Archiv der Ausgabe 3 | 3. Jahrgang | Sommer 2007
Wenn es nach den Wirtschaftsvertretern von Berlin und Brandenburg ginge, würden sich ihre beiden Bundesländer „am besten sofort” vereinigen. Zwei Männer, die sich oft kabbeln, meist aber an einem Strang ziehen: Die Chemie zwischen uns stimmt”, sagt René Kohl, Chef der Potsdamer IHK über sein Verhältnis zu Jan Eder, seinem Berliner Pendant.

Fotos: IHK Potsdam
Kämpferisch vertreten die beiden die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen in Berlin und Brandenburg – um sie immer öfter unter einen Hut zu bekommen.
Der eine residiert mitten im Westen Berlins, im „Gürteltier“, wie das Ludwig Erhard Haus in der Fasanenstraße liebevoll genannt wird, der andere in einem schicken Neubau mitten in Potsdam. Sie haben etwa das gleiche Alter und verkörpern schon auf den ersten Blick den Typus des dynamischen Wirtschaftsmannes. Wir sprachen mit René Kohl und Jan Eder über die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, über aktuelle Projekte, Chancen und Probleme und natürlich über die (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 3. Jahrgang | Sommer 2007
- Spreewald und Niederlausitz locken mit attraktiven Ausflugszielen
Diese Trendwende im Spreewald kommt überraschend. Während sich die Touristiker im 80 Kilometer südöstlich Berlins gelegenen Ausflugsziel noch vor drei Jahren über nachlassendes Interesse beklagten und Schlagzeilen schon den „Absturz“ der neben Potsdam einzigen überregional bekannten Brandenburger Urlaubsregion verkündeten, sieht es nun ganz anders aus. Im Vorjahr gelang erstmals der Sprung über die magische Grenze von mehr als einer Million Übernachtungen. Auch die erste Hälfte 2007 brachte Zuwächse in den einzelnen Orten zwischen sechs und acht Prozent. Damit liegt der Spreewald in der Brandenburg-Wertung wieder auf einem gesicherten dritten Platz hinter dem viel größeren Fläming und dem Ruppiner Land.

Foto: pixelio.de
Der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Peter Stephan führt die positive Entwicklung vor allem auf die gewachsene Breite der Angebote zurück. „Wir haben es geschafft, das Erscheinungsbild des Spreewaldes über die fast zum Klischee gewordenen Kahnfahrten hinaus zu vergrößern“, sagt er. „Längst sind wir nicht mehr nur ein Ziel für die ältere Generation, die sich gemütlich über die Spree und ihre vielen Arme und Fließe staken lässt. Bei uns sind Familien genauso willkommen wie Radfahrer, Kanutouristiker, Wanderer und alle anderen Naturliebhaber.“ Selbst Wellness-Begeisterte würden inzwischen gleich mehrere erstklassige Adressen zum Genießen finden.
Eine Zahl verdeutlicht den Stimmungswandel. Buchten 1995 noch rund 1,5 Millionen Gäste eine gemächliche Tour auf einem großen Kahn, so sind es heute (mehr…)
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- Grüne Stadt mit großer Vergangenheit
Schon im Namen ist Frankfurt fest an die Oder gebunden. Der Fluss ist seit Jahrhunderten die Lebensader der alten Hansestadt, die seit 1999 den Namen „Kleist-Stadt” trägt. Hier wurde der Dichter geboren, hier studierte er, hier steht die Kleist-Gedenk-und Forschungsstätte. Frankfurt hat jedoch noch mehr Sehenswertes und ganz gleich, was man zuerst entdecken will, irgendwie landet man immer wieder an der Oder.

