Archiv der Ausgabe 2 | 23. Jahrgang | Sommer 2010
Für Laien scheinen alle Oldtimerbesitzer wohlhabend, man leistet sich nach Meinung der unbedarften Zuschauer einen Luxus, der ihnen vorenthalten bleibt. Dementsprechend glauben viele, dass der Kauf eines Oldtimers in jedem Fall eine lohnende Geldanlage ist. Doch wie immer im Leben ist alles ganz anders und auch bezüglich klassischer Automobile gelten die üblichen Regeln zu Expertise, cleverem Einkauf und Vorsicht.

Besonders beliebt: alte Porsche-Modelle
Der Begriff „Oldtimer“ ist inzwischen salonfähig geworden und sogar der für die neueren Baujahre ab 20 Jahren Alter geltende Begriff „Youngtimer“ hat bei vielen Menschen einen guten Klang. Da schwingen Kulturgut, Automobilgeschichte, Jugenderinnerungen und Fahrfreude mit. Das bedeutet auch Faszination – und der kann allzu leicht erliegen, wer sich nur von seinen Emotionen und manchmal gut gemeinten Ratgebern leiten lässt. Wer sich eine Aktie kauft oder ein Kunstwerk, tut dies fast immer mit dem Rat von Experten, so wie auch der Erwerb einer Immobilie wohl fast immer erst nach reiflicher Überlegung geschieht. Dieser Grundsatz gilt auch und gerade für Automobile, denn sie müssen drei Kriterien genügen: (weiterlesen…)
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Golfspiel inmitten der Alpenlandschaft

Der Golfclub Schwarzsee in Kitzbühel, Foto: Kitzbühel Tourismus, J. Hölzl
Der legendäre Wintersportort Kitzbühel in den Alpen hat für die Golfsaison 2010 vier Plätze vor Ort und 30 „in der Nähe“ zu bieten. Außerdem können mit einer Golf-Alpin-Karte insgesamt 23 dieser Golfclubs bespielt werden. Eine herausragende Rolle spielt der Golfclub Kitzbühel Schwarzensee-Reith. Abgeschlagen wird in einer Höhe von 1 650 Metern vor eindrucksvoller Bergkulisse. Eine extravagante Herausforderung sind die Wasserhindernisse des 18-Loch-Platzes. Hier spielt man über die Hausbergkante und kann dann auf der original Hahnenkamm-Rennstrecke einlochen.
www.kitzbuehel-golf.com/de/golfclubs/schwarzsee (weiterlesen…)
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Boxengasse, Safety-Car, Renn-Overalls, Fahrerlager, Qualifying, Auto-Check, Vollgas: Am 29. Mai kämpften beim 4. Brandenburg-Cup 36 Mannschaften – 18 regionale Wirtschaftsunternehmen und 18 Teams von Kreditinstituten – auf Deutschlands erster Eventkartbahn um den Sieg und gewannen mehr als einen Platz auf dem Siegerpodest.

Foto: Frank Andersch
Eingeladen hatte die Bürgschaftsbank Brandenburg, die diesen außergewöhnlichen Wettkampf 2007 ins Leben rief. „Hier begegnen sich Banker und Unternehmer nicht in Kreditverhandlungen, sondern beim Überholmanöver“, weiß Dr. Miloš Stefanovi´c , Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Brandenburg. Einen Gewinner hatte das Rennen schon vor dem Start, denn mit den Startgeldern wird das „Grüne Klassenzimmer“ der Schönwalder Schule weiter ausgebaut. 2010 war – zumindest auf der Brandenburger Kartbahn – das Jahr der Banken, denn auf dem Siegerpodest des A-Finales duschten drei Mannschaften von Kreditinstituten mit Champagner. (weiterlesen…)
- Museen, das sind doch nur gute Ausflugsziele für regnerische Nachmittage oder trübe Novembertage. Falsch. Denn mindestens eins in Zehlendorf lädt gerade bei Sonnenschein zu einem Besuch ein.
- von Martina Reckermann
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Mein Lieblingsplatz ist die Terrasse mit dem Blick über den wunderschönen Garten, hinter dem die Vormittagssonne über dem Wannsee glitzert“, verrät der Museumsleiter der Liebermann- Villa, Dr. Martin Faass.

Liebermann-Villa mit Staudengarten, Foto: © Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin
Ähnliche Gefühle wird wohl auch der einstige Besitzer Max Liebermann gehabt haben, wenn er glücklich mit seiner Familie in seinem „Schloss am See“ die Sommermonate verbrachte und dabei rund 200 Gemälde von seiner Villa und dem Garten aus den verschiedensten Blickwinkeln malte. Dass der Besucher die Kunstwerke direkt mit den Originalschauplätzen vergleichen könne, sei das Besondere der Liebermann-Villa – so der Museumsleiter. Nicht der einzige Unterschied zu anderen Museen, denn der Garten ist nicht nur dekoratives Beiwerk, sondern Teil des Gesamtkunstwerkes.
Der Garten als Kunstwerk
Nachdem Max Liebermann 1910 das geeignete Grundstück gefunden hatte, um seine Idee vom Haus im Grünen zu verwirklichen, hatte er nicht nur von seiner Villa genaue Vorstellungen, Vorder- und Rückfront sind Kopien zweier Hamburger Landhäuser, sondern auch vom Garten. Zusammen mit dem Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, einem Gartenreformer, erschuf er verschiedene Gartenräume: einen Nutzund einen Stauden-Bauerngarten, zwei Heckengärten, (weiterlesen…)
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Sanftes Wasserplätschern, bequeme Massageliegen, frische Luft – kurzum Entspannung pur. Das Schöne daran ist, dass man dafür nicht mehrere Stunden fahren muss, sondern nur nach Lichterfelde zum Jade-Haus mit Salzgrotte.

Fotos: Jadehaus Lichterfelde
Geschmackvolle Holzmöbel, ein ovaler Tisch, gedeckt mit Teekanne, Tassen und Knabbergebäck. An der Eingangstür werden Schuhe in Puschen getauscht und eine freundliche Stimme fragt, wie sie helfen kann. Das 2006 eröffnete Jade-Haus erinnert ein bisschen an ein Wohnzimmer für Erholungssuchende mit einer Schau-Jade-Thermal-Massage- Liege, an der Besitzerin Song-Soon Keding die Besonderheit dieser koreanischen Kombination aus Massage, Akupressur, Fußreflexzonen- und Aromatherapie erklärt. Kleine Jaderollen, die durch Infrarotwärme ihre heilende Wirkung entfalten, walken richtig schön den rückwärtigen Teil des Körpers durch und lösen dabei Verspannungen. Eukalyptus- Aroma-Öle helfen bei Atemwegsbeschwerden, Lavendel entspannt. Nur 6 Euro kosten 40 Minuten, eine Zehnerkarte gibt es schon für 50 Euro. (weiterlesen…)