Insel für Genießer und Entdecker
Archiv der Ausgabe 4 | 21. Jahrgang | Winter 2008
- Usedom – faszinierender Kontrast zwischen Ostseeküste und Hinterland
Die Slawen nannten es „Uznam” – Land am Wasser. Heute trägt die seit vielen Jahrhunderten unter „Usedom” bekannte Ostsee-Insel viele Beinamen: „Sonneninsel”, „Badewanne der Berliner”, „Glanz der Kaiserbäder”, „Wellnessoase”, „Künstlertreff”, „Modezentrum” oder „Naturparadies”. Diese Mischung macht die Urlaubsregion mit ihren 42 Kilometer langen Sandstränden und den stillen Winkeln jenseits der Küste einzigartig und zu jeder Jahreszeit zum lohnenden Reiseziel.
Foto: Karl-Heinz Liebisch / PIXELIODie Vielfalt Usedoms motiviert zu einem Kontrastprogramm. Natürlich üben die drei Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck mit ihrer achteinhalb Kilometer langen Promenade zwischen Strand und prächtigen Villen die stärkste Sogwirkung aus. Eine Insel-Safari soll später aber auch die Schönheiten im Hinterland zeigen und schließlich darf auch ein Abstecher in das lange Zeit geheimnisumwitterte Peenemünde nicht fehlen.
Zum Auftakt des Rundgangs durch das mondäne Heringsdorf, den größten Teil des Kaiserbäder-Rings, zergeht „Schönheit aus 408 Meter Tiefe” auf der Zunge. Denn Stadtführerin Eva John begrüßt ihre Gäste traditionell mit ganz besonderen Bonbons. „Die sind aus unserer Jodsole gemacht, die direkt an der Strandpromenade aus einem Brunnen gefördert wird”, erklärt die Expertin. Wissenschaftler sprechen der Heringsdorfer Sole, die neben Jod auch zahlreiche Mineralien und wertvolle Spurenelemente enthält, eine erfrischende, reizhemmende und hautglättende Wirkung zu. Auch bei Einschränkungen im Bewegungs- und Stützapparat bewirkt das Heringsdorfer Mittel wahre Wunder.
So viele Wellnesshotels wie nirgendwo
Die Sole genießt der Gast unter anderem in der Ostseetherme unweit der unscheinbaren Grenze zwischen Heringsdorf und Ahlbeck. Aber auch einige Hotels bieten das wirksame Gemisch aus dem Usedomer Untergrund an. Beim Spaziergang auf der Promenade fallen zahlreiche Wellness-Hotels auf. In keiner anderen Region Deutschlands gibt es so viele Häuser mit dem blauen Schild des Deutschen Wellnessverbandes an ihrer Eingangstür wie auf der Insel. Das Schild beweist eine erfolgreich bestandene Prüfung durch die unabhängigen Tester der jeweiligen Angebote. „18 vom Verband zertifizierte Hotels bedeuten sogar europaweit die größte Dichte”, sagt Christina Hoba, Sprecherin der Usedomer Tourismus-Gesellschaft. „Wir können also getrost von einer Wellnessinsel sprechen, zumal vier Hotels die Traumnote ‚Exzellent‘ erhielten.” Zu den beliebtesten Anwendungen in den Wohlfühlbereichen gehören neben dem Baden in Sole auch Thalasso, Massagen, Sanddorn-Ganzkörperpackungen sowie natürlich Besuche im Schwimmbad und in unterschiedlichen Saunen. Diese Entspannungsprogramme könnte sich der gestresste Großstädter zwar auch in Spitzenklassehotels oder in Thermalbädern seiner Umgebung gönnen, aber an der Küste kommt noch eine entscheidende Wirkung hinzu: „Wo Sonne, Wind und Wellen zusammentreffen, entstehen so genannte Brandungsaerosole”, schwärmt die Pressesprecherin. „Diese mit Salzen angereicherte Luft befreit die Bronchien, fördert die Genesung, macht fit und schön.” Sicher liegt hier auch die Erklärung für die große Zahl von Joggern und Nordic Walkern sowie Teilnehmern an Pilates- und Yoga-Kursen direkt am Strand.
