Archiv der Ausgabe 2 | 20. Jahrgang | Sommer 2007   Â
- Thies Sponholz, Chef des „Hotel de Rome”
Das „Hotel de Rome“ von Sir Rocco Forte ist der Neuzugang auf dem Berliner Fünf-Sterne-Markt. Das Gebäude mit der klassizistischen Außenfassade, in dem sich das „Hotel de Rome“ befindet, wurde 1889 erbaut. Bis 1945 hat das Haus den Hauptsitz der Dresdner Bank beherbergt, danach residierte dort die Staatsbank der DDR. Der Palast wurde umgestaltet von den Innenarchitekten Tommaso Ziffer und Olga Polizzi (der Schwester von Sir Rocco Forte), ohne dass das ehrwürdige Gebäude dabei seinen besonderen Charme verloren hat. Seit Ende 2006 lenkt Thies Sponholz als General Manager die Geschicke des Hauses.

Fotos: Hotel de Rome
Seine Vita strotzt von klangvollen Namen. Vor seinem Umzug nach Berlin leitete der 37-Jährige das Steigenberger “Badischer Hof” in Baden-Baden. Davor arbeitete er im „Steigenberger Graf Zeppelin” in Stuttgart, in St. Moritz, Davos und Nizza. Wir sprachen mit dem Neuberliner über sein Hotel und den Standort Berlin-Mitte.
Sie haben in verschiedenen Ländern im Hotelgewerbe gearbeitet, in Frankreich, der Schweiz und den USA. Wie ist es für Sie, zurück in Deutschland, nach dem renommierten „Badischen Hof“ in Baden-Baden nun eines der schicksten Hotels der Hauptstadt zu leiten?
Berlin ist sehr „cosmopolitan“ und erinnert mich an San Francisco mit den verschiedensten Facetten in den einzelnen Stadtteilen. Der Gästekreis aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness ist ähnlich wie in Baden-Baden. Ich finde, die Lebensqualität ist sehr hoch in Berlin. Die Stadt hat einen ausgesprochen tollen Freizeitwert – sie ist groß und hat doch ein sehr persönliches und individuelles Flair.
Was erwarten Sie vom Standort Mitte?
Die Lage am historischen Bebelplatz ist einzigartig. Hier schlägt das Herz der Stadt. Wenn man bei uns auf der Terrasse im 5. Stock steht, spürt man: „Mehr Berlin geht nicht!“ (weiterlesen…)
Archiv der Ausgabe 2 | 20. Jahrgang | Sommer 2007Â Â Â
- Bernhard Dohne, stellvertretender Regionaldirektor und Direktor des MARITIM Hotel Berlin
Er ist ein ausdauernder Typ: Bernhard Dohne nahm im Jahr 2000 am New York Marathon teil. Zwei Jahre später bewältigte er die 42 195 Meter in Berlin und 2005 in Bremen. In der Hansestadt war der gelernte Hotelkaufmann von 1997 bis 2006 Direktor des Hotel MARITIM. Seit Sommer des vergangenen Jahres beweist er als Chef des Berliner MARITIM Hotel in der Stauffenbergstraße Kondition, Überblick und Leistung.

Zimmer mit Aussicht: Bernhard Dohne in der Präsidentensuite
Das Vier-Sterne-Plus-Hotel zwischen Kulturforum, Botschaftsviertel und Tiergarten glänzt im eleganten Stil der 1920er Jahre. Gleich mehrere Superlative vereint das Haus in sich: Es bietet Veranstaltungskapazitäten für 5 500 Personen und die größte Präsidentensuite der Stadt. Wir trafen Bernhard Dohne in der behaglichen „Le Bar“ des MARITIM zum Interview.
Vor rund zwei Jahren eröffnete das MARITIM Hotel in der Stauffenbergstraße eher still, d. h. ohne große Party, Promi-Auflauf und Protokoll. Sich neu am Markt zu etablieren, ist in allen Branchen schwierig. Wie hat Ihr Haus das geschafft?
Schnell und gut. Das hat mehrere Ursachen. Zum einen ist es die Lage im Herzen der Stadt. Zu Fuß erreicht der Gast das Regierungsviertel und viele Sehenswürdigkeiten. Zugleich haben wir den Tiergarten quasi als Hauspark vor der Tür. Trotz der zentralen und verkehrsgünstigen Lage ist es hier rund um die Stauffenbergstraße sehr ruhig.
Mit dem großen, flexibel konzipierten Veranstaltungsbereich decken wir den Bedarf nach hochwertigen Orten für Galas, Kongresse, Tagungen und Ausstellungen mit dem entsprechenden Service mitten in der Hauptstadt. Viele Veranstalter – vom ADAC-Ball über den Sportpresseball bis hin zu Fachkongressen und Firmenpräsentationen – nutzen diese (weiterlesen…)
 Archiv der Ausgabe 2 | 20. Jahrgang | Sommer 2007  Â
- Jürgen Gangl, General Manager des Park Inn Berlin-Alexanderplatz, sorgt für Bewegung
Mit seinen 146,50 Metern Höhe bestimmt das Hotel Park Inn Berlin-Alexanderplatz die Skyline der Berliner Mitte. Es ist nach dem Fernsehturm das zweithöchste Gebäude der Stadt. Doch auch mit dem, was im und am Hotel passiert, macht das Haus von sich reden: Es gehört zu den größten und umsatzstärksten des Landes, hat die höchste Terrasse der Stadt und veranstaltet höchst ungewöhnliche sportliche Herausforderungen. Nach dem Treppenlauf gibt’s nun zehnmal in diesem Jahr House Running.

Fotos: Oliver Wia; Hotel Park Inn Berlin-Alexanderplatz
Wir sprachen mit dem General Manager des Hotel Park Inn Berlin-Alexanderplatz, Jürgen Gangl, der nach Stationen bei Kempinski, Arabella Sheraton, Astron und NH-Hotels seit Oktober 2005 das Hotel leitet.
Hand aufs Herz: Sind Sie die 770 Stufen bis zur Aussichtsplattform schon mal gelaufen?
Ja. Aber ehrlich gesagt hinunter, nicht hinauf. Aber schon da hatte ich Muskelkater. Hut ab vor den Sportlern, die das beim jährlichen Treppenlauf am Pfingstmontag in Minuten schaffen. Der Sieger, Thomas Dold, lief in diesem Jahr 3:17:47!
Würden Sie es bis auf die Terrasse zu Fuß schaffen, wenn der Fahrstuhl ausfällt?
Ich denke schon, aber fragen Sie nicht nach der Zeit. (weiterlesen…)
 Archiv der Ausgabe 2 | 20. Jahrgang | Sommer 2007  Â
- Männergesundheit und Sexualität
Kein Mann muss sich heute mehr damit abfinden, dass ihn im Alter automatisch seine Manneskraft im Stich lässt. Mithilfe von neuen Medikamenten und Therapien, aber auch durch Präventionskonzepte und Lifestyle-Coaching können Männer bis ins hohe Alter sexuell aktiv sein. Wir zeigen Ihnen, wie Ihnen ein neues Gesundheitsbewusstsein zu mehr Lebens- und Liebesqualität verhelfen kann.
Sex ist keine Altersfrage

