travel gleich drei ganz außergewöhnliche Zugreisen in sein Programm aufgenommen. Zu den schönsten Zügen der Welt zählt der Luxuszug „Palace on Wheels“, ein restauriertes Prunkstück aus der glanzvollen Zeit der großen Maharadschas. Auf einer achttägigen Tour ist ein Fahrtziel Agra mit dem weltberühmten Taj Mahal ( pro Person ab 1 664 Euro). Außerdem im Angebot (mehr…)