Prunk und Pracht aus vergangener Zeit
Immer mehr Hotelgäste laufen direkt nach dem Frühstück die wenigen Meter bis ans Meer, um sich hier den richtigen Schwung für den ganzen Tag zu holen. Spätestens bei der Rückkehr vom Sport oder vom Spaziergang an frischer Luft bleiben dann genügend Zeit und Muße für einen genaueren Blick auf die schmucken Häuser entlang der Promenade. „Viele stammen noch aus dem Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, als sich die ehemaligen Fischerdörfer zu luxuriösen Seebädern entwickelten”, erzählt Ortsführerin Eva John.
Unweit der 1995 eröffneten Heringsdorfer Seebrücke mit ihren Boutiquen und den in einer Pyramide an der Brückenspitze untergebrachten drei Restaurants steht eine Skulptur mit den Begründern der Seebäder. Die in führenden Berliner Banken- und Versicherungskreisen verankerten Brüder Adelbert und Hugo Delbrück riefen 1872 die Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf ins Leben, die Sommerhäuser und Badeanstalten baute sowie Grundstücke verkaufte. Bald trug das Fischerdorf den Titel „Nizza des Ostens”. Tatsächlich baute sich in der Zeit bis zum 1. Weltkrieg die Berliner Prominenz aus Hochfinanz, Wirtschaft und Kultur auf Usedom ihre prachtvollen Sommersitze. Die Architekten überboten sich mit immer raffinierter und prunkvoller wirkenden Baustilen. So entstand die heute berühmte Bäderarchitektur mit ihren verzierten Holzloggien, Balkonen, Fassadenputten, Säulen und breiten Freitreppen. „Dieses Ostseebad Heringsdorf wird Berlin immer ähnlicher”, schrieb das „Berliner Tageblatt” schließlich 1911. Heute kann in den meistens zu Hotels und Ferienwohnungen umgewandelten Sommersitzen jedermann logieren und ganz nebenbei auf historischem Terrain wandeln.
Ein unterirdischer Gang für amouröse Abenteuer
Wer den Trubel auf der Promenade und an den Stränden vor allem in den Sommermonaten vor Augen hat, kann sich kaum ein völlig anderes Bild von Usedom vorstellen. Doch Gunnar Fiedler, Expeditionschef der „Insel-Safari” Usedom, verspricht „unerwartete und vor allem traumhafte Erlebnisse” im Achterland, wie hier das Gebiet hinter der Küste. Auf zur InselSafari!
Das etwas abseits der Hauptstraße hinter den Kaiserbädern gelegene Wasserschloss Mellenthin erweist sich als echter Geheimtipp. Die mehr als 400 Jahre alten Gemäuer stecken voller Geschichten und Legenden. So erzählt der junge Schlossherr – der mit seiner ganzen Familie das von einem Wassergraben umschlossene Anwesen zum rustikalen Restaurant mit Waffelbäckerei und angeschlossenen Hotel in den zurückliegenden drei Jahren umgebaut hat – gern vom unterirdischen Gang zum mehrere Kilometer entferntem Kloster Pudagla. Mönche, Nonnen und Ritter sollen den Tunnel für so manches amouröses Abenteuer genutzt haben …
Ganz andere Abenteuer erlebt man mit Gunnar Fiedler, wenn er am Steuer seines Geländewagens auf verborgenen Wegen über Stock und Stein zu herrlichen Seen, uralten Eichen oder auf Anhöhen mit dem Blick gleich über sieben Gewässer und selbst bis zur Ostsee unterwegs ist.
Am Rande eines Schilfgürtels zeigt sich tatsächlich einer der seltenen Eisvögel. Doch der entschwindet bald aus dem Blickfeld, während die Teilnehmer kurz darauf ihre kleine Sen sation erleben: Seeadler voraus! Auf Usedom leben 15 See adler-Brutpaare, 20 Storchenfamilien, hunderte Reiher und nach 80 Jahren Pause ist sogar wieder der Uhu auf der Insel heimisch.