Foto: Matthias Müller / pixelio.de
Sexualität gehört zum Lebensgenuss – und das in jedem Alter. Doch nicht immer klappt´s mit der Liebe so, wie man(n) sich das wünscht. Dabei sind Erektionsstörungen beileibe kein „Seniorenproblem“: Weltweit leiden rund 152 Millionen Männer an einer erektilen Dysfunktion, in Deutschland geschätzte vier bis sechs Millionen. Schon 20 Prozent der 40- bis 45-jährigen Männer hatten bereits ein sexuelles Problem, ab 50 betrifft es jeden Dritten, bei den über 60-Jährigen knapp die Hälfte. Wer jetzt denkt, alte Menschen hätten sowieso keinen Sex mehr, der irrt. Nach einer US-Untersuchung in einer Gruppe von durchschnittlich 86-jährigen Menschen hatten 64 Prozent der Frauen und 82 Prozent der Männer noch sexuelle Kontakte. 30 Prozent der Frauen und sogar 63 Prozent der Männer hatten noch Geschlechtsverkehr! Auch vom Mythos, dass Sex im Alter sowieso viel zu gefährlich sei, kann man sich getrost verabschieden. Geschlechtsverkehr entspricht in seiner Belastung etwa zügigem Treppensteigen – wer also die Treppe noch schafft, der muss auch keine Angst vor den körperlichen Belastungen beim Sex haben. Im Gegenteil: Gerade die Männer, die lange sexuell aktiv sind, haben eine höhere Lebenserwartung.
Erektile Dysfunktion
Mit zunehmendem Alter stellen Männer fest, dass es länger dauert, bis sie eine Erektion bekommen. Diese ist dann nicht mehr so hart wie früher, und sie benötigen länger, um zum Orgasmus zu kommen. All dies sind keine Erektionsprobleme, sondern lediglich normale Folgen des Alterns. Wenn allerdings die Steifheit des Penis über mehr als sechs Monate in drei Viertel aller Fälle nicht ausreicht oder nicht lange genug anhält, spricht man von einer erektilen Dysfunktion. In rund 70 Prozent der Fälle (weiterlesen…)
 Archiv der Ausgabe 2 | 20. Jahrgang | Sommer 2007  Â
- Berlins schönstes, buntestes und fröhlichstes Sommerfest
Vom 3. bis 12. August 2007 wird das Areal rund um das Opernpalais Unter den Linden auch in diesem Sommer zur Aktionsfläche für Kleinkünstler aller Genres, Berlins beste Köche, die kreativsten Barkeeper und Kunsthandwerker aus dem ganzen Land. Treffpunkt für alle, die Kunst und Künstler, Küche und Köche, Unterhaltung und Entertainer, Sommer und Feste lieben. Das Berliner Gauklerfest ist die perfekte Verbindung von First-Class-Entertainment, exklusiver Gastlichkeit, bunter Kunst und einer ganz besonderen Sommer-Urlaubs-Stimmung in der Stadt.

„Die gelungene Verbindung von Artistik, Entertainment, Gastronomie und Kunsthandwerk macht dieses Fest so einmalig.“
Das erste Berliner Gauklerfest fand 1986 am Los-Angeles-Platz statt. Die Idee zu dieser bunten Sommerveranstaltung hatten Jean van Dahlen, damaliger Direktor des Hotel Steigenberger, und Harry Owen vom Traumtheater SalomĂ©. Ein paar Jahre später war das Fest die szenigste Sommerattraktion im alten Westberlin, die viele Besucher an den Los-Angeles-Platz zog – sehr zum Ärger ruhebedürftiger Anwohner, die dann auch für das Aus der Veranstaltung sorgten. Doch gute Ideen entwickeln oft eine mitreißende Dynamik und so startete das Berliner Gauklerfest 1991 im wiedervereinigten Berlin am Kastanienwäldchen in Mitte. Auch wenn der Neustart zunächst misslang, kamen Jahr für Jahr mehr Besucher, um Künstler, Köche und Kunsthandwerker open air zu erleben. Vor allem dem Engagement von Manfred Otte, Chef des Opernpalais Unter den Linden, ist es zu verdanken, dass das Berliner Gauklerfest seinen neuen attraktiven Standort fand und so beste Bedingungen für Künstler, Gastronomen und Handwerker bietet. (weiterlesen…)