Archiv der Ausgabe 3 | 24. Jahrgang | Herbst 2011
Nachdem der Sommer mehr Regen als Sonne brachte, freuen wir uns jetzt umso mehr auf einen goldenen Herbst, denn auch er hat sehr liebenswerte Seiten: Endlich finden wir wieder himmlische Kürbissuppen und feine Pilz- und Wildgerichte auf den Speisekarten unserer Lieblingsrestaurants. Pascal Verrooten, neuer Küchenchef des Restaurants Vox im Hotel Grand Hyatt, hat uns einige „wilde Fragen“ beantwortet und verrät zwei köstliche Rezepte. Nachkochen ausdrücklich erwünscht! In der kühleren Jahreszeit macht das Einkuscheln mit einer Tasse Tee und einem Buch (oder unserem Magazin) auf dem Sofa erst richtig Spaß. Und wir bekommen Lust darauf, uns mal wieder so richtig verwöhnen zu lassen: Eine Übersicht der schönsten Wellness-Destinationen in Berlin, Brandenburg und in Österreich finden Sie ab Seite 96. Nicht um sich selbst, sondern vor allem um andere kümmern sich z. B. Ortrud Wohlwend, Öffentlichkeitsrefrentin der Berliner Stadtmission, und Christoph Ernesti, Geschäftsführer des Berlin-Büros von CARE Deutschland-Luxemburg e. V. In unserer aktuellen Serie stellen wir Ihnen neben den beiden noch weitere PressesprecherInnen von Berliner Unternehmen vor, die alle großes Engagement und die Liebe zu Berlin eint. Apropos Liebe zu Berlin: Für viele ist unsere Stadt der spannendste Ort zum Leben, abzulesen auch an den steigenden Miet- und Immobilienpreisen. Investitionen lohnen sich mehr denn je und schützen zugleich vor Inflation, das hat eine Studie des (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 3 | 24. Jahrgang | Herbst 2011

Kultursommernacht in der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt mit Bundespräsident Christian Wulff und Ministerpräsident Reiner Haseloff, Foto: Landesvertretung Sachsen-Anhalt
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr – nein, nicht groß, 2011 war er eher nass. Darunter hatten auch einige Veranstalter zu leiden, viele Feste und Aufführungen fielen buchstäblich ins Wasser. Glück hatte Michael Schneider, Hausherr in der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt. Pünktlich zum Start seines Sommerfestes am 5. September um 19 Uhr hörte der Regen auf. So konnte der Bevollmächtigte des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund im Trockenen die Hände von Bundespräsident Christian Wulff und Bundestagspräsident Norbert Lammert schütteln. Das Sommerfest war gleichzeitig die Berliner Auftaktveranstaltung für das Jubiläum „800 Jahre Anhalt“, zu der Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff eingeladen hatte. Die Region Anhalt feiert im Jahr 2012 ihren 800. Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen.
www.anhalt800.de
Für Kongressveranstalter spielt das Wetter nur eine untergeordnete Rolle. Und so kann sich die Bilanz der aktuellen visitBerlin-Kongressstatistik für das 1. Halbjahr 2011 sehen lassen: Die Statistiker zählten mehr Veranstaltungen, Teilnehmer und Übernachtungen. Demnach stiegen allein (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 3 | 24. Jahrgang | Herbst 2011
„C-a-f-f-e-e, trink nicht so viel Kaffee! Nichts für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Sei doch kein Muselman, der ihn nicht lassen kann!“ (Kaffee-Kanon von Carl Gottlieb Hering)

Foto: Grey59 / pixelio.de
Ei! Wie schmeckt der Coffee süße“, singt Liesgen in Bachs Kaffeekantate, die aus der Zeit um 1734 stammt. In diesem in Leipzig angesiedelten Werk versucht ein Herr Schlendrian, seiner Tochter Liesgen „die Unsitte des täglichen Kaffeetrinkens“ abzugewöhnen. Damit hätte es ein Vater heute mindestens genauso schwer wie damals. Meine Liebe zu dem schwarzen Gebräu fing erst einmal mit Abscheu an. Als kleiner Junge, aber auch später als Pubertierender, war mir Bohnenkaffee zuwider, denn ich empfand ihn als zu bitter. Als mir mit 15 Jahren einmal schwarz vor Augen wurde, lautete die Diagnose des Hausarztes, ich sei „zu schnell gewachsen“. Er verordnete mir Sport und „ab und zu eine Tasse Bohnenkaffee“. Mutter achtete von da an genau darauf, dass ich nicht nur Kakao, Früchtetee oder den bei uns „Muckefuck“ genannten Malzkaffee trank, sondern – aus medizinischen Gründen – immer mal wieder „richtigen“ (weiterlesen…)
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Lauter „wilde Sachen“ mit bodenständigem Kürbisgemüse

Foto: Nussjeck / pixelio.de
Der Begriff Wild umfasst ungezähmtes und erlegtes Getier: Alle Tiere, die „kreuchen und fleuchen“ und auf der Jagd als wildlebende Tiere erlegt werden, sind der Gattung Wild zuzuordnen. Die weitere Spezifikation ist Haarwild, das Fell trägt, und Federwild, alles was … Nach bestehendem Jagdrecht dürfen nur speziell ausgebildete Jäger der Jagd nachgehen. Die sogenannten „Wilderer“, die ohne Berechtigung jagen, werden dem Gesetz nach bestraft. Wild darf nur in der Jagdsaison erlegt werden, es gibt Schonzeiten, um den Wildbestand unter Kontrolle zu halten. Wildbret, wie das Fleisch vom erlegten Wild genannt wird (bret = schieres Fleisch), bekommt der Nicht-Jäger in speziellen Wildfach- und Delikatessengeschäften und in gut sortierten Lebensmittelabteilungen von Kaufhäusern. Doch die Nachfrage ist größer als das (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 3 | 24. Jahrgang | Herbst 2011
Erkältungen und Grippe gehören zur kalten Jahreszeit. Kein Wunder, dass viele Patienten damit derzeit die Arztpraxen stürmen. Wie man vorbeugt, was man macht, wenn es einen erwischt hat, und woran man eine echte Virusgrippe erkennt, haben wir für Sie recherchiert.

Foto: Kellermeister / pixelio.de
Worin sich Erkältung und Influenza unterscheiden, ist für Dr. Andreas Stein klar: Die Grippe startet akut. Menschen, die morgens frisch ins Büro gehen, ereilt nachmittags hohes Fieber begleitet von massivem Krankheitsgefühl, Gliederschmerzen sowie Husten und Schnupfen. „Solche Patienten können meist erst am übernächsten Tag in die Praxis kommen, weil sie zu geschafft sind, um aus dem Haus zu gehen. Die ganze Heerschar der vielen grippalen Infekte ist dagegen meist nicht so massiv. Krankheitsgefühl und Fieber sind oft nicht so stark, und der Beginn ist auch nicht so brutal“, so der Arzt.
Grippeschutzimpfung – Pro und Kontra
Wer mal eine echte Virusgrippe hatte, lässt sich danach meist impfen. Die ständige Impfkommission empfiehlt das denen, die viel (weiterlesen…)