Archiv der Ausgabe 1 | 22. Jahrgang | Frühjahr 2009
- Neuneinhalb Wochen Berlin; Autorin: Cecilia Reible

Mauersegment am The Westin Grand Berlin
Es ist das Jahr der Jubiläen: 60 Jahre Bundesrepublik, 20 Jahre Mauerfall, 40 Jahre Mondlandung, um nur einige zu nennen. Einer der wichtigsten Jahrestage für Berlin ist der 9. November, der Tag des Mauerfalls. Neben den offiziellen Ausstellungen, Gedenkfeiern und Vorträgen haben sich auch Berliner Unternehmen einiges einfallen lassen. Rainer Bangert, Hotelmanager im FünfSterne-Hotel The Westin Grand Berlin, wartet mit einer besonderen Idee auf: Ein Stück original Berliner Mauer steht in der Friedrichstraße vor dem Hotel und darf „bearbeitet“ werden. Das vor dem Hotel aufgestellte Mauersegment war bis 1989 Bestandteil der Berliner Mauer zwischen dem Berliner Bezirk Zehlendorf und dem Ort Teltow. Alle Gäste, die das Übernachtungsangebot „Mauerfall Berlin“ im Westin Grand Berlin buchen, können 20 Jahre nach dem Mauerfall Hammer und Meißel an den Beton setzen und sich ein eigenes kleines Stück Mauer herausklopfen. www.westin-grand.com
Das Mauerfalljubiläum inspiriert auch Modemacher: Das neue Fashion Label MADE BY BERLIN stellte im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Ende Januar seine erste Kollektion vor. Die T-Shirts, Polos und Kapuzenjacken im lässigen Used-Look gibt es für Frauen und Männer. Seit Anfang März ist das Outfit zum Mauerfalljubiläum im neuen Store auf der Oranienburger Strasse 89 am Hackeschen Markt sowie im Onlineshop erhältlich. www.madebyberlin.com

Model Ruby von Izaio Models; Foto: Robert Recker
Leuchtende Farben und moderne Schnitte – beim Nachwuchswettbewerb „WeltGewänder“ der Welthungerhilfe trifft europäisches Design auf die Textilkultur Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Über 100 Jungdesigner von zehn renommierten Modeschulen aus ganz Deutschland, Studenten des peruanischen Modeinstituts CEAM sowie die malische Designerin Mimi Konaté haben sich daran beteiligt. Aus einem Stoff aus Mali, Peru oder Indien galt es eine Kollektion zu entwerfen. Erstmals wurden die Ergebnisse Mitte März auf der ITB gezeigt. Die Gewinner werden am 27. März 2009 im Palais am Funkturm Berlin gekürt. Eine internationale Jury prämiert die besten Modelle. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf fließen in ein Projekt der Welthungerhilfe. www.weltgewaender.de
„Paul & Quinton“ heißt die exklusive Kollektion gehobener und anspruchsvoller Accessoires, die der mehrfach ausgezeichnete und international anerkannte Berliner Designer Carsten Gollnick und der führende Hotelsupplier, PAM Berlin, gemeinsam entwickelten. Die 19 einzelnen hochwertigen Objekte – vom Portemonnais über den Taschenausleerer bis zur Schreibtischauflage – sind perfekte Begleiter für den anspruchsvollen Reisenden und ein repräsentatives Willkommen für die Gäste der gehobenen Hotellerie. Erstmals gezeigt wurden „Paul und Quinton“ bei der Internorga 2009 in Hamburg. www.pam-berlin.de

Juwelier Lutz Reuer
Der mit zwei Unternehmerpreisen ausgezeichnete Juwelier Lutz Reuer hat im Grunewald am Roseneck sein eigenes Juweliergeschäft eröffnet. In dem kleinen, feinen Laden funkeln Highlights der internationalen Schmuck- und Uhrenmarken, zeitlose, individuelle Werte und beständige Wertanlagen. Diamanten kauft Lutz Reuer direkt an den Börsen in Tel Aviv und Antwerpen ein und bietet neben den selten gewordenen Wappengravuren auch eine eigene Siegelring-Kollektion an. Zum Haus gehört eine eigene Uhrmacherwerkstatt und ein Goldschmiedeatelier. Groß ist auch die Auswahl an Perlen (von Süßwasser-, Akoya-, den dunklen Tahiti- bis hin zu den luxuriösen Südseeperlen) und Accessoires, wie Schreibgeräte von Mont Blanc, Taschen, Gürtel, Portemonnaies und Uhrenarmbänder. www.reuer.com
