Archiv der Ausgabe 1 | 21. Jahrgang | Frühjahr 2008Â
- Sei dabei. Sei Berlin – be Berlin!
Berlin ist einzigartig, tolerant, weltoffen, lebens- und liebenswert. Berlin ist Alltag und wilde Party, Kiez und Kultur. Zuweilen rau, aber immer ehrlich und mit Herz. Und Berlin ist immer in Bewegung. Keine andere Stadt der Welt verändert sich so rasant, leicht und unkompliziert und behält dabei trotzdem ihren so typischen, eigensinnigen und unverwechselbaren Charakter. Für die Bewohner Berlins ist das selbstverständlich. Dieses Bewusstsein soll nun mit der neuen Hauptstadtkampagne be Berlin nicht nur bei den Berlinern, sondern auch nach außen gestärkt werden.
Zusammen mit dem Senat rief der Berliner Bürgermeister be Berlin am 11. März 2008 ins Leben. Bereits im Vorjahr hatte Klaus Wowereit Werbeagenturen dazu aufgerufen, sich beim Wettbewerb um die beste Berlinkampagne zu beteiligen. Viele originelle, wohldurchdachte und oft komplexe Entwürfe wurden eingereicht. Eine einfache, authentische Idee überzeugte die Juroren. Berlin wird von den Menschen hier geprägt.

Sei dabei. Sei Berlin –
be Berlin!
Also sollte auch eine Berlinkampagne von Berlinern gemacht werden. Und so wurde es umgesetzt. Geschichten von Menschen, die hier leben und die Stadt bewegen, kombiniert mit dem selbstbewussten Aufruf „be Berlin“, „Sei Berlin“, sind Inhalt und Leitmotiv der Kampagne. Erste Geschichten und (weiterlesen…)
 Archiv der Ausgabe 1 | 21. Jahrgang | Frühjahr 2008Â
- Jurist trifft Black Jack – Volker Richter lässt am Potsdamer Platz die Kugel rollen
Was treibt einen Juristen, der Richter heißt, in die Spielbank? Nicht die Spannung des Spiels, sondern die Arbeit. Seit Beginn des neuen Jahres hat die Spielbank Berlin am Potsdamer Platz eine Geschäftsführungs-Doppelspitze: Mit Günter Münstermann auf Augenhöhe arbeitet Volker Richter. Wir trafen den Juristen zum Interview.
Vom Staatsexamen an den Spieltisch? Welche beruflichen Wege führten Sie zum Potsdamer Platz?

Foto: Oliver Wia
Ich komme aus Westfalen, habe in Bochum, Marburg und Freiburg Jura studiert und das Studium mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen. Schon da war mir klar, dass ich die klassischen juristischen Laufbahnen nicht wirklich packend finde. So arbeitete ich anschließend in einem renommierten Wirtschaftsprüfungsunternehmen, das mir auch umfassende Möglichkeiten bot, mir betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen. Nach 18 Jahren brodelte in mir der Wunsch nach Veränderung. Die bot sich dann mit einem Angebot der Spielbank Hamburg. Das klang so herrlich exotisch und ziemlich spannend, also sagte ich ja. Von 2002 bis 2007 war ich Geschäftsführer der Spielbank Hamburg und nun bin ich in Berlin.
„Doppelspitze“ klingt nach einer schwierigen Konstellation. Ist es eher ein Gerangel oder ein Miteinander?
Ganz klar: ein Miteinander. Das funktioniert nur, weil die Kompetenzen definiert sind und die Kommunikation funktioniert. Und was genauso wichtig ist: Die Chemie muss stimmen. Das alles ist der Fall. So erweist sich die Konstellation als (weiterlesen…)
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- Starvisagist René Koch zeigt seine einzigartige Sammlung in den Galeries Lafayette
Verrucht und verführerisch: Perfekt geschminkte rote Lippen galten schon in der Antike als sexy. Heute benutzen rund 80 Prozent aller Frauen einen Lippenstift. Nun feiert der „Zauberstab des Eros“, wie die große Schauspielerin Sarah Bernhardt ihren Lippenstift nannte, seinen 125. Geburtstag. Feiern Sie mit!
„Saucisse“, das Würstchen, wurde er respektlos genannt, als er 1883 von zwei Pariser Parfumeuren auf der Weltausstellung in Amsterdam präsentiert wurde: der Lippenstift.
Ohne Hülse, nur in Seidenpapier gewickelt und sündhaft teuer (umgerechnet heute rund fünfzig Euro) begann damals der Siegeszug des „Stylo d’Amour“ um die Welt.
Ohne Hülse, nur in Seidenpapier gewickelt und sündhaft teuer (umgerechnet heute rund fünfzig Euro) begann damals der Siegeszug des „Stylo d’Amour“ um die Welt. Rote Lippen waren schon vor Jahrtausenden Ă la mode. Der älteste Fund einer Lippenpflege datiert aus dem Jahre 3.500 vor Christus: Bei Ausgrabungen in der sumerischen Stadt Ur fanden Archäologen die erste Lippensalbe. Bei den alten Griechen war die rote Lippenfarbe bei den Damen der Gesellschaft verpönt – die mit Pflanzenfarbe versetzte Lippenpaste war der Halbwelt vorbehalten. (weiterlesen…)
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- Die Cabriotrends 2008 – jetzt kann der Sommer kommen
CoupĂ©s und ihre Cabrio-Varianten sind die Aushängeschilder der Autohersteller. Sie werden von allen Seiten mit besonderem Interesse beäugt, von Fachleuten unter die Lupe genommen und geben einer Marke ihr Gesicht.

