Archiv der Ausgabe 2 | 20. Jahrgang | Sommer 2007
- Peter Hick, Intendant der Störtebeker-Festspiele
1993 begeisterte die Geschichte des wagemutigen Piraten Klaus Störtebeker zum ersten Mal das Publikum in Ralswiek auf der Insel Rügen. Seitdem waren 3,8 Millionen Besucher auf der einmalig schönen Naturbühne am Großen Jasmunder Bodden zu Gast. In diesem Sommer erwartet die Störtebeker-Mannschaft den viermillionsten Zuschauer.

Selbstverständlich siegt auch in diesem Jahr die Gerechtigkeit. Foto: Oliver Wia
Wir trafen den Intendanten Peter Hick in Ralswiek und sprachen mit ihm über Geschichte, Gegenwart, Geheimnisse und Geschäfte.
„Verraten und Verkauft“ heißt die Inszenierung 2007, wer wird verraten und was wird verkauft?
Die Geschichte führt uns in die Zeit, als Störtebeker noch Klaus von Alkun hieß und 1379 aus der Fremde zurück nach Barth kam. Vater und Mutter waren erschlagen worden, der Besitz war abgebrannt. Mit Wut im Bauch und Hass im Herzen machte er sich auf die Suche nach den Schuldigen, traf Goedeke Michels und stellte neben Kraft, Mut und Entschlossenheit auch seine Trinkfestigkeit unter Beweis. Selbstverständlich siegt auch in diesem Jahr die Gerechtigkeit. (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 2 | 20. Jahrgang | Sommer 2007
- Kiezspaziergang mit Inga Humpe
das singt Inga Humpe im aktuellen Hit von 2raumwohnung, einer der derzeit angesagtesten deutschsprachigen Bands. Zweiraumwohnung sagt man im Osten, Zweizimmerwohnung im Westen – aber das ist nicht wirklich wichtig. Tatsache ist, dass Inga Humpe und Tommi Eckart Berlin-Mitte und den Osten so lieben, dass sie ihr Musikprojekt danach benannt haben. Im Radio werden ihre Hits oft gespielt, besonders die vom neuen Album „36 Grad“, das nach einem längeren Spanienaufenthalt entstanden ist. Im März 2007 tourte die Band durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wir trafen Inga trotzdem zwischendurch zu einem Kiezspaziergang.

Foto: AMANDA
Die Kunst-Werke Berlin e. V. in der Auguststraße in Mitte sind der Lieblingsort von Inga Humpe, der Sängerin von 2raumwohnung.
In diesem Institute for Contemporary Art ist „immer was zu sehen, der Hof ist so schön, und das Café Bravo ist gut zum Rumhängen“, begeistert sich die Sängerin, die seit etwa zwanzig Jahren in Berlin lebt.
Die Kunst-Werke, kurz KW, wurden Anfang der 90er Jahre von Klaus Biesenbach und jungen Kunstbegeisterten in einer alten Margarinefabrik gegründet. Wie keine andere Institution sind die Kunst-Werke ein Beispiel für die Entwicklung Berlins zum Zentrum für zeitgenössische Kunst nach dem Mauerfall.
Wenn Inga Humpe gerade nicht hier ist, dann kann man sie oft irgendwo in der Umgebung, in ihrem Kiez treffen. Ihr Kiez? Das ist das Berliner Scheunenviertel, grob umrissen das Gebiet zwischen den Koordinaten Alexanderplatz, Hackescher Markt und Invalidenstraße. Inga geht hier zum Beispiel zum Einkaufen in den Bioladen in der Linienstraße und in den Blumenladen. Beim Essen oder „auf einen Absacker“ kann man sie in den Lokalen „Bötzoweck“ und „Schwarzwaldstuben“ finden. Besonders mag sie die Rochstraße mit all den Läden. Sie bringt das, was sie an Mitte so liebt, auf den Punkt: „Lala Berlin … unendlich viele schöne Plätze, wo sich Menschen verwirklichen!“ (weiterlesen…)
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- Künstlerin und Schutzengel in Personalunion
Gerdi Gutperles Leidenschaft gilt ihrer 2002 gegründeten Stiftung und somit tausenden hilfsbedürftigen Kindern im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Mit zwei Ausstellungen wird sie im Sommer in Berlin zu Gast sein.

Foto: Gerdi Gutperle
Für die Gerdi Gutperle Stiftung konnte die Künstlerin bisher allein aus dem Gewinn ihrer Bilder, der stets zu hundert Prozent in die Stiftungsarbeit fließt, rund 600 000 Euro sammeln. Mit diesem Geld und dem Erlös aus diversen Spenden wird ein Kindergesundheitszentrum in Indien errichtet, das 2008 fertig gestellt sein soll und kostenlose medizinische Behandlung anbieten wird.
Die Ausstellungen „Alles in Farbe!“ (3.-29. 7.) und „Von fremden Ländern und Menschen“ (11.7.-8.9.) geben nun bald den Berlinern die Möglichkeit, die Gerdi Gutperle Stiftung durch den Kauf eines ihrer Gemälde zu unterstützen. ao www.gerdi-gutperle.com
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- Ulla Klingbeil – nimmermüde Kinderbotschafterin der EJF-Lazarusgesellschaft
Als junge Mutter organisierte Ulla Klingbeil Renovierungsarbeiten für die Kita. Das ist 36 Jahre her. Seit dem engagiert sie sich für Menschen, die Hilfe brauchen.

Ihr jüngstes Projekt liegt ihr besonders am Herzen: Als Kinderbotschafterin der diakonischen EJF-Lazarusgesellschaft organisiert sie Patenschaften für Berliner und Brandenburger Kinder und Jugendliche, die Gewalt erfahren haben und in Heimen leben, weil ein Leben in ihren Ursprungsfamilien nicht mehr möglich ist. „Diese Kinder brauchen mehr als die so genannten staatlichen Pflegeleistungen“, weiß die Charity-Lady. „Sie brauchen Geborgenheit und Anerkennung und natürlich die zielgerichtete Förderung ihrer Talente.“ Ab 30 Euro monatlich werden Musikstunden bezahlt, gibt es Sport- oder Tanzunterricht. „Das Kind weiß, da ist jemand, der an dich denkt.“ Die Paten können den Weg des Kindes begleiten oder auch anonym bleiben, die Patenschaft ist jederzeit kündbar. „Jeder sieht, wo sein Geld ankommt und was es bewirkt“, motiviert Ulla Klingbeil. ao www.ejf-lazarus.de
Spendenkonto: Ev. Darlehnsgenossenschaft eG Kiel · BLZ 21060237
Konto 414000, Verwendungszweck „Patenschaften“
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- Lexusmodelle ausgiebig testen
Vom 6. bis 8. September führt das Lexus Forum Berlin Mitte die Hybrid Erlebnistage 2007 durch. Dabei dreht sich alles um die innovative Antriebstechnologie und ihre praktische Umsetzung in den Lexus Hybridmodellen RX 400h und GS 450h. Neben individuellen Informationen rund um die umweltfreundliche Motorisierung stehen ausgiebige Probefahrten auf dem Programm.

Lexus Hybridmodell GS 450h
In der aktuellen Diskussion um CO2-Emissionen und innovative Antriebstechnologien sorgt Lexus mit bahnbrechenden Hybridsystemen zunehmend für Furore. Die intelligente Verbindung von Benzin- und Elektromotor hat Gegensätze vereint, die lange Zeit als unvereinbar galten: hohe Leistung bei minimalem Verbrauch und geringen Emissionen. Um dem großen Interesse der Autofahrer an dieser Technologie entgegenzukommen, führt das Lexus Forum Berlin Mitte die Hybrid Erlebnistage 2007 durch. Dabei setzt man vor allem auf persönliche Informationen. Jedem Teilnehmer ist ein eigener Berater zur Seite gestellt, der ihm die Hybridtechnologie anschaulich erklärt und während einer ausgiebigen Testfahrt auch praktisch demonstriert. (weiterlesen…)