„Stolz wie Oskar“ war der 32-jährige Berliner Fotograf Dirk Dehmel am 7. März: Er gewann den Oscar für Fotografen. Der vom Centralverband Deutscher Berufsfotografen jährlich ausgelobte APPI AWARD ist seit über einem Jahrzehnt Maßstab für außergewöhnliche Portraitfotografie. 2009 stand der Wettbewerb unter dem Thema „Neue Sichtweisen in der Porträtfotografie.“ DERDEHMEL beteiligt sich mit der Serie „Biometrie“. Ausgangspunkt der Fotos waren die neuen Richtlinien für biometrische Passbilder. „Diese Fotos erregen und fordern geradezu eine starke Aufmerksamkeit. Sie sind technisch hervorragend umgesetzt und die Abfolge der Bilder lässt im Kopf fast albtraumhafte Geschichten entstehen“, lobte die Jury. www.derdehmel.de
Berlin ist eine von nur wenigen Metropolen weltweit, in denen es einen „Krug Room“ gibt. Das exklusive private Speisezimmer ist in den RestaurantKomplex „Ma“ und „Uma“ des Hotels Adlon integriert. Der nicht einsehbare Raum mit elegantem Wengeholztisch und seidenbezogenen Stühlen bietet bis zu acht Gästen Platz. „Ma“-Küchenchef Tim Raue und seine Frau, Sommelière Marie-Anne Raue, kümmern sich exklusiv um die Gäste. Der Meister kann beim Kochen über installierte Flachbildschirm-Kameras beobachtet werden. Dazu werden edelste Tropfen aus dem weltberühmten Champagnerhaus Krug kredenzt, darunter Raritäten wie der „Clos d’Ambonnay“ für 3.000 Euro die Flasche. Ein Abend am „Chefs table“ kostet mindestens 2.500 Euro, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Spezielle MenüWünsche können individuell mit Tim Raue besprochen werden. Der „Krug Room“ ist nur nach Reservierung geöffnet. www.ma-restaurants.de

Zur Bratpfanne Nr. 1; Foto: Qyper Alex1
Doch es müssen nicht immer Delikatessen sein: Manchmal ist eine schnelle Currywurst genau das Richtige. Aber wo gibt’s die Beste? Das Internetportal Qype hat ein erstaunliches Ranking hervorgebracht: Die Imbissbude „Zur Bratpfanne Nr. 1“ in Steglitz ist erste Adresse für Currywurst. Für einen Qyper ist der Imbiss der „Lebensretter auf dem Weg nach Hause“, ein anderer schwärmt: „Das ist mal ’ne Currywurst. So wie sie sein sollte: kross, lecker, scharf, heiß!“. Damit verweisen die User die Kultinstitutionen „Curry 36“ in Kreuzberg auf den zweiten und „Konnopke’s“ im Prenzlauer Berg auf den zehnten Platz. Besonders hervorzuheben ist auch die Imbissbude „Witty’s Organic Food“ gegenüber vom KaDeWe. Im Qype Ranking nimmt „Witty’s“ den fünften Platz ein. Von der Wurst über die Saucen bis hin zu den Pommes ist hier alles Bio. www.qype.com
Wer mehr über die Currywurst erfahren möchte, muss sich noch bis zum 16. August gedulden. Dann nämlich eröffnet in der Schützenstraße 70 das erste Deutsche Currywurst Museum. In dem Gebäude unweit des Checkpoint Charlie erfährt der Besucher Wissenswertes rund um die Herkunft, Herstellung und die geheimnisvollen Zutaten der beliebten Zwischenmahlzeit. Für das leibliche Wohl sorgt die hauseigene Imbiss-Lounge, in der man zu seiner Currywurst eine eigens für das Museum kreierte Soße von Sternekoch Kolja Kleeberg bekommt. www.currywurstmuseum.de
Noch nicht auf der Liste ist der neue Szene-Schnellimbiss STARS in der City West. Der Laden hat ja auch erst Anfang Februar eröffnet. In der Joachimstaler Str. 15–16 können Hungrige praktisch rund um die Uhr Fastfood-Klassiker und Cocktails in edlem Ambiente zu sich nehmen. Neben Currywurst, Pizza und Burger sind auch Salate im Angebot, dazu kommen Coffee-to-go, Tagesgerichte und Specials. Zu dem schnellen Essen und den kühlen Getränken spielen täglich wechselnde DJs auf.
Erst im März eröffnete das Restaurant reinstoff in den Edison-Höfen in Mitte. Küchenchef Daniel Achilles verbindet klassische Haute Cuisine mit moderner Molekularküche. Heraus kommen Brandenburger Kaninchen mit Sellerie und Lakritz oder Ostseesteinbutt mit Zwiebelcreme, Ochsenmaulvinaigrette und Beurrerouge-Würfel. Die Zutaten für die drei- bis achtgängigen Menükreationen zu 38 bis 98 Euro kommen von Fischern und Bauern aus der nahen Umgebung. Sommelier Ivo Ebert kredenzt im minimalistischen Ambiente in der ehemaligen Feuerwache an der Schlegelstraße 26c spanische und deutsche Weine. Restaurantmanagerin Sabine Demel komplettiert das junge Team. Mit ihrem Restaurantkonzept haben die drei Jungunternehmer den ersten Platz im Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2008 gewonnen. www.reinstoff.eu

Eric Wolf vom Baristacoaching Berlin; Foto: SCAE Kaffeeolympiade 2009
Bei der 2. Deutschen Kaffeeolympiade Mitte Februar in Frankfurt/Main haben auch Berliner Kaffeeexperten gut abgeschnitten: Matthias Linke von Magic of Coffee wurde Zweiter bei der Deutschen Baristameisterschaft 2009. Dabei stellten 30 der besten Baristi Deutschlands in den Disziplinen Espresso, Cappuccino und Eigenkreation ihr Können unter Beweis. Beim Coffee & Spirit Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer zwei identische Irish Coffees sowie zwei Eigenkreationen zubereiten mussten, errang Arno Schmeil vom doubleeye Gold. Und Eric Wolf vom Baristacoaching Berlin kam beim Latte Art Contest auf Platz zwei. Er musste innerhalb von acht Minuten zwei identische Espressi Macchiati, zwei Caffè Latte oder Cappuccini und zwei Eigenkreationen den Juroren servieren. www.scae.de
Ein Kapitel Berliner Geschichte ist beendet: Ende Januar gingen im Wintergarten Varieté an der Potsdamer Straße die Lichter aus. Vorher wurde aber noch einmal stilvoll unter dem Sternenhimmel gefeiert. Zum Abschluss lud der Wintergarten alle treuen Anhänger zur „Bohème Sauvage“ – einem rauschenden Fest mit Tanz und extravagantem Bühnenprogramm im Stil der 1920er Jahre. Höhepunkt des Abends war der Auftritt des „Berliner Rezessionsorchesters“ mit Ballhaushits auf alten Schelllackplatten. DJ Felix de Venosta versorgte das passend gekleidete Publikum mit Salonmusik, Tango, Swing und Charleston. www.boheme-sauvage.de
Ob Fältchen oder Cellulite – die Mesotherapie steht derzeit hoch im Kurs. Nun gibt es eine Neuerung, die Nadeln und Spritzen überflüssig macht. Bei der so genannten Elektroportation werden durch kurze Impulse kleine Kanäle in Haut und Bindegewebe geöffnet. So können die Anti-Aging-Wirkstoffe direkt in die tieferen Hautschichten geschleust werden. In Berlin praktiziert das Esthetic-Centrum in der Klinik am Kurfürstendamm diese Methode. „Über diese Kanäle können injektionsfrei und ohne Schmerzen selbst größere Mengen aus Wirkstoff-Kombinationen in tiefere Gewebeschichten transportiert werden“, so Birga Hauptmann, medizinisch-ästhetische Beraterin im Esthetic-Centrum. Dabei würden grundsätzlich nur körperidentische, allergiegetestete Stoffe verwendet. www.esthetic-am-kurfuerstendamm.de

Prof. Dr. Frank-W. Peter; Foto: Mang Medical One Klinikgruppe
Manch einen plagen die Fältchen, andere haben größere Sorgen: Opfer von Krieg, Terror und Verfolgung leiden oft unter Verstümmelungen und Entstellungen am ganzen Körper. Der Berliner Verein placet e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen unentgeltlich zu helfen. Die Mang Medical One Klinikgruppe überreichte Ende Februar eine Spende in Höhe von 3.750 Euro an Vereinsvorstand Prof. Dr. Frank- W. Peter. Der ärztliche Leiter von Mang Medical One in Berlin, Dr. med. Klaus Plogmeier, ist ebenfalls Mitglied des placet-Teams und seit Gründung des Vereins als ehrenamtlicher Arzt mit dabei: „Ich stehe voll und ganz dahinter, weil jeder Cent den Patienten zugutekommt.“ Der Verein arbeitet in verschiedenen Ländern mit Nichtregierungsorganisationen zusammen und operiert Patienten mit den wiederherstellenden Methoden der Plastischen Chirurgie. 18 Menschen – überwiegend Kindern aus den Kriegsgebieten Afghanistan und Tschetschenien – konnte bereits geholfen werden. www.mangmedicalone.de
Die Medical Park AG, Bad Wiessee, hat auf dem Gelände der Humboldtmühle am Tegeler See die weltweit modernste Fachklinik für Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung eröffnet. Seit Anfang März stehen für bis zu 300 Patienten modernste Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Kardiologie zur Verfügung. Mit dem Schlaganfallzentrum Berlin verfügt die Klinik über eine weltweit einmalige Einrichtung. Eine Kooperation mit der Charité soll auf diesem Gebiet neue Erkenntnisse in die medizinische Praxis umsetzen. Mit Medical Park Berlin Humboldthöhe wird eine Lücke in der Berliner Kliniklandschaft geschlossen. Über 300 neue Arbeitsplätze sind entstanden. www.medicalpark.de
Den Namen Simon Gaudenz wird man in Zukunft sicher öfter hören. Der 34 Jahre alte Schweizer hat Anfang Februar den Deutschen Dirigentenpreis gewonnen. Der künstlerische Leiter des Collegium Musicum Basel setzte sich beim Finale in Berlin gegen Shi-Yeon Sung vom Boston Symphony Orchestra und Rasmus Baumann vom Gelsenkirchener Musiktheater im Revier durch. Gaudenz überzeugte die Jury im Berliner Konzerthaus mit seiner Interpretation von Igor Strawinskys „Feuervogel“. Der Deutsche Dirigentenpreis wurde zum zweiten Mal nach 2006 vergeben. Die Auszeichnung des Deutschen Musikrats und der BHF-Bank-Stiftung gilt mit einer Gesamtsumme von 35.000 Euro als der höchstdotierte Preis für Dirigenten in ganz Europa. www.bhf-bank-stiftung.de
Das Berliner The Ritz-Carlton ist zum besten Business-Hotel Deutschlands gewählt worden. Das entschied eine Jury aus fünf Branchenexperten Mitte Februar für das Finanzmagazin „Euro“ der Axel Springer Financial Media. Das Luxushotel am Potsdamer Platz setzte sich knapp gegen den Vorjahressieger, das Taschenbergpalais in Dresden, und den Newcomer des Jahres, das Düsseldorfer Breidenbacher Hof, durch. Die Juroren bewerteten die Hotels in den sechs Kategorien Lage, Businessfaktor, Service, Komfort, Gastronomie und Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Businessfaktor zählte dabei besonders. Das 2004 eröffnete Ritz-Carlton belegte in den Kategorien Service und Komfort den ersten Platz. Insgesamt schafften es neun Berliner Hotels unter die besten 25 des Rankings. www.finanzen.net/euro

Foto: Axel Hotel
Drei neue 4-Sterne-Hotels haben in Berlin eröffnet: Anfang März feierte das „Andel’s“ an der Landsberger Allee in Lichtenberg große Neueröffnung. Das Haus will vor allem Geschäftskunden und Kongressbesucher ansprechen. Für 70 Millionen Euro wurde die als Einkaufszentrum geplante Investruine, die von Star-Architekt Aldo Rossi entworfen wurde, umgebaut. Pünktlich zur ITB ging auch das Arcotel John F an den Start. Das mittlerweile zweite Haus in der deutschen Hauptstadt liegt gegenüber dem Auswärtigen Amt, am Platz vor der Friedrichwerderschen Kirche und nur wenige Gehminuten von dem Gendarmenmarkt und der Museumsinsel entfernt. Und Mitte März eröffnete die erste Hotelkette für Schwule, Axel Hotels, ihr erstes Haus in Deutschland. Das Hotel in Schöneberg im Herzen der Gay-Szene sieht sich selbst als „heterofriendly“, zielt aber vor allem auf eine homosexuelle Klientel. www.andelsberlin.com, www.arcotel.at/johnf + www.axelhotels.com
Eine neue Adresse offeriert CONCEPT BAU-PREMIER, eine deutsche Tochter der französischen LNC-Gruppe (Les Nouveaux Constructeurs), in der Linienstraße 219. Hochwertig ausgestattete Eigentumswohnungen mit außergewöhnlichen Grundrissen und repräsentativen Wohnräumen werden dort bis 2010 fertig gestellt. Auch für Kapitalanleger interessant. www.conceptbau-premier.de
Der U-Bahnhof Hauptbahnhof wird zwar erst im Sommer offiziell eröffnet. Doch schon jetzt beherbergt er eine Ausstellung: „Timeless Audrey“ erzählt mit mehr als 1.200 Exponaten die Lebensgeschichte der 1993 verstorbenen Oscar-Preisträgerin. Darunter sind ihre Oscars, ihre Vespa, Hochzeitskleider, persönliche Briefe und Heimvideos. Der Erlös der Ausstellung fließt in den „Audrey Hepburn Children’s Fund“ für benachteiligte Kinder, außerdem an ein UNICEF-Bildungsprogramm und karitative Einrichtungen in Berlin. www.audreyhepburn.com

Jörg Schumacher (li.), Geschäftsführer Audi Zentrum Berlin Lichtenberg, und Markus Siebrecht, Gesamtvertriebsleiter Audi Region Ost bei der symbolischen Schlüsselübergabe; Foto: Stickforth / Audi
In Lichtenberg eröffnete Ende Februar nach siebenmonatiger Bauzeit das neue Audi Zentrum. Mit dem Neubau entstand eine Ausstellungsfläche von 750 Quadratmetern. Baulich ging der Betrieb am neuen Standort neue Wege: Der Audi terminal setzt auf die Substanz des Vorgängergebäudes auf. Die Kurve ist dabei das bestimmende architektonische Element des terminals. Audi baut derzeit weltweit Autohäuser in der neuen terminal-Architektur. „Wir zählen in Deutschland zu den ersten Handelsbetrieben, die die neue Handelsarchitektur an ihrem Standort umgesetzt haben“, sagt Jörg Schumacher, Geschäftsleiter des Lichtenberger Audi Zentrums. „Der Audi terminal ist mehr als nur ein reiner Verkaufsstandort – er ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft.“ Im neuen Showroom sind derzeit 23 Neuwagen ausgestellt, 50 Gebrauchtwagen stehen zum Verkauf. Das Audi Zentrum Berlin-Lichtenberg beschäftigt siebzig Mitarbeiter und fünf Auszubildende. www.autohaus-berlin.de
Mit dem Frühling sprießen auch wieder die Strandbars aus dem Boden. Am 1. Mai eröffnet am Salzufer an der Spree hinter Mercedes-Benz eine neue Strandbar, die sich wie ein Caribik Resort präsentiert. Der Biergarten mit Selbstbedienung punktet mit weißem Karibiksand und gemütlichen Strandbetten. Geöffnet ist täglich bis 23 Uhr, freitags und samstags bis 24 Uhr. Wer noch weiterfeiern möchte, kann dies im Indoor-Bar-Lounge-Club bis fünf Uhr morgens tun …