Schillernde Gaukler und ein U-Boot
Auf ganz andere Tiere stößt der ausflugsfreudige Tourist im Inselnorden – auf tausende Schmetterlinge in Europas größter Schmetterlingsfarm! In einer 5.000 Quadratmeter großen Freilufthalle in Trassenheide fliegen bis zu 2.000 der geflügelten Insekten umher. Die Besucher können hier ständig die Entwicklungsstufen vom Ei über die Raupe und Puppe bis zum bunten Falter erleben. Im angegliederten Insektenmuseum erfahren die Besucher alles Wissenswerte über die große Familie der Insekten. Die Farm ist seit ihrer Gründung im Jahr 2005 zum tropischen Paradies geworden, zahlreiche exotische Pflanzen und Stauden sind hier zu bestaunen (im Januar und Februar steht in der Schmetterlingsfarm sogar die hauseigene Bananenernte an!). Ab April blüht und duftet hier alles herrlich, im Oktober und November zeigen speziell die exotischen Orchideen ihre herrliche Blütenpracht. Im Foyer der Farm befindet sich das gemütliche Café Morpho mit Blick in die Freiflughalle. Hier werden leckere Eisbecher, Kaffeespezialitäten, selbstgebackene Waffeln und kleine, feine Snacks serviert. Ein zauberhafter Ausflug in die Welt der schillernden geflügelten Gaukler und Krabbler inmitten eines botanischen Paradieses. www.schmetterlingsfarm.de
Technischer Koloss: U-461Museumsprogramm der besonderen Art gefällig? Dann unbedingt das am einstigen Peenemünder Marinekai liegende größte U-Boot Museum der Welt besichtigen. U-461 – der 1961 in der Sowjetunion vom Stapel gelaufende Untersee-Raketen-Kreuzer ist der ganze Stolz der sowjetischen Rotbannerflotte gewesen und war bis 1993 mit seinen vier atomaren Raketen auf der Jagd nach feindlichen Flugzeugträgern in den Weltmeeren unterwegs. Hier im Haupthafen von Peenemünde hat dieser Koloss, der immerhin mit fast 100 Metern Länge das Ausmaß eines Neubaublockes hat, seinen letzten Anlegeplatz gefunden. Besucher können in dieses fast 4.000 Tonnen schwere technische Mahnmal des Kalten Krieges hineinklettern und in den engen Gängen und Kammern das Leben der über 100-köpfigen Besatzung mit ungutem Gefühl nachempfinden. Vor allem aber auch technisch Interessierte kommen in diesem sechs Decks hohen Monster nicht mehr aus dem Staunen heraus. Fast 28 Kilometer Kupferrohr und mehr als 450 Kilometer Verkabelungen lassen den Wert der russischen Ingenieursarbeit in Ehrfurcht erahnen. Neben U-461 gibt es auch auf dem Flugplatz Peenemünde noch viele andere interessante Exponate zu besichtigen. Vor allem auch Hubschrauber, Kampfflugzeuge und ein riesiges U-Jagd-Flugzeug. Wenn der historisch interessierte Besucher möchte, kann er hier sogar mit dem Bus fahren oder auch Hubschrauber fliegen, um sich einen Überblick aus der Luft über das gewaltige Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt zu machen, wo das Naziregime die V1 und V2 bauen ließ. www.u-461.de
Und wo kann man auf Usedom wunderbar übernachten, wo herrlich speisen, wohin lohnen sich Ausflugsfahrten? Um Ihnen die Qual der Wahl ein wenig zu erleichtern, haben wir auf den folgenden Seiten für Sie eine Auswahl an UsedomTipps zusammengestellt.
