Archiv der Ausgabe 4 | 22. Jahrgang | Winter 2009
- Im Gespräch mit der Journalistin und Familien-Managerin Annette Pilawa-Ritter
- von Gerald Backhaus
„Vor unserem neu gebauten Haus wurde neulich ein ZDF-Film gedreht mit Iris Berben. Ihr hat es sehr gut gefallen hier in der Straße“, erzählt Annette Pilawa-Ritter im Café „Zeltinger“. Ein solches Lokal oder ein Restaurant hätte sie in ihrer ersten Zeit in Frohnau auch gern eröffnet, aber es kam alles anders.

Annette Pilawa mit ihrem Bruder Jörg 2008 zusammen im Nordsee-Sommerparadies Amrum, Foto: Susanne Plaß
Als die Mittvierzigerin 1999 mit der Sportredaktion von Sat1 nach Berlin kam, wollte sie ganz schnell wieder weg, weil sie es so chaotisch fand. „Ich bin aber kleben geblieben und finde es nun wunderbar.“ Die Hamburgerin war zunächst irritiert von der großen Stadt, arbeitete nahe dem Gendarmenmarkt und wohnte in Pankow und Mitte. Zu Mauerzeiten kam die frühere Kunstturnerin mit „Jugend trainiert für Olympia“ ein paar Mal nach Berlin. Damals hatte sie die DDR, die Westberlin umgab, immer sehr bedrückt. „Ich fand diese grauen Häuser in Ostberlin ganz schrecklich, alles wirkte so verkommen. Ich bin ein lebensfroher Mensch und habe immer gedacht, wie können Menschen in so grauen Häusern leben?“ Heute ist sie sehr gern im Osten, Clärchens Ballhaus in der Auguststraße gehört zu ihren Ausgeh-Favoriten.
Der Abstand zwischen New York und Berlin wird kleiner
Gerade in dieser Gegend fühle man sich am Puls der Zeit. „Ich war neulich in New York und finde, dass der Abstand zwischen New York und Berlin immer kleiner wird. Was hier an manchen Tagen passiert, geschieht in Hamburg vielleicht im Vierteljahr“, schwärmt sie. Mit Familie lebt es sich aber viel besser draußen im Grünen. Als sie vor sechs Jahren mit ihrem Mann nach Frohnau kam, stieg sie aus dem Auto und dachte sofort: „Hier will ich hin! Es ist ein bisschen wie Hamburg, eine kleine heile Welt hier, man trifft immer jemanden zum Reden. Und ich bin in 20 Minuten mit der S-Bahn in der Stadt.“ Frohnau sei ihrer Meinung nach total unterschätzt: „Viele gehen nach Zehlendorf, Dahlem oder Lichterfelde, wenn sie Kinder kriegen.“ (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 4 | 22. Jahrgang | Winter 2009
- Idyllische Lebensqualität im Nordwesten Berlin
- von Dirk Wohltorf
Wer die Harmonie von Mensch und Natur sucht, der wird Hermsdorf, Lübars und Waidmannslust lieben. Die Nordwestberliner Ortsteile sind durchzogen vom Fließtal, einem Naturschutzgebiet, das durch sattes Grün, plätscherndes Wasser und seltene Pflanzen- und Vogelarten geprägt ist. Ein Kleinod im Nordwesten Berlins, dessen ökologische Bedeutung für die angrenzenden Stadtteile und darüber hinaus nicht genug geschätzt werden kann.
Die Verjüngung des gesamten Stadtteils ist eine der ganz wesentlichen Eigenschaften dieser Ortsteile. Viele Familien mit kleinen Kindern sind in den letzten Jahren hierher gezogen. Der Generationenwechsel ist in vollem Gang.
Hermsdorf

Foto: Dirk Wohltorf
Die unmittelbare Nähe zum Tegeler Forst macht Hermsdorf zu einer idyllischen Wohnlage für Menschen mit Sinn für Romantik. Direkt an Frohnau und Glienicke/Nordbahn grenzend erfreut sich Hermsdorf schon seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Durch die Kombination aus hervorragender Verkehrsanbindung durch die A 111, B 96 und S-Bahn, guten Einkaufsmöglichkeiten in der Heinsestraße und in der Hohefeldstraße sowie die Ruhe und Idylle rund um den Waldsee und den Tegeler Forst erfreut sich auch der Immobilienmarkt in Hermsdorf guter Nachfrage. Die Lieblinslagen der Kaufinteressenten befinden sich rund um den Waldsee (Parkstraße, Am Waldpark), an das Fließtal grenzend (Solquellstraße, Bertramstraße, Marthastraße, Götzestraße) oder in der Nähe des Tegeler Forstes (zwischen Mühlenfeldstraße und Schulzendorfer Straße). Reihenhäuser und Doppelhaushälften werden in Hermsdorf für (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 4 | 22. Jahrgang | Winter 2009
- Winterimpressionen automobiler Technik
- von Ralf Rachfahl
Wir stellen Ihnen heute vier neue Modelle vom Alfa Romeo bis zum Hochleistungssportwagen Porsche 911 Turbo vor. Von faszinierend dynamisch bis skulpturenhaft elegant.
Der Alfa Romeo MiTo mit neuer MultiAir-Technologie

Alfa Romeo MiTo mit mehr Power, Foto: www.alfaromeo.de
Herzstück des MiTo ist der Motor mit seiner revolutionären Ventilsteuerung, der für mehr Power, aber weniger Verbrauch und Emissionen steht. Wie innovativ der aufgeladene Multi- Air-Vierzylinder (1 368 cm3) des neuen Alfa Romeo MiTo konzipiert wurde, zeigt eine Gegenüberstellung der Fahrleistungen und Verbrauchswerte: Mit kraftvollem Antritt beschleunigt das erste MultiAir-Modell in nur 8,4 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h. Dem gegenüber stehen lediglich 5,6 Liter Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometern. Das entspricht einem CO2-Wert von nur 129 g/km. Der bereits bei 2 000 U/min maximal 206 Newtonmeter starke 135-PS-Turbomotor entwickelt damit dank seines Downsizing- Konzeptes ein für Otto-Motoren faszinierendes Verhältnis von Dynamik und Nachhaltigkeit. Damit gehört das Euro5-MultiAir-Triebwerk des Alfa Romeo MiTo (weiterlesen…)