„Balinesisch kochen“ aus der Feder von TOP-Magazin-Autorin Rose Marie Donhauser ist vom Deutschen Institut für Koch- und Lebenskunst zum Kochbuch des Monats Februar 2009 gekürt worden. „Ihr jüngstes Kochbuch trägt den Stempel der Liebe“, lobt die Jury. Auch ohne eine teure Flugreise zu buchen, erfahre der Leser sehr anschaulich alles Mögliche über Land und Leute, ihre Geschichte und ihre (Ess-)Kultur. Rose Marie Donhausers neues Werk ist im Göttinger Verlag Die Werkstatt erschienen. Es hat 200 Seiten und ist für 16,90 Euro im Buchhandel erhältlich. Das TOP Magazin gratuliert der Kollegin! www.kochbuch-des-monats.de

Bellini-Lounge von MBM
Neues Möbeldesign für Berlin und Brandenburg: Ende Januar eröffnete der Münchener Möbelhersteller MBM seine neuen Räume in Dallgow bei Berlin. Dafür wurde das ehemalige Volkshaus in der Wilmsstraße 45 stilvoll saniert. Die exklusiven Designermöbel sind nun auf über tausend Quadratmetern in der Villa aus der Gründerzeit zu bewundern. Das Besondere am MBM-Sortiment: Die Möbel sind für drinnen und draußen geeignet. Als Materialien werden Edelstahl, Aluminium, Schmiedeeisen, Holz oder Geflecht verwendet. Die MBM-Geschäftsführer Bernd und Markus Duna haben das Unternehmen 1983 von ihrem Vater übernommen. Seither ist MBM von einem mittelständischen Betrieb mit 30 Mitarbeitern zu einem internationalen Unternehmen mit 2 .000 Beschäftigten gewachsen. Mit Schwerpunkt Europa ist MBM mit eigenen Produktionseinheiten und Verkaufsstellen auf allen Kontinenten vertreten. www.mbm-moebel.de
Die Philosophie des Designers Jochen Schmiddem ist eindeutig: Neue Produkte sollen stets nützlicher als ihre Vorgänger und niemals erklärungsbedürftig sein, gleichzeitig aber ein emotionales Erlebnis erzeugen. Der ausgebildete Möbeltischler studierte Malerei, Bildhauerei und Produktdesign, bevor er für sieben Jahre in internationalen Designbüros tätig war. Auf Einzel- und Gruppenausstellungen war er unter anderem in Paris, Tokio, Wien, NeuDelhi und Singapur vertreten. 1997 folgte die Gründung des eigenen Studios in Berlin. schmiddem Designs werden weltweit vertrieben. Sein Duschmodell Cocoon schaffte es sogar bis nach Hollywood in Spielbergs „Minority Report“. Sowohl deutschlandweit als auch international zieren den Namen schmiddem zahlreiche renommierte Auszeichnungen, so die „Wahl zum Produkt des Jahres“, der Good Design Award vom Chicago Athenaeum Museum, der in den USA verliehene „Product Innovator Award“ oder auch die Auszeichnung vom Centre Georges Pompidou (siehe S. 3 BerlinVisionen). www.schmiddem.com
Am 15. Mai 2009 werden in Berlin die DUFTSTARS – die höchste Auszeichnung der deutschen Parfumbranche – zum 17. Mal verliehen. Die DUFTSTARS werden in vier Kategorien, jeweils unterteilt nach Damen- und Herrendüften, vergeben. Nominiert von der Fragrance Foundation sind beispielsweise die Klassiker „Allure“ von Chanel und „Azzaro pour homme“, die neuen Prestige-Parfums „Jasmin Noir“ von Bulgari und „Infusion d’homme“ von Prada sowie die Lifestyle-Düfte von Mexx „Nice“ und „Replay for him“.
