- Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister von Berlin
Die Bandbreite des kulinarischen Angebots ist in Berlin enorm. Ob typische Berliner Spezialitäten oder internationale Köstlichkeiten, ob schneller Imbiss oder angesagtes Szenelokal, ob günstiges Bistro oder gehobenes Feinschmeckerrestaurant – in der deutschen Hauptstadt kommt jeder auf seinen Geschmack.
Klaus Wowereit
Doch nicht allein wegen ihrer Vielfalt hat sich Berlins Gastronomie heute einen guten Ruf erworben. Inzwischen schmücken auch mehr und mehr Hauben und Sterne die Küchen der Stadt. Zum elften Mal zeichnet die Berlin Partner GmbH nun bereits die besten Köche der Hauptstadtregion aus. Dabei beweist schon allein die stattliche Anzahl der Nominierten, wie viele Berliner und Brandenburger Restaurants heute kulinarischen Glanz verbreiten. Die Jury hatte die Qual der Wahl. Nun ist die Entscheidung gefallen, die „Berliner Meisterköche 2007“ stehen fest: Ich gratuliere allen Preisträgern sehr herzlich und wünsche weiterhin viel Erfolg. Darüber hinaus gelten meine Glückwünsche und mein Dank auch all jenen Köchen, die es diesmal auf die Liste der Kandidaten geschafft haben sowie allen Kellnern, Mitarbeitern und Partnern der entsprechenden Restaurants. Allen Berliner Feinschmeckern wünsche ich viele aufregende kulinarische Entdeckungen bei den Berliner Meisterköchen 2007.
- Rolf Eckrodt
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Berlin Partner GmbH
Zu einer attraktiven Metropole gehört eine erstklassige Gastronomie. Esskultur und Gastlichkeit sind Eigenschaften, die Berliner, Touristen und Investoren gleichermaßen schätzen. Tradition, Innovation, Exzellenz, Vielfalt und Originalität – all dies bietet die Hauptstadtgastronomie. Die Top-Restaurants sind das Aushängeschild eines für die Stadt bedeutenden Wirtschaftszweigs, in dem 170.000 Berlinerinnen und Berliner tätig sind.
Rolf Eckrodt
Seit 1997 machen wir auf die hohen Standards der Gastronomie und Hotellerie in Berlin und Brandenburg aufmerksam, indem wir die Besten ihres Fachs mit dem Titel „Berliner Meisterkoch“ ehren. Ausgezeichnete Qualität, guter Service und ein angenehmes Ambiente sind dabei ausschlaggebend. Künftig werden wir auch gastronomische Innovationen mit einer eigenen Auszeichnung würdigen.
Den diesjährigen Preisträgern Bobby Bräuer, Alexander Dressel, Stefan Hartmann, Olaf Rode und Arno Steguweit gratuliere ich herzlich. Sie zeigen mit ihrer Leistung, dass die hiesige Spitzengastronomie einiges zu bieten hat. Herzlichen Dank an Willy Weiland, der uns diesen Abend im Hotel InterContinental Berlin ermöglicht, an Georg Mauer, unseren Wein-Experten, an die Königliche Porzellan-Manufaktur für das Tafelservice, an die Köche und die Jury für ihren engagierten Einsatz sