Archiv der Ausgabe 2 | 23. Jahrgang | Sommer 2010
Seit dem 10. Juli ist die Kunstszene Berlins um eine Attraktion reicher. Die renommierte Galerie Mensing eröffnete unweit des Brandenburger Tors Unter den Linden/Ecke Friedrichstraße ihr zweites Standbein in der deutschen Hauptstadt. Den fulminanten Auftakt der Verkaufsausstellungen in den neuen, 250 Quadratmeter großen Galerieräumen bildet eine Sonderausstellung mit den jüngsten Werken der amerikanischen Neo-Pop-Art-Ikone Romero Britto, der auf der Eröffnungsparty selbst durch die Ausstellung führte.

Nathalie Todenhöfer und Romero Britto vor dem „Britto-Bentley“, Foto: Michael Juhran
Innerhalb der letzten zwölf Monate weilte Romero Britto bereits zum dritten Mal in Berlin. „Ich liebe Berlin und habe inzwischen viele Freunde, mit denen ich mich gern treffe“, lässt uns der Künstler wissen, der insbesondere die kreative Atmosphäre der Stadt schätzt und sich durch sie auch inspirieren lässt. „Berlin strahlt eine Lebensfreude aus, die die Quelle meines künstlerischen Schaffens ist und sich in meinen Werken widerspiegelt“, sagt Britto, der mit seinen farbenfrohen, Optimismus verbreitenden Bildern weltweiten Ruhm erlangt hat. Zu seinen Sammlern gehören die Kennedys, Madonna, Steffi Graf und Arnold Schwarzenegger, um nur einige Namen zu nennen. Die Liste seiner Auftraggeber liest sich wie ein Who is Who: Darunter befinden sich die UNO genauso wie Absolut Wodka, die National Football League und der Cirque du Soleil oder Disney. Im Jahr 2005 wurde Romero Britto zum Kunstbotschafter Floridas ernannt. Seine Werke hängen im Museum of Modern Art und bei den Guggenheims. (weiterlesen…)
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Provokant und sexy – Yma im Friedrichstadtpalast

Yma – ab September im Friedrichstadtpalast, Foto: Stephan Gustavus
Nach dem großen Erfolg der Show „Qi“ bereitet sich der Friedrichstadtpalast momentan auf seine neue Produktion „Yma – zu schön, um wahr zu sein“ vor. Premiere ist zwar erst am 2. September, doch schon jetzt wurden über 35 000 Karten verkauft. Das Stück führt den Zuschauer in eine Welt der Verführung und des kultivierten Wahnsinns. Show-Macher Jürgen Nass beschreibt „Yma“ als „innovativ, provokativ, waghalsig, sexy, modern und verwegen“. Die aufwändigen Bühnenkostüme wurden von Star- Designer Michael Michalsky kreiert.
www.friedrichstadtpalast.de
Auszeichnung für den Berlin Story Salon
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“ wurde der Berlin Story Salon Unter den Linden vor Kurzem als „Ausgewählter Ort 2010“ ausgezeichnet. „Mit angegliedertem Salon, Verlag, Café und Ausstellung bietet die Buchhandlung einen einmaligen Einblick in die Geschichte, Politik und Kultur Berlins“, hieß es in der Begründung der Jury. Inhaber Wieland Giebel und sein Team (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 2 | 23. Jahrgang | Sommer 2010
Grace Jones, Sonja Rykiel, Dennis Hopper, Yves Saint Laurent … – die Liste der von Alice Springs fotografierten Persönlichkeiten ist lang. Trotzdem ist sie im Vergleich zu ihrem weitaus erfolgreicheren Mann Helmut Newton bis heute nur wenigen ein Begriff. In der weltweit ersten Retrospektive über ihr Werk zeigt die Berliner Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie noch bis Januar 2011 etwa 250 Aufnahmen der Künstlerin.

Pat Cleveland, Paris 1970, Foto: © Alice Springs
In seltenen Fällen im Leben kann man einer Erkrankung auch etwas Positives abgewinnen. Im Fall von June Newton sollte eine harmlose Grippe ihres Mannes Helmut den entscheidenden Anstoß für ihre Karriere als Fotografin geben. Als er 1970 den Auftrag einer französischen Zigarettenmarke nicht annehmen konnte, sprang sie kurzerhand für ihn ein. Da sich June – unabhängig von ihrem Mann – den guten Ruf als Fotografin selbst erarbeiten wollte, verzichtete sie auf ihren bekannten Nachnamen und nannte sich fortan Alice Springs. Im Laufe ihrer Karriere fotografierte sie viele Werbekampagnen bekannter Modezeitschriften, ein Motiv schaffte es sogar bis auf das Cover der französischen Elle. Vor ihrer Linse standen Hollywood- Schauspieler und Rockstars, nicht selten in ähnlich lasziven Posen, die man bereits von den Fotografien ihres Mannes kannte. Nachdem die Helmut Newton Stiftung in den vergangenen Jahren bereits vereinzelt Bilder von Alice Springs ausstellte, gewährt das Museum nun erstmals einen umfassenden Einblick in ihr Gesamtwerk.
www.helmutnewton.com
Archiv der Ausgabe 2 | 23. Jahrgang | Sommer 2010
… ist auch das Wetter in Hochform. Die Berlin Partner GmbH hatte zum Sommerfest am 5. Juli in den formvollendeten Hof der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH (KPM) in der Wegelystraße eingeladen. Die Mitglieder und Freunde des Netzwerkes erlebten einen stimmungsvollen Sommerabend, dessen „Sahnehäubchen“ eine Geburtstagstorte war.

Jörg Woltmann (re.) überreicht René Gurka sein Gastgeschenk: eine handgefertigte +EYE® Porzellan-Kunstfigur, Foto: Berlin Partner / Kay Herschelmann
René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH, und KPM-Hausherr Jörg Woltmann begrüßten die Gäste des Sommerfestes. Jörg Woltmann überreichte René Gurka als Gastgeschenk eine handgefertigte +EYE® Porzellan-Kunstfigur und bot den Gästen die Möglichkeit, die Werkstätten und Ausstellungsräume der KPM zu besichtigen.
Glänzend waren auch das leckere Catering und die mitreißende Bühnenmusik, die die sommerlich-heitere Stimmung des Abends steigerten. In entspannter Atmosphäre nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Meinungsaustausch, zum Knüpfen neuer und zum Ausbau bestehender Kontakte. Erfahrungen über gemeinsame Projekte wurden genauso weitergegeben (weiterlesen…)