Traumhaft residieren in … Heringsdorf
Im Kaiserbad Heringsdorf gibt es zahlreiche herrschaftliche Hotels. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch im Strandhotel Heringsdorf? Hier war schon Heinrich Mann zu Gast und fand Erholung vom Großstadtstress und Inspiration für seine Werke. Er schrieb: „Wir haben den besten Teil des Sommers in Heringsdorf verbracht; es war trostreich, ich glaube, wieder erholt zu sein.”
Heute bietet das Strandhotel Heringsdorf die perfekte Kombination eines traditionsreichen exklusiven Hauses für den Erholungssuchenden und eines modernen Hotels für aktive Urlauber.
Im Thalasso- und Beauty-Zentrum mit der Sindbad-Therme – u. a. mit Pool mit Gegenstromanlage, Saunen und Wintergartenruheraum – findet der Gast Entspannung für Körper und Seele.
Die Zimmer, teilweise mit Seeblick, sind in den ersten drei Etagen in sommerlich-frischem Stil eingerichtet und verfügen über einen Balkon.
Die Panoramaetage bietet eine unvergleichliche Sicht auf das Meer und die Insel Wollin, in den meisten Bädern der Etage hat man sogar aus der Badewanne einen Ausblick auf die Ostsee. Auch Familien sind hier herzlich willkommen, das Hotel verfügt über Familienzimmer mit separatem Schlafraum für bis zu zwei Kinder. Golffreunden bietet das Strandhotel Heringsdorf als Partnerhotel des Golfparks Balmer See auch spezielle Arrangements an. www.strandhotel-heringsdorf.de
Elegant: das Maritim Hotel, Kaiserhof HeringsdorfEbenfalls eine hervorragende Adresse auf Usedom: das Maritim Hotel Kaiserhof Heringsdorf. Das außergewöhnliche Hotel verfügt über 143 elegant und komfortabel eingerichtete Zimmer und Suiten sowie sieben individuelle Veranstaltungsräume und einen Kursaal für Tagungen mit bis zu 290 Personen. Der Gast wohnt nur wenige Meter vom weißen, feinsandigen Ostseestrand entfernt, unweit der Seebrücke. Das hauseigene Thalasso Plus®-Wellnesszentrum mit einer großzügigen Sauna- und Badelandschaft, Schönheitsfarm, Ruheraum und Physiotherapie (kassenärztlich zugelassen) umfasst ca. 1.700 Quadratmeter. Seit Mai 2008 bietet das Hotel Entspannung pur auf der Liegeterrasse mit Außenpool (4 x 16 Meter) und einem traumhaften Blick auf die Ostsee. Gäste schätzen außerdem den subtropischen Palmengarten, den Wintergarten mit seinem einmaligen Ausblick auf die Ostsee und seinem gläsernen Kamin, der Bibliothek mit rund 2.000 Büchern, das Bistro „Don Hering” sowie die Pianobar. www.maritim-usedom.de
Charmant: das Hotel OasisEin kleines, feines Schloss am Meer – das ist das Hotel Oasis. Dieses Haus atmet Geschichte. Ende des 19. Jahrhunderts wurde es von einer Berliner Großindustiellenfamilie erbaut und hat bis heute nichts von seinem besonderen Flair verloren. Sein Foyer erstrahlt seit 1896 unverändert in zeitloser Pracht, seine stilvoll eingerichteten Zimmer und Suiten, die in zarten Pastelltönen gehalten und mit großer Liebe zum Detail eingerichtet sind, verzaubern. Im ausgezeichneten Gourmetrestaurant „Rossini” diniert der Gast in prachtvollen, stuckverzierten Räumen. Die leichte, mediterrane Küche von Küchenchef Patrick Noack harmoniert wunderbar zu den edlen Rebensäften, die die umfangreiche Weinkarte des Hauses offeriert.
Auch im hauseigenen Wellness-Bereich steht das Wohl des Gastes an erster Stelle, hier soll er sich Momente der absoluten Entspannung gönnen.