Marienkirche, Foto: Boettcher/TMB-Fotoarchiv
Von der großen Vergangenheit Frankfurts zeugen mächtige Baudenkmale norddeutscher Backsteingotik, wie das Rathaus oder die St. Marienkirche mit ihren einmaligen farbig leuchtenden Glasmalereien und einer detaillierten Darstellung der biblischen Geschichte, der berühmten „Bilderbibel”. Die Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach”, eine ehemalige Franziskanerkirche, ist Sitz des Brandenburgischen Staatsorchesters und der Frankfurter Singakademie.
Das kleinere der beiden Frankfurts – das an der Oder – bietet eine Fülle an Kunst und Kulturerlebnissen: Museen, Konzerte und Theater. Die geballte Ladung Museum gibt’s am 7. September zur „Kurzen Nacht der Museen“. Das Kleist-Forum, das Museum Junge Kunst mit einer der wesentlichsten Sammlungen von Kunst aus dem Osten Deutschlands, das kulturhistorische Museum Viadrina, die Stadt- und Regionalbibliothek und die Marienkirche stehen von 17 Uhr bis Mitternacht für alle Besucher offen. Mit Führungen, Lesungen, kleinen Konzerten und natürlich auch Essen und Trinken wird ein abwechslungsreiches Kulturmenü serviert. (mehr…)
Archiv der Ausgabe 3 | 3. Jahrgang | Sommer 2007
Zwei Besonderheiten fallen dem Besucher der neuen Produktionsstätte des amerikanischen Unternehmens „First Solar“ in Frankfurt (Oder) sofort ins Auge: Bis auf die Büro-Angestellten tragen alle der insgesamt 400 Beschäftigten eine Schutzbrille und viele Kollegen legen die Entfernungen in der Halle am schnellsten mit dem Fahrrad zurück.

Foto: pixelio.de
Die Dimensionen der 115 Millionen Euro teuren Anlage am Stadtrand hören sich gewaltig an: 800 Meter lang und 500 Meter breit. Mit 45 Millionen Euro subventionierten die EU und der deutsche Steuerzahler den Bau dieser weltgrößten Fabrik für Dünnschicht-Module, die vor allem in großen Freiluft-Sonnenanlagen eingesetzt werden.
Noch während des G8-Gipfels in Heiligendamm gehörte die Klimaschutzpolitik der US-Regierung zu den am meisten kritisierten Themen. Viel zu zögerlich würde sich George W. Bush für die Verringerung der schädlichen Treibhausgase einsetzen, lautete der Tenor der europäischen Kommentatoren. Doch kurze Zeit später korrigierte (mehr…)
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- Einmalige Wasserwelt am Ruppiner See eröffnet
Das exklusive Konzept der Fontane Therme „Wasser in seiner schönsten Form“ schafft mit seinem Angebot an Wasserflächen und Bädern, mit der größten schwimmenden Seesauna Deutschlands, mit vielen Wellness- und Gesundheitsangeboten auf 4 800 Quadratmetern Fläche ideale Bedingungen zum Abbau von Stress und Anspannung.

Foto: SIBNG
Wasser ist für Körper und Seele das Wohlfühl-Element Nummer 1. Als Quelle von Schönheit und Gesundheit entspannt und heilt es Körper und Geist, spendet Energie und macht fit. Strahlende Schönheit, jüngeres Aussehen, eine gute Figur und Lebenskraft – dies alles vermag uns das Wasser zu schenken. Wie – das zeige ich als Botschafterin der Fontane Therme Neuruppin“, verspricht Michaela Merten, Schauspielerin und Autorin.
Die einmalige Wasserwelt fasziniert den Besucher mit Süßwasser-Innenbecken mit Sitzfläche, Sprudel und Wasserfall, mehreren Solebecken und Schwimmen im Ruppiner See mit Zugang über die Seesauna. Darüber hinaus gibt es verschiedene Saunen mit allem, was dazugehört und einen eigenen Damensaunabereich. Direkt am Ufer des idyllischen Ruppiner Sees gelegen, ist die Fontane Therme mit dem zugehörigen Vier-Sterne-Seehotel Fontane mit seinen 139 Zimmern und Suiten eine Quelle für Lebensfreude, Vitalität und Gesundheit. uj
www.fontane-therme.de
www.seehotel-fontane.de
www.resort-mark-brandenburg.com