Talentiert und engagiert
- von Jürgen H. Blunck und Gerald Backhaus
Die meisten kennen sie durch ihre Rolle als Gerichtsmedizinerin in der ZDF-Serie „Der letzte Zeuge“. Sie kann aber auf viel mehr Erfolge im Fernsehen und Theater verweisen, u. a. auf den Film „Die Schläfer“, die Baseler Bachmann- Inszenierung „Merlin“, die Cressida in Salzburg, die RTL-Serie „Und tschüss!“ und den Psycho-Thriller „Feardotcom“, um nur einige zu nennen. Die 43-jährige Berlinerin stand 1987 in der TV-Serie „Praxis Bülowbogen“ zum ersten Mal vor der Fernsehkamera.
Gesine Cukrowski lebt mit Drehbuchautor Michael Helfrich zusammen und hat mit ihm eine zehnjährige Tochter. Verleger Jürgen H. Blunck und Autor Gerald Backhaus trafen die Schauspielerin am 6. Dezember zum Interview in einem ihrer Lieblingscafés.
Frau Cukrowski, was hatte Ihre Tochter Lina heute im Nikolausstiefel?
Ein schönes Buch und einen Atlas. Sie liest gern. Die Begeisterung für das Lesen kommt aber nicht von allein, das muss man schon begleiten. Wir haben lange Zeit mit ihr zusammen gelesen. Sechs Jahre Vorlesen hat dann Früchte getragen, seit zwei Jahren liest sie selbst vor dem Einschlafen.
Betrachten Sie sich als Freundin Ihrer Tochter?
Nein, Freunde hat sie ja genug, Mutter nur eine. Eltern sind auch dazu da, Grenzen zu setzen, was natürlich sehr schwer fällt, weil man seine Kinder toll findet und sie einen leicht um den Finger wickeln können. Ich habe mir das mit der Konsequenz einfacher vorgestellt.
Lina liest nicht nur gern, sie verfasst auch Bildergeschichten und (weiterlesen…)






















