Lebendig, Vielfältig und Spannend
- Israels Medienszene – ein Überblicik
Von Gerald Backhaus
Ephraim Kishon, Ofra Haza, The Bubble – ob Literatur, Musik oder Film, Werke aus Israel sorgen nicht nur innerhalb der Landesgrenzen für Aufsehen. Auch in Deutschland kennt und liebt man sie, die Filme, Orchester, DJs und Schriftsteller aus dem „alten Land“ am Mittelmeer. Tendenz steigend.
Literatur
Die Wiederbelebung der hebräischen Sprache zu einer Umgangssprache und auch Literatursprache ist einer der größten Erfolge des modernen Zionismus. Der Einfluss der Schriftsteller-Pioniergeneration mit Agnon, Bialik und Tschernichowski ist bis heute spürbar. Autoren wie Aharon Appelfeld, David Grossman und Amos Oz liegen auch in deutschen Übersetzungen vor. Unter Jugendlichen genießt Etgar Keret Kultstatus. Gleich zwei der acht spanischen Prinz-von-Asturien-Preise gingen 2007 nach Israel. Neben Amos Oz wurde auch die Jerusalemer Gedenk- und Forschungsstätte Yad Vashem ausgezeichnet. Parallel zur hebräischsprachigen Literatur hat sich eine eigenständige arabische Literatur und eine von arabischer Kultur geprägte hebräische Literatur entwickelt. Neben Hebräisch und Arabisch werden Bücher in anderen Sprachen wie Englisch, Russisch, Französisch, Polnisch publiziert. (weiterlesen…)
Fotos: Ministry of Tourism State of Israel
Ashdod – eine moderne Stadt