Außerdem verfügt das Hotel Oasis über eine kleine, charmante Dependance: das Jagdschlösschen, direkt am Eingang des die Hotelanlage umgebenden Parks mit dem alten, schönen Baumbestand. www.villa-oasis.de
Romantisch: das Uptalsboom Hotel OstseestrandDas romantische Upstalsboom Hotel Ostseestrand direkt an der Heringsdorfer Promenade verfügt über 99 exklusiv eingerichtete Zimmer. Besonderheit: 47 Zimmer davon sind speziell für Allergiker konzipiert worden. Hier wurde wirklich an alles gedacht: Spezielle Fußbodenbeläge, Allergiker-Matratzen und -Bettwäsche, strukturfreie Tapeten, Helo-Raum-Klimageräte für besonders staub- und pollenarme Luft und konservierungsmittelfreie Badaccessoires wie Seife, Duschgel und Shampoo machen den Aufenthalt für Allergiegestresste zum Paradies. Außerdem wird eine Spezial-Speisekarte für Allergiker mit gluten- und weizenfreien Gerichten angeboten, in der auch die häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten berücksichtigt werden. Selbstverständlich ist das 4-Sterne-Superior-Hotel ein Nichtraucherhotel.
Das Haus nennt außerdem einen komplett renovierten und neu konzipierten, ca. 1.000 Quadratmeter umfassenden Wellness-Bereich sein eigen. Hier verwöhnen neben vielem anderen relaxende Massagen, Schwimm- und Dampfbad, Saunen und Solarien, PRIVATE SPA und Rasulbad sowie hochwertige Beautytreatments. Das Hotel wurde mit dem Qualitätssiegel des Deutschen Wellness-Verbandes mit der Note „sehr gut” ausgezeichnet. www.upstalsboom.de/ostsee/hotel_ostseestrand
Ahlbeck
Erst vor zwei Jahren eröffnete das 4-Sterne-Boutiquehotel DAS AHLBECK im gleichnamigen Seebad. Das Haus verfügt über 18 Doppelzimmer, 15 davon sind mit einem eigenen Gas-Kamin ausgestattet – gerade in der kalten Jahreszeit ein echtes Highlight! Außerdem bietet das Hotel 32 Appartement-Suiten, die alle mit einer Pantry-Küche und einem Gaskamin ausgestattet sind, einige der Suiten verfügen über zwei Schlafzimmer und zwei Bäder.
Romantisch: das Uptalsboom Hotel OstseestrandIm 1.200 Quadratmeter großen, lichtdurchfluteten und modern gestalteten Wellnessbereich können Gäste neue Energie auftanken. Ob bei einem Erlebnisbad in der Licht-Klangwanne, auf einer Softpackliege oder bei Dünenträumen auf der warmen Sandliege – das Angebot an kosmetischen Verwöhn-Behandlungen ist vielfältig und lässt keine Wünsche offen. Kein Wunder also, dass das Haus vom deutschen Wellnessverband mit „Excellent” klassifiziert wurde. Eine weitere Besonderheit des Hotels: der exklusive „Private SPA”-Bereich. Diese intime Erlebniswelt verfügt über ein kleines Dampfbad für eine ganz individuelle Serail-Zeremonie, eine Doppelwhirl-Licht- und Klangwanne, zwei angenehm warme Stein-Massageliegen sowie eine Entspannungszone für kuschelige Momente. www.das-ahlbeck.de
Direkt an der Ahlbecker Strandpromenade liegt das 5-Sterne-Haus „Romantik Seehotel Ahlbecker Hof”. Im Flagschiff der Seetel-Gruppe werden den Gästen in stilvollem Ambiente hervorragende Cuisine und herzlicher Service geboten.
Das Traditionshotel wurde vor kurzem für rund 10 Millionen Euro erweitert. Nach wenigen Monaten Bauzeit wurde die „Residenz Ahlbecker Hof” mit 21 luxuriösen Suiten bzw. Apartments eröffnet. Die neuen Einheiten sind 45 bis 85 Quadratmeter groß, verfügen teilweise über voll ausgestattete Küchen und können als Hotelzimmer mit Vollservice oder klassisch als Ferienwohnung mit Selbstversorgung gebucht werden.