Daneben stellen sich 14 Parfumneuheiten aus dem vergangenen Jahr zur Wahl des Publikumpreises. Seit Anfang Februar können alle Duftliebhaber wählen. Die Abstimmung erfolgt per Postkarte in teilnehmenden Fachparfümerien und Kaufhäusern oder im Internet. www.duftstars.de
Deutschlands wichtigster Medienpreis BAMBI wird am 26. November 2009 in Potsdam im Filmpark Babelsberg verliehen. Darauf verständigte sich jetzt Hubert Burda Media mit dem Land Brandenburg und der Stadt Potsdam. „Potsdam steht wie wenige andere Städte für das Zusammenwachsen Deutschlands“, erklärt Burda-Vorstand Philipp Welte. Mit der Entscheidung, BAMBI nicht nur 2009, sondern auch 2010 in Potsdam zu verleihen, will Hubert Burda Media ihre Achtung vor den Helden der Einheit und ihren Respekt vor dem Jahrhundertprozess des Zusammenwachsens ausdrücken. Brandenburgs Finanzminister Rainer Speer freut sich, dass es gelungen ist, den BAMBI gleich für zwei Jahre nach Potsdam zu holen: „Dies ist ein Riesenerfolg für das Land Brandenburg und den traditionsreichen Medienstandort Potsdam. Es ist zudem ein bedeutendes Signal, dass der wichtigste deutsche Medienpreis sowohl im 20. Jahr des Mauerfalls als auch in dem der Deutschen Einheit in Ostdeutschland verliehen wird.“ www.filmpark-events.de

Die Bar im „Sternberg“
Relaunch für das Theater in der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz: Die Spielstätte will unter dem Namen Sternberg ein abwechslungsreiches Angebot aus Musik, Kultur und Show präsentieren. Ab dem 3. April lassen die „Comedian Harmonists today“ die „Goldenen 20er“ wieder aufleben. Ihre Show „Ein Wiedersehen am Potsdamer Platz“ weckt Erinnerungen an das alte Berlin. „Die Comedian Harmonists today passen perfekt zum Sternberg und sollen das Haus in der Berliner Theaterlandschaft bekannter machen“, erklärt Thomas Münstermann, Gesellschafter von Peakfine Entertainment, die die Programmgestaltung übernimmt. Ab März und voraussichtlich im November und Dezember gastiert die Show „6 x 7“ von Art of Artistik aus Russland in dem Theater in der Spielbank Berlin. www.sternbergberlin.de
Der Friedrichstadtpalast wird 25 Jahre alt. Am 27. April 1984, fünf Jahre vor dem Mauerfall, wurde dieser letzte Prunkbau der langsam versinkenden DDR feierlich eingeweiht. Bis heute ist der Friedrichstadtpalast in seinen Dimensionen („die größte Theaterbühne der Welt“) und seinen technischen Raffinessen eine bauliche Meisterleistung geblieben. Vor Kurzem haben die Tänzerinnen des Palastes sogar einen Weltrekord aufgestellt. In Carmen Nebels Liveshow im ZDF tanzten 56 Damen synchron in einer Reihe. Der Geburtstag wird am 27. April 2009 mit einer rauschenden Gala gefeiert. Meret Becker präsentiert die Höhepunkte der Geschichte des Hauses, eingebettet in die moderne ShowWelt von Qi – eine Palast-Phantasie. Die zum Verkauf stehenden Tickets sind auf 1.200 begrenzt. Anfang März waren bereits 60 Prozent davon verkauft. www.friedrichstadtpalast.de