Etappenziel erreicht
Archiv der Ausgabe 3 | 21. Jahrgang | Herbst 2008
- Audi Zentrum Berlin-Charlottenburg auf Erfolgskurs
Seit rund einem Jahr ist er im Amt: Michael Sprenger, Geschäftsführer des Audi Zentrums Berlin-Charlottenburg. Bei seinem Amtsantritt hatte sich der gebürtige Brandenburger zum Ziel gesetzt, die Marke Audi in Berlin voranzubringen und ihren Marktanteil im Premium-Segment zu erhöhen. Und das ist, so Sprengers Fazit, rundum gelungen. „Wir werden den Neuwagenabsatz in diesem Jahr um rund 25 Prozent steigern können“, erwartet der 48-Jährige. In nackten Zahlen ausgedrückt sind das etwa 450 verkaufte Fahrzeuge mehr als im Vorjahr. Auch im Gebrauchtwagenbereich konnten die Absatzzahlen deutlich verbessert werden.
Michael Sprenger; Foto: derdehmel.de„Das klingt fast wie ein Märchen“, gibt Sprenger zu. Den Erfolg führt der Diplom-Ingenieur insbesondere auf die von ihm angestoßenen Umstrukturierungen im betrieblichen Ablauf zurück. So wurde der Außendienst personell verstärkt und mit der Abteilung für Großkunden zusammengelegt. „Die Zusammenarbeit zwischen beiden Bereichen trägt immer mehr Früchte“, lobt der Geschäftsführer und verweist auf die erfolgreiche Arbeit von Verkaufsleiter Dennis Benedetti und dem Teamleiter des Außendienstes Karsten Kraushaar.
Rat und Hilfe von früh bis spät
Auch in Sachen Service weist die Erfolgskurve steil nach oben. Unter Serviceleiter Andreas Weinhold, der in Charlottenburg für den Werkstattbereich zuständig ist, wurden die Prozesse im Sinne der Kunden optimiert. Weinhold führte für seine Mitarbeiter ein erweitertes Schichtsystem ein, so dass im Zeitraum zwischen sieben Uhr morgens und acht Uhr abends immer ein Mechaniker anwesend ist. Mussten die Kunden früher auf einen Termin für Inspektionen oder Reparaturen etwa drei bis vier Wochen warten, geht es jetzt deutlich schneller. Auch die Wartezeit nach Abgabe des Wagens hat sich durch eine präzisere Terminvergabe spürbar verkürzt.
Auch in Sachen Service weist die Erfolgskurve steil nach oben. Unter Serviceleiter Andreas Weinhold, der in Charlottenburg für den Werkstattbereich zuständig ist, wurden die Prozesse im Sinne der Kunden optimiert. Weinhold führte für seine Mitarbeiter ein erweitertes Schichtsystem ein, so dass im Zeitraum zwischen sieben Uhr morgens und acht Uhr abends immer ein Mechaniker anwesend ist. Mussten die Kunden früher auf einen Termin für Inspektionen oder Reparaturen etwa drei bis vier Wochen warten, geht es jetzt deutlich schneller. Auch die Wartezeit nach Abgabe des Wagens hat sich durch eine präzisere Terminvergabe spürbar verkürzt.
Starten ohne Warten
Bewährt hat sich auch das neue Empfangssystem im Audi Zentrum Berlin-Charlottenburg. Im Counterbereich wurden zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Gemeinsam mit einer Empfangshostess sorgen sie dafür, dass jeder Kunde sofort bedient wird. Insgesamt wurden in dem Autohaus seit dem vergangenen Jahr neun neue Stellen sowie zehn Ausbildungsplätze geschaffen. Das entspricht einer Ausbildungsquote von über zehn Prozent.
Eine Aufgabe für die Zukunft sieht Sprenger im Gebrauchtwagenbereich. Auch dort soll zusätzliches Personal eingestellt werden, um die Arbeitsabläufe effektiver zu gestalten. Ziel ist es, einen gebrauchten Audi nach der Inzahlungnahme innerhalb von fünf bis zehn Tagen entweder im Showroom zu präsentieren oder an einen Händler weiterzuverkaufen.
Erfolgreich verliefen laut Sprenger auch die Produkteinführungen. „Der A5 hat sich als wirklicher Renner entpuppt“, erzählt der Geschäftsführer. Als weiteres Zugpferd erwies sich der A4 Avant, insbesondere für Firmenkunden. Im November steht die Einführung des neuen Q5 im Audi Zentrum Berlin-Charlottenburg auf dem Programm. Das topausgestattete Fahrzeug mit sparsamem Motor soll eine Lücke in der Produktpalette füllen. Bereits jetzt registriert Sprenger eine rege Nachfrage nach dem Premium-SUV. Über 150 Interessenten haben sich bereits registrieren lassen. „Da wird es sicherlich am Anfang einen Engpass geben, um alle Wünsche zu erfüllen“, schätzt Sprenger. Die BerlinPremiere des Q5 soll mit einem Tag der offenen Tür im Audi Zentrum BerlinCharlottenburg gefeiert werden. Der letzte Audi-Tag am 30. Mai hatte fast 3.000 Besucher angezogen.
Neben hochklassigen Fahrzeugen und exzellentem Service lädt das Audi Zentrum seine Kunden regelmäßig zu interessanten Events ein, von der Probefahrt auf dem Flugplatz Schönhagen über Klassikkonzerte bis zum Golfturnier. Das architektonisch ansprechende Autohaus wird auch gern für Veranstaltungen gebucht. So fanden in der Franklinstraße die Mittelstandsgespräche des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf mit über 300 Gästen statt. Zur Eröffnungsveranstaltung der Gründermesse DeGUT kamen sogar rund 500 Menschen.
In den Top 25
Auf die Kundenzufriedenheit haben sich die Umstrukturierungs- und Marketingmaßnahmen sehr positiv ausgewirkt. Um dies zu messen, führt die Audi AG regelmäßig Befragungen unter den rund 500 Audi-Betrieben in Deutschland durch. Lag das Audi Zentrum Berlin-Charlottenburg vor anderthalb Jahren noch eher im Mittelfeld, so gehört es jetzt zu den Top 25 in Deutschland. Für Michael Sprenger ist dieser Erfolg ein Ansporn: „Wir wollen uns natürlich noch weiter steigern und weiter vorankommen.“ cr
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