Geschätzt wird der „Ahlbecker Hof” auch wegen seiner anspruchsvollen Küche in den beiden Restaurants „Kaiserblick” und „La Brasserie”. Küchenchef Hark Pezely wurde in den Jahren 2007 und 2008 zum besten Koch der Insel gekürt und im aktuellen Gault Millau mit 14 Punkten ausgezeichnet.
Luxuriös: das „Romantik Seehotel Ahlbecker HofEbenfalls gerade eröffnet: das authentische Restaurant „Suan Thai”, übersetzt „der Thai garten”. In der offenen Küche werden abends von Thaiköchen vor den Augen der Gäste landestypische Spezalitäten zubereitet.
Im großzügigen Wellness- und Spa-Bereich des Hauses mit Indoorpool, riesiger Saunenlandschaft, zahlreichen Räumen für spezielle Treatments, Beauty-Kabinen und einem Fitnessraum können die Gäste herrlich entspannen. Der Wellnessbereich des Hauses wird momentan auf 1.000 Quadratmeter erweitert, ab Frühjahr 2009 werden dort zu den klassischen Gesichts- und Körper-Treatments auch fernöstliche Entspannungsmethoden und Massagen angeboten. www.seetel.de
Zinnowitz
Im malerischen ehemaligen Fischerdorf Zinnowitz liegt direkt an der Strandpromenade das Usedom PALACE-HOTEL. Das 5-Sterne-Haus eröffnete am 1. Juni 1900 ursprünglich als „Schwabe´s Hotel” und galt als erstes Haus am Platz. Hier logierten unter anderem Hans Fallada, Hedwig Courths-Mahler oder Walther Rathenau.
Im April 2000 wurde das Hotel nach zweijähriger, aufwändiger Bauzeit als Luxushotel der Germania Fluggesellschaft wiedereröffnet. Es verbindet traditionelle Gastfreundschaft und modernsten Komfort. Das Haus bietet 40 exklusiv eingerichtete Zimmer inklusive der luxuriösen Admiralssuite, klimatisierte Banketträume für bis zu 50 Personen mit modernster Tagestechnik, ein mit ausgewählten Antiquitäten eingerichtetes, stilvolles Kaminzimmer mit Bibliothek sowie eine moderne Wellness-Landschaft.
Um das leibliche Wohl kümmern sich Chefkoch Andreas Gellert und sein Team. Zur klassischen à la carte-Küche werden hier zusätzlich täglich wechselnde Mehr-Gänge-Menüs frisch vom Markt, Bauernhof und Fischerei-Hafen serviert. Den Abend kann man danach wunderbar in der „Vineta-Bar” ausklingen lassen. www.zinnowitz.palacehotel.de
Trassenheide
Komfortabel: das Hotel KaliebeEin besonderer Tipp für alle, die es ganz naturnah und naturverbunden lieben: das Hotel und Restaurant Kaliebe, ein liebe voll geführtes Familienunternehmen im Ostseebad Trassen heide. Die Hotelanlage verfügt über moderne Zimmer und Junior-Suiten (davon ein behindertengerechtes sowie 11 behindertenfreundliche Zimmer), komfortable Ferienwohnungen sowie urige Blockhäuser.
