Archiv der Ausgabe 3 | 3. Jahrgang | Sommer 2007
Zu dem renommierten Golfturnier Audi quattro Cup luden die Audi Zentren Berlin-Charlottenburg und Berlin-Tempelhof am 28. und 29. Juli ein. Beim 11. und 12. Turnier im Märkischen Golfclub Potsdam wurden unter den nahezu 200 Teilnehmern jene insgesamt vier Sieger ermittelt, die beim Deutschland-Ausscheid vom 18. bis 23. Oktober im niederbayerischen Bad Griesbach die Farben des Märkischen Golfclubs Potsdam und die vier Ringe von Audi vertreten werden. Dort werden die Weltfinalisten ermittelt, die vom 15. bis 19. November in Mexiko gegen die Konkurrenz aus weltweit 40 Golf-Nationen antreten.

Foto: Sabeth Stickforth
Michael Sprenger, neuer Geschäftsführer des Audi-Zentrums Berlin-Charlottenburg, und Falk Seltmann, Verkaufsleiter des Audi-Zentrums Tempelhof, freuten sich über die guten Ergebnisse der Turniere und die prima Stimmung der Gäste trotz des Regens.
Frank Gilly, Vorstandsmitglied des Partners der Turniere, der Berliner Bank, zollte den wetterfesten Golfern seinen Respekt. Der passionierte Marathonläufer, der demnächst zu seinem 21. Berlin-Marathon startet, zeigte sich überzeugt: „Golf ist wie eine Liebesaffäre; nimmt man sie nicht ernst, macht es keinen Spaß. Nimmt man sie ernst, bricht es einem das Herz.“
Gabriele Maessen, charmante Direktorin des Westin Grand Hotels, und ihr Ehemann Vincent können dies bestätigen. Als Nummer 13 starteten sie außerhalb der Wertung und bewiesen nicht nur sportliches Format: Mit 47 Nettopunkten an der Spitze des 12. Turniers hätten sie eigentlich gewonnen – und gratulierten dennoch ganz entspannt den gewerteten Nettosiegern Burkhard Rönnefarth und Bernhard Bartz vom Sonntagsturnier. Am Samstag freuten sich über ihren Sieg und das damit anstehende Turnier in Bad Griesbach Siegfried Pruss und Johannes Graczyk. gw
www.audizentrum.berlin.de
Archiv der Ausgabe 3 | 3. Jahrgang | Sommer 2007
Prof. Siegfried Matthus gehört zu den Künstlern, die mit einer so reichen Erfindungsgabe gesegnet sind, dass jedes einzelne Werk immer nur eine Facette ihrer Möglichkeiten bieten kann. Der 1934 geborene Komponist besuchte die Oberschule in Rheinsberg, studierte an der Hochschule für Musik in Berlin, war Meisterschüler Hanns Eislers, schuf große Opern und vokale Miniaturen. Er gehörte zu den am meisten aufgeführten Komponisten der Gegenwart.
Seit 1991 ist Prof. Matthus künstlerischer Leiter der Kammeroper Schloss Rheinsberg.
Sie sind mit dem Projekt Kammeroper Schloss Rheinsberg durch viele Tiefen gegangen, bevor Sie die Höhen erreichten. Lähmen Diskussionen um Etats, Kürzungen und Zuwendungen künstlerische Kreativität?

Foto: Kammeroper Schloß Rheinsberg / Henry Mundt
Natürlich befördern Diskussionen über Etats und das Besorgen von Geldern für die Durchführung unserer Projekte nicht gerade die künstlerische Kreativität, jedoch können keine künstlerischen Ideen zur Realität werden, wenn sie nicht finanziell abgesichert sind.
Heute ist die Kammeroper Schloss Rheinsberg mit ihrer internationalen Ausstrahlung und mit ihrem soliden wirtschaftlichen Fundament eine gemeinnützige Institution mit ausgeglichenen Bilanzen. Wer waren Ihre wichtigsten Verbündeten auf diesem Weg?
Ihre Einschätzung ist richtig, jedoch müssen wir für jede Saison das wirtschaftliche Fundament neu bauen. Die wichtigsten Verbündeten sind unsere wunderbaren Sänger, die sich in einem steigenden Maße für eine Opernrolle in Rheinsberg bewerben und die inzwischen an allen großen Opernhäusern der Welt singen.
Worauf dürfen sich die Besucher des Rheinsberger Festivalsommers 2007 freuen?
Wir bieten ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm. Opernaufführungen, Operngala, Konzerte, Operndiskussionen mit Kindern, Abendlieder beim Sonnenuntergang „Der singende See“ – vor allem dürfen sich unsere Besucher auf die großartigen internationalen Sänger freuen. (mehr…)
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- 17. Berliner Gauklerfest 2007: First-Class-Entertainment, exklusive Gastlichkeit und bunte Kunst
Es schien, als ob auch die Sonne Lust auf das Berliner Gauklerfest hatte. Pünktlich zur Eröffnung am 3. August riss der graue Himmel über der Hauptstadt auf: eine ideale Kulisse für Berlins schönstes Sommerfest. Schon am ersten Wochenende registrierten die Veranstalter einen neuen Rekord: Über 50 000 Besucher kamen zum Areal rund um das Opernpalais Unter den Linden, das zehn Tage lang zur Aktionsfläche für Kleinkünstler aller Genres, die besten Köche der Region, die kreativsten Barkeeper und Kunsthandwerker aus dem ganzen Land wurde. Das Berliner Gauklerfest war auch 2007 die perfekte Verbindung von First-Class-Entertainment, exklusiver Gastlichkeit, bunter Kunst und einer ganz besonderen Sommer-Urlaubs-Stimmung in der Stadt.

