Business-Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2007
- Frankfurter Zugpferde – Unternehmen sorgen für wirtschaftlichen Aufschwung
Frankfurt (Oder) rühmt sich vieler Beinamen: „Tor zum Osten“, „Östlichste Universitätsstadt Deutschlands“, „Geburtsstadt Heinrich von Kleists“, „Brückenstadt“, „Solarstadt“ oder „Kongress- und Tagungszentrum mit Osteuropakompetenz“. Sowohl im Rathaus als auch in Unternehmenskreisen aber hört man am liebsten den Begriff vom „überaus erfolgreichen Wachstumskern“. Die Wirtschaft der Stadt hat einen noch vor kurzer Zeit nicht vermuteten Aufschwung genommen.

Blick auf Frankfurt (Oder) und Slubice, Polen; Foto: Stadt Frankfurt (Oder)/Klaus Baldauf
Dabei ist es gerade mal vier Jahre her, dass sich Oberbürgermeister Martin Patzelt (CDU) mit einem viele Meter langen Transparent auf den Weg zur Autobahn machte. „Hier stirbt der Aufschwung Ost. Danke, Herr Bundeskanzler“, war darauf zu lesen. Die Aktion brachte der Stadt an diesem Abend im November sogar (mehr…)
Reisen-Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2007
Eine Einladung zu einem Tagesausflug oder zu einem Kurzurlaub ins winterliche Brandenburg mag auf den ersten Blick wenig verheißungsvoll klingen. Schließlich kann die Mark nicht mit hohen Bergen und verschneiten Pisten punkten. Doch gerade im Winter lohnt sich die Entdeckung des Landstrichs zwischen Mecklenburgischer Seenplatte und Sächsischer Lausitz.

Fotos: TMB (Tourismus Marketing Brandenburg)
Zahlreiche Hotels machen zwischen November und April mit Sonderangeboten auf sich aufmerksam. Damit die Auswahl leicht fällt, haben sie sich nun bereits zum zehnten Mal auf einen einheitlichen Preis für eine Übernachtung von zwei Personen im Doppelzimmer mit Frühstück geeinigt. In diesem Winter liegt der Preis genau wie im letzten Jahr bei 59 Euro. Unter der Regie der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH (TMB) haben 68 Häuser ihre Übernachtungsofferte in einer Broschüre „Winterliches Brandenburg“ veröffentlicht. Sie kann kostenlos im Informations- und Buchungsservice unter der Telefonnummer 0331/200 47 47 bestellt oder im Internet unter www.reiseland-brandenburg.de heruntergeladen werden. Außerdem findet der Ausflügler hier winterliche Arrangements mit Zusatzleistungen.
Wollsockenarrangement verspricht gute Laune im Spreewald
Einige Einladungen machen sofort Lust aufs Kofferpacken. Vielversprechend hört sich beispielsweise das „Woll-sockenarrangement“ eines Hotels im Spreewald an. Die Gäste erhalten im Landhaus „Klaps Liebling“ in Neuendorf nicht nur ein Schmusedinner auf dem Zimmer serviert, sondern auch (mehr…)
Kunst & Kultur-Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2007
- Vor dem 100-jährigen Cottbuser Theaterjubiläum 2008 erhielt das Haus eine behutsame Sanierung
So einen Theaterbau wie in Cottbus gibt es kein zweites Mal in Europa. 90 Prozent der gesamten Substanz mit allen Details erlebt der Besucher hier so wie alles vor 99 Jahren in Stein, Gips, Holz und Glas geformt wurde.

Fotos: Marlis Kross
Bei allen Renovierungen und Modernisierungen achteten die Denkmalschützer konsequent auf den Erhalt dieses Erbes, natürlich auch bei der jüngsten Sanierung in diesem Jahr.
Auf den ersten Blick bemerkt der Gast des Staatstheaters am Schillerplatz im Herzen der Lausitzmetropole die Veränderungen kaum. Doch in den vergangenen anderthalb Jahren wurden hier immerhin 3,9 Millionen Euro aus den Kassen des Landes Brandenburg und der Stadt Cottbus verbaut. Dieses Geld steckt vor allem in einem besseren Brandschutz. So ersetzt eine Sprühnebellöschanlage die veraltete Sprinklertechnik, damit beim Löschwassereinsatz keine größeren Schäden mehr auftreten. Eine Klimaanlage garantiert jetzt in den meisten Gebäudeteilen eine bessere Luft. Im großen Vorraum in der ersten Etage erstrahlen die acht prächtigen Majolika-Vasen mit den gemalten Porträt-Medaillons und die für ein Theater im sezessionistischen Jugendstil so typischen Putten wieder im alten Glanz. Das trifft ebenso auf den blauen Stoff im Foyer zu, der dem vor 100 Jahren auf englischen Webstühlen gefertigten Material sehr nahe kommt. (mehr…)
Essen & Trinken-Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2007
- Relais & Châteaux Hotel Bayrisches Haus: Hier kocht der „Brandenburger Meisterkoch 2007“
Das Relais & Châteaux Hotel „Bayrisches Haus“ ist das einzige Fünf-Sterne-Hotel in Potsdam. Es befindet sich im idyllischen Wildpark vor den Toren der Stadt, fünf Minuten von der Innenstadt und 30 Autominuten vom Berliner Kurfürstendamm entfernt. König Friedrich Wilhelm IV. erbaute das Haus 1847 im bayerischen Blockhausstil für seine Gemahlin Elisabeth, eine Tochter des bayerischen Königs Maximilian I. Sie litt unter großem Heimweh; und so holte der König ihr mit diesem Haus ein kleines Stück Heimat nach Preußen.

Umgebaut und aufwendig saniert zur großzügigen Hotelanlage, verfügt das Haus über 33 Zimmer und Suiten, die einen wundervollen Blick ins Grüne bieten. Seit dem Jahre 2001 wird das Haus von der „Quereinsteigerin“ Gertrud Schmack betrieben. Unterstützt wird sie dabei von Alexander Dressel, Direktor und Küchenchef des Hauses. Neben einer Vielzahl anderer Auszeichnungen holte er einen Michelinstern und erhielt im Oktober 2007 die Auszeichnung „Brandenburger Meisterkoch“ (siehe Seite 42w). (mehr…)
Gesundheit-Archiv der Ausgabe 4 | 3. Jahrgang | Winter 2007
- 17 Thermen und Erlebnisbäder bieten Erholung und Spaß in Brandenburg
Es wird Winter, der Körper muss sich auf nassfeuchte oder klirrende Kälte umstellen. Für manch einen ist die dunkle Jahreszeit ein Graus, denn die Stimmung kann kippen. Die Zirbeldrüse, unsere Hormonschaltstelle, bekommt weniger Sonnenlicht, wir sind müder und energieloser. Was hilft, um gesund und glücklich durch die dunkle Jahreszeit zu kommen? Urlaub vom Alltag. Brandenburg mit seiner Thermenlandschaft erfüllt das besondere Bedürfnis nach wohliger Wärme und körperlicher Entspannung, hat aber auch jede Menge Spaß für tollkühne Wassermänner und Nixen.

Löst alle Blockaden: Massage mit heißen Steinen, Foto: Natur Therme Templin
Längst haben die Brandenburger Thermen ihre Uhren auf Winter umgestellt. Mit heilender Energie aus der Erde, fernöstlichen Massagen, speziellen kosmetischen Angeboten, aktivierenden Licht-Therapien und vielen Wellness-Angeboten gestalten sie die eher trübe Jahreszeit so angenehm wie möglich. „Wellness ist zu einem Teil ein Lebensstil, zu einem anderen Teil eine Lebenseinstellung und darüber hinaus eine Lebensphilosophie. Wellness ist ein bewusstes Sich-Engagieren für persönliche Exzellenz. Wellness basiert auf einem klaren Verantwortungsgefühl speziell für die eigene Gesundheit und darüber hinaus für umfassende Lebensqualität im Allgemeinen. Wellness umfasst die körperlichen, seelischen und geistigen Aspekte des Seins. Ein Wellness-Lebensstil ist eine Art von Lebenskunst“, schrieb Dr. Donald Ardell, einer der (mehr…)