Zwei Köpfe – Eine Marke
Archiv der Ausgabe 3 | 20. Jahrgang | Herbst 2007
- Porsche kommt: Am Europark Dreilinden entsteht das modernste Verkaufszentrum Deutschlands
Frischer Wind in Dreilinden: Porsche kommt. Bis Ende 2008 wird die Porsche Deutschland GmbH, Bietigheim-Bissingen, am Europark Dreilinden das modernste Verkaufszentrum Deutschlands bauen. Die Fläche des neuen Grundstückes beträgt 10.000 Quadratmeter und liegt direkt an der Autobahn 115. Das verspricht schnelle Erreichbarkeit und direkte Verkehrsanbindung. Doch damit nicht genug: Porsche investiert rund sechs Millionen Euro und sichert Arbeitsplätze.
Detlef Splinter (li.), Geschäftsführer des Porsche Zentrum Berlin-Potsdam und Otmar Westerfellhaus, Geschäftsführer der Porsche-Niederlassung in der Franklinstraße; Foto: derdehmel.deBernhard Maier, Geschäftsführer der Porsche Deutschland GmbH, erklärte bei seinem jüngsten Besuch in der Hauptstadt: „Berlin hat sich in den letzten 15 Jahren mit erstaunlichem Tempo zum politischen und kulturellen Zentrum unseres Landes entwickelt. Wir wollen der besonderen Bedeutung dieser Stadt Rechnung tragen und hier künftig mit eigenen Niederlassungen präsent sein.“ Gerade im Großraum Berlin und Potsdam sieht Maier noch Potenzial.
Das heutige Porsche Zentrum Berlin-Süd (Goerzallee) entspreche laut Porsche-Geschäftsführer Bernhard Maier nicht mehr den Anforderungen. Das ist auch der Grund, warum er eine Standortverlagerung nach Dreilinden vorzieht. Die Möglichkeiten am neuen Standort kommen der Philosophie von Porsche sehr entgegen: Die Präsentation des sportlichen und innovativen Zeitgeistes mit Hilfe modernster Technik. Nach der Übernahme der beiden Autohäuser der Eduard-Winter-Gruppe in Berlin (Franklinstraße und Goerzallee) zum 1. September 2007 und dem Neubau 2008 besitzt Porsche dann zwei Niederlassungen in der Region, die das Gebiet Berlin/Brandenburg kundenorientiert betreuen werden. Auch die Mitarbeiter können sich freuen: Sämtliche Arbeitsplätze bleiben erhalten.
Geschäftsführer der neuen Niederlassung Berlin-Potsdam wird Detlef Splinter (44), der bisher als Geschäftsführer des Porsche Zentrum in der Franklinstraße fungierte. Detlef Splinter ist gebürtiger Hamburger und begann nach seiner Ausbildung als Kraftfahrzeugschlosser und dem Abschluss eines Fahrzeugbaustudiums zunächst bei der Daimler-Benz AG in Hamburg seinen Werdegang. Er ist seit 2003 für Porsche in Berlin aktiv.
Geschäftsführer der Porsche-Niederlassung in der Franklinstraße ist seit dem 1. September Otmar Westerfellhaus (45). Geboren in Rheda, begann Wester-fellhaus seine Ausbildung als Industriekaufmann ebenfalls bei der DaimlerBenz AG. Später wechselte er als Key-Account Manager zur BMW AG. In den letzten vier Jahren arbeitete er als Geschäftsführer der Porsche-Niederlassung Mannheim GmbH.
Nach Stuttgart und Mannheim ist Berlin die dritte Porsche-Niederlassung. Nirgends anders als in der Hauptstadt werden die sportlich-dynamischen Fahrzeuge in zwei Häusern offeriert. Während das Porsche Zentrum in der Franklinstraße vor allem für Kunden und Interessenten aus der Mitte und dem Norden Berlins sowie dem Norden Brandenburgs attraktiv ist, werden das Porsche Zentrum Berlin-Potsdam vor allem Porsche-Fans aus dem Südwesten Berlins, Potsdams und dem südlichen Teil Brandenburgs besuchen. „Wir agieren fernab kleinkarierten Konkurrenzdenkens gemeinsam am Markt. Bei allen Entscheidungen geht es um Porsche in Berlin“, so beide Herren. „Wir denken, mit dieser Entscheidung haben wir innerhalb der Porsche-Organisation eine Vorbildrolle übernommen“.
Bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes steht das Porsche Zentrum Berlin-Süd mit seinem Know-how selbstverständlich zur Verfügung.
www.porschezentrum-berlin.de
www.porschezentrum-berlin-sued.de
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