Im mehrfach ausgezeichneten Restaurant werden deftige, typisch vorpommersche Spezialitäten serviert. Highlight: Der Räucherofen! Übers ganze Jahr werden in ihm leckerer Heilbutt, Aal oder feine Garnelen mit dem beliebten Räucheraroma versehen. www.kaliebe.de
Entspannung pur in den Bernsteinbädern
An der schmalsten Stelle der Insel reihen sich die Orte Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz aneinander. Das Quartett bildet die berühmten Bernsteinbäder der Insel Usedom, so genannt, weil an den Stränden der Bäder der Bernstein, das Gold des Meeres, zu finden ist. Nach stürmischen Tagen an der See lohnt es sich, frühmorgens die Augen offen zu halten nach den edlen Schmucksteinen aus fossilem Harz. Die Bernsteinbäder laden ein, einen unvergesslichen Urlaub in herrlicher Natur zu verbringen. Zahlreiche Sport- und Wellness-Programme lassen den Gast den Alltagsstress schnell vergessen. www.usedomer-bernsteinbaeder.de, www.seebad-zempin.de, www.Seebad-Koserow.de, www.seebad-loddin.de + www.ueckeritz.de
Herrlich speisen in den Usedomer Kaiserbädern
Vom 14. März bis zum 4. April 2009 finden die beliebten Usedomer Heringswochen statt. Zahlreiche Restaurants der Insel beteiligen sich und zaubern aus dem „Silber der Ostsee” eine besondere Vielfalt an schmackhaften Gerichten.
Und am 23. Mai 2009 lockt nun schon zum 4. Mal der „Grand Schlemm”. Die kulinarische Strandwanderung mit neun Gourmetstationen entlang des Strandes der drei Usedomer Kaiserbäder entzückt Einheimische und Besucher jedes Mal auf´s Neue.
Idyllischer Inselnorden – die Usedomer Inselbäder
Die Ostseebäder Karlshagen, Trassenheide und Zinnowitz bilden die drei so genannten „Inselbäder”, bekannt für ihre wunderschöne, ursprüngliche Natur und ungetrübten Badespaß. Über allen dreien weht die „Blauen Flagge für Badestellen an Küsten und Binnengewässern”. Mit ihr werden Kommunen ausgezeichnet, die sich für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur erfolgreich engagieren.
Vom modernen Yacht- und Fischereihafen in Karlshagen aus können Sie mit dem Fahrgastschiff die Umgebung erkunden. Auch Campingfans kommen hier voll auf ihre Kosten: Umittelbar hinter den Dünen befindet sich eine neu gestalteten Campinganlage – wahres Naturcamping!
Trassenheide, das kleinste Ostseebad der Insel, wurde mit dem Siegel „Familienland Mecklenburg Vorpommern – geprüfte Ferienqualität” ausgezeichnet. Diese vom Landestourismusverband vergebene Auszeichnung bürgt für uneingeschränktes Urlaubsvergnügen für die ganze Familie. Neben unberührter Natur und herrlichem Strand findet der aktive Gast hier auch einen unmittelbaren Anschluss an das Rad-und Wanderwegenetz der Insel.
Zwischen Ostsee und Achterwasser, an einer der schmalsten Stellen Usedoms gelegen, liegt Zinnowitz, umgeben von Buchen-, Eichen- und Nadelwald. Der weiße, bis zu 40 Meter breite Sandstrand lädt ebenso zur Erholung ein wie die Bernsteintherme mit ihrem großen Meerwasserschwimmbereich. Vom 5-Sterne-Campingplatz bis zum 5-Sterne-Hotel findet der Gast hier die vielfältigsten Angebote. Eines der Zinnowitzer Highlights ist die innovative Tauchgondel, die den Besucher trockenen Fußes auf den Grund der Ostsee bringt und die Welt unter den Wellen erleben lässt.
2009 feiert das Ostseebad Zinnowitz seinen 700. Geburtstag! Vom 30. Mai bis zum 1. Juni feiert man dieses Jubiläum mit einem großen Festumzug, einer Jubiläumstheateraufführung, einem großen Feuerwerk und vielem mehr. www.karlshagen.de, www.ostseebad-trassenheide.de, www.zinnowitz.de
Informationen über die Usedomer Insel-Safari finden Sie unter www.insel-safari.de. Viele weitere Termine und Tipps zur Gestaltung Ihres Usedom-Urlaubs erhalten Sie auch bei der:
Usedom Tourismus GmbH
Infotelefon & Prospekte: 038378 / 47 71 10
Buchungshotline: 01805 / 58 37 83
(14 Cent/Min; mobil ggf. abw.)
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