Foto: Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG
Dass die Liebe zum offenen Wagen schon in sehr jungen Jahren beginnen kann, zeigte jüngst ein Beispiel aus England: Zum Schrecken seiner Eltern hatte der dreijährige Jack ein gebrauchtes Cabrio ersteigert. Mit ein paar Mal Tippen auf die richtigen Computertasten kaufte der kleine Mann für umgerechnet etwa 13.000 Euro bei einer Internet-Auktion einen japanischen Kleinwagen in Rosa. Zum Glück blieb dieser Kauf ohne praktische Folgen. Der amüsierte Cabrio-Verkäufer machte die Versteigerung nicht rechtlich bindend.
Meine Liebe zum Cabrio begann erst später. Als Student war ich fasziniert von einem schwarzen Käfer Cabriolet. Den Wagen entdeckte ich auf dem Hof einer kleinen Autowerkstatt, als wir vor dem Start zu einer Skandinavientour mit einem Freund dort ein Ersatzteil für sein Golf Cabrio kauften. Unterwegs (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 1 | 21. Jahrgang | Frühjahr 2008Â Â
Groß war die Begeisterung im vergangenen Herbst, als Berlin mit zwölf Michelin-Sternen allen anderen deutschen Großstädten in Sachen Edelgastronomie den Rang ablief und zur Gourmet-Metropole der Bundesrepublik aufstieg. Doch mittlerweile ist die Druckerschwärze längst getrocknet. Die Tester von Michelin, Gault Millau & Co. spitzen bereits wieder die Bleistifte, um die Ausgaben 2009 vorzubereiten. Denn einiges hat sich in den letzten Monaten in Berlins Küchen getan. TOP-Gastro-Autorin Cecilia Reible hat einen kulinarischen Spaziergang durch die City West unternommen.

Foto: Restaurant 44, SwissĂ´tel Berlin
Im Westen nichts Neues? Weit gefehlt. Zwar musste die Gegend um den Kurfürstendamm die Abwanderung von Tim Raue vom „Restaurant 44“ in Richtung Berlin-Mitte hinnehmen. Im Frühsommer wird der 34-Jährige als kulinarischer Direktor der Adlon Holding das „Ma by Tim Raue“ im Adlon Palais eröffnen. Doch sein Nachfolger im SwissĂ´tel, Danijel Kresovic, macht bereits Schlagzeilen. Anfang Februar hat der ehemalige „Daimlers“-Chefkoch das „Restaurant 44“ mit neuem, innovativen Konzept wiedereröffnet. Das klassische Menü aus (weiterlesen…)