Ambitionierte Ziele
Archiv der Ausgabe 4 | 22. Jahrgang | Winter 2009
- Berlins Green Economy: Motor für Innovation, Wachstum und Beschäftigung
Green Economy ist die Antwort auf globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcen-Verknappung und steigenden Energiebedarf. Die dritte Berliner Wirtschaftskonferenz stellte diese Fragen unter dem Titel „Green Economy“ ins Zentrum. Denn Berlins Industrie hat große Chancen, von diesem Paradigmenwechsel der globalen Wirtschaft enorm zu profitieren.

Klaus Wowereit, Harald Wolf und Peter Löscher / Foto: Hans-Christian Plambeck für IBB
Green Economy ist Motor für Wachstum, Innovation und Beschäftigung in der Hauptstadt. Weltweit erfolgreiche Berliner Unternehmen entwickeln in enger Vernetzung mit Wissenschaft und Forschung hochinnovative technologische Lösungen für eine effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen und den Ausbau Erneuerbarer Energien. Berlins grüne Industrie wuchs seit 2005 um rund 20 Prozent, also überdurchschnittlich, und umfasst mindestens 500 Unternehmen mit rund 42 000 Beschäftigten. Vergleicht man die deutschen Städte untereinander, so hat Berlin den höchsten Anteil von Beschäftigten in diesem zukunftsträchtigen Industriesektor.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Siemens-Vorstandsvorsitzender Peter Löscher eröffneten die Konferenz und würdigten Berlin als Standort der Nachhaltigkeit. Wirtschaftssenator Harald Wolf betonte: „Bei der Entwicklung innovativer Lösungen profitieren die Unternehmen von Berlins hervorragender Forschungslandschaft. Berlin hat sich das ambitionierte Klimaschutzziel einer Reduktion der CO2-Treibhausgase um 40 Prozent gegenüber 1990 bis 2020 gesetzt. Damit bringen wir Berlin als Standort klimafreundlicher Zukunftsstrategien weiter nach vorn. Zugleich entstehen hochqualifizierte Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk und Dienstleistungen.“
Die Berlin Partner GmbH unterstützte die dritte Berliner Wirtschaftskonferenz und stellte ihren Solaratlas vor. Mit nur wenigen Mausklicks lässt sich hier in einem 3D-Stadtmodell im Internet ablesen, ob sich ein Dach für die Installation von Solaranlagen eignet und wie viel Strom es erzeugen könnte. Darüber hinaus errechnet das Programm auch, wie viel CO2 sich einsparen ließe.
René Gurka, Geschäftsführer von Berlin Partner, dazu: „Berlins Dächer sind voller Energie. Mit dem Solaratlas bringen wir Angebot und Nachfrage zusammen. Wenn wir damit erreichen, dass mehr energetische Sanierungen und Solar- Installationen vorgenommen werden, nützt dies nicht nur der Umwelt, sondern auch der Berliner Wirtschaft.“
Mehr zum Solaratlas:
www.3d-stadtmodell-berlin.de/solar3D
Mehr zur Wirtschaftskonferenz:
www.berliner-wirtschaftskonferenz.de





















