Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2008
- Die exklusiven Adressen in Potsdam
Alles begann im Jahre 1763, als Friedrich der Große in seiner Begeisterung für Porzellan die Berliner Manufaktur erwarb. Mit großer Leidenschaft und preußischer Perfektion lenkte er den Schaffensprozess der Manufaktur und verstand es, die prachtvollen Service europaweit zum Botschafter seiner Ideen zu machen.
Dieses Erbe sollte Jahrhunderte überstehen und ist noch heute der Inbegriff für innovatives Design. Zu jeder Zeit sind die künstlerischen Kreationen ihrer Zeit voraus, und immer drücken sie den Stil und das Lebensgefühl ihrer jeweiligen Epoche aus.
Davon kann man sich von Montag bis Samstag von 10.00 – 18.00 Uhr in der Verkaufsgalerie der Königlichen Porzellan- Manufaktur in der Brandenburger Straße 3 überzeugen. Die Galerie bietet darüber hinaus den Kunden eine exquisite Auswahl an Tischwäsche, Silberwaren, Gourmetgläsern sowie dekorativem Wohndesign.
Seit Anfang dieses Jahres sind die Galerie der Königlichen Porzellan-Manufaktur und die Preußische Teekultur eine glückliche Liaison eingegangen.
Weltgeschichte ist Tee- und Porzellangeschichte, und so ist von Beatrix Diana Gräfin von Hardenberg zu erfahren, wie seine Majestät Friedrich II. sein Getränk genoss, darüber hinaus etwas über die Entstehung der preußischen Teekultur, Philosophisches, Praktisches, Ästhetisches rund um den eleganten Teetisch, kurzum die Kunst Tee zu trinken.
Galerieleiterin Susanne von Hein vermittelt in den gemeinsam veranstalteten Tee-Salons die Entwicklung der Tischkultur in Preußen durch die Königliche Porzellan-Manufaktur und Gräfin von Hardenberg erläutert bei feinstem Low Tea in KPM-Porzellan Wissenswertes über die europäische und preußische Teekultur, Teeanbaugebiete, Teeetikette und -sitten.

(links) Beatrix Diana Gräfin von Hardenberg, (rechts) Susanne von Hein
Der Auftakt dieser Veranstaltungsreihe war im historischen Kutschstallgewölbe des Hauses der Brandenburgisch- Preußischen Geschichte. Zum „Fritztag“, dem 296. Geburtstag des Preußenkönigs, wurde zum Teenachmittag geladen. Unübersehbar setzte die KPM-Porzellanbüste von Friedrich II. im Gewölbe ihren Akzent. Seine Majestät hatte die Damen an seiner Seite mit Bedacht gewählt. Zu seiner rechten Susanne von Hein, Leiterin der Verkaufsgalerie Potsdam der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin, und zur linken eine Braunschweigerin, die Tee-Expertin Beatrix Diana Gräfin von Hardenberg.
Sie führt auch das exquisite Teefachgeschäft Götz & Götz, ein Juwel in der barocken Innenstadt von Potsdam mit über 120 erlesenen Teesorten und kleinem Teesalon.

Teenachmittag
Zum Teenachmittag wurden den Gästen exzellente Tees aus dem Hause Ronnefeldt in feinstem KPM-Porzellan serviert mit frischen Zitronen-Petits-Fours. Musikalisch dargeboten wurden von der Potsdamer Flötistin Birgitta Winkler und Kirchenmusikdirektor Matthias Jacob am Cembalo Kompositionen des Königs und seiner Schwester Wilhelmine; sie rundeten den Teegenuss ab. Glanzvoller Höhepunkt: das königliche
Teeservice des Preußenkönigs „Bleu mourant“.
Mittlerweile sind die Teesalons eine feste Institution geworden, z. B. im Schlosshotel Cecilienhof oder auf dem Herrensitz Schloss Kartzow.
Nicht nur Potsdamer Bürger wissen die exklusiven Adressen zu schätzen, findet man hier am Brandenburger Tor doch zu jedem Anlass das passende Geschenk und für den eigenen Bedarf, neben einer freundlichen und fachkundigen Beratung, auch das Besondere für das eigene Zuhause oder den Teegenuss am eleganten Teetisch in einer unvergleichlichen Art in historischem Flair.
Behagliche Teenachmittagsstunden sind zu buchen:
Schlosshotel Cecilienhof: 20. Sep. / 25. Okt. / 22. Nov. 2008; Tel.: 03 31 / 3 70 50
Schloss Kartzow: 07. Sep. / 05. Okt. / 02. Nov. / 07. Dez. 2008; Tel.: 03 32 32 / 23 89 50
Exklusive Abende „Cecilienhof spezial“:
Russischer Tee: 16. Okt. / 27. Nov. 2008
Tafel von Sanssouci: 09. Okt. / 13. Nov. 2008