Fotos: O. Wia
Die Seele und die Namensgeber des Gauklerfestes sind die vielen Kleinkünstler aller Genres: Komödianten, Stand-up-Künstler, Magier, Artisten, Schauspieler, Akrobaten, Pantomimen, Musiker, Jongleure, Clowns … sie alle tummelten sich rund um das Opernpalais Unter den Linden und verzauberten das Publikum. Auf vier Bühnen wurde ein breit gefächertes, hochkarätiges Musikprogramm geboten. Die Jazzbühne an der Oper, die rs2-Showbühne, die Opernpalais-Bühne und die Marktplatz-Bühne boten Entertainment zwischen Soul, Salsa, Swing und Alpenrock. Außergewöhnliche Orchester und Bands mit Weltmusik im besten Sinne des Wortes. Im Anschluss an die Konzerte gab es für Ausgeschlafene und Nachtschwärmer die rs2-Partynacht.
Berlin-Premiere auf dem Berliner Gauklerfest feierte eine Band, die pure Lebensfreude vermittelte: „LOS DOS Y COMPAÑEROS“. Im Salsa-Rhythmus schlug sie eine Brücke von der Pfalz in die Karibik. Bei Soul- und Funk-Musik von SOUL SYNDICATE geriet dann unweigerlich auch die letzte Hüfte in Schwung. Der aus London stammende Musiker CRAIG LEES präsentierte ein breites Repertoire der besten Hits aller Zeiten, Songs der 50er- bis 90er-Jahre sowie die aktuellen Hits der Charts. Mit originell arrangierten Jazz-, Pop-, Afro-, Funk- und Blues-Klassikern, gemischt mit eigenen Kompositionen, luden EASY GOIN’ auf der Jazzbühne zum Tanzen ein. Das SALON ORCHESTER BERLIN präsentierte mit bekannten Schlagern eine Hommage an die 1920er-Jahre. (mehr…)
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- Drehort Krongut: 8. Brandenburgischer Sommerabend der Landesregierung
Unter dem Motto „Film ab!“ verwandelten Kulissen und Künstler das Krongut Bornstedt zum traditionellen „Brandenburgischen Sommerabend“ am 20. Juni in einen spannenden und unterhaltsamen „Drehort“.

Foto: CHL
Zum achten Sommerfest hatten Ministerpräsident Matthias Platzeck, der Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund und für Europaangelegenheiten Staatssekretär Dr. Gerd Harms sowie der Präsident des Wirtschafts-Presse-Forum Brandenburg e.V., Jürgen Simmer, eingeladen. Ca. 3 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Diplomatie, Wissenschaft, Kultur, Medien und Sport von Bund und Land waren am Set. Neben dem Filmorchester Babelsberg war der international bekannte Jazzer Klaus Doldinger mit seiner Band „Passport“ musikalischer Stargast des Abends. (mehr…)
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Ungewohnt scharfe …

… Töne gab es in den letzten Wochen zur Länderfusion Berlin-Brandenburg Worte wie „Beziehungspause“, „Inseldenken“, „faule Kompromisse“ flogen zwischen Berlin und Potsdam hin und her Wir wollten es genauer wissen und sprachen zum Stand der Beziehungen mit den IHK-Chefs beider Länder, René Kohl (Potsdam) und Jan Eder (Berlin). Beide Wirtschaftsmanager betonten im Interview, dass „Berlin und Brandenburg boomen“. Ein Trend, der aufatmen lässt, weil er auch bei den Bürgern Brandenburgs ankommt, die allgemeine Stimmung hebt und Neues wachsen lässt Das zeigt die Zukunftstechnologie Solartechnik ganz deutlich, gibt sie doch Frankfurt (Oder) die so dringend gebrauchten wirtschaftlichen Impulse. – Für uns Anlass zu einem Besuch in der Grenzstadt an der Oder, bei dem wir viel entdeckten, was Lust auf einen Besuch macht. Die Mischung von Kultur und Natur ist eine der attraktivsten Seiten Brandenburgs. Ein Bilderbuch-Beispiel dafür sind Neuruppin und Rheinsberg. Da lockt das Schloss mit seinem Park, einst und heute Musentempel. Wir sprachen mit Prof. Siegfried Matthus, dem „Vater“ der Kammeroper Rheinsberg die auch in diesem Sommer ein vielfältiges und abwechslungsreiches Repertoire bietet. Viel Geschichte und Geschichten offeriert und birgt dieser Landstrich, in dem man sich auch bestens erholen kann. So wie im neu eröffneten „Gesundbrunnen“ in Neuruppin, der die größte Seesauna Deutschlands und vielfältigste Verwöhnangebote hat. Eine sinnvolle Investition, die gerade Neuruppin und Rheinsberg auch in der kalten Jahreszeit noch attraktiver macht.
Natur erleben, heißt auch Natur bewahren. Oder zurückgewinnen. Wir nehmen Sie mit in den Spreewald, wo mit Unterstützung des Energiedienstleisters Vattenfall ein ehrgeiziges Projekt zur Renaturierung der Spree in Angriff genommen wurde. In der Ruhe der Seenlandschaft tummeln sich inzwischen wieder Auerochsen, Rotbauchunken, Tarpane und Fischotter.
Ausgesprochen rastlos bewältigt Potsdams Mode-Lady Karin Genrich ein Arbeitspensum, das Respekt abringt. Das wohl Beste daran: Sie kann andere begeistern. Wir gratulieren dieser ungewöhnlichen Frau zum 20-jährigen Geschäftsjubiläum!
Vielseitig sind das Land und unser Heft. Genießen Sie beides!
Herzlichst Ihr
Jürgen H. Blunck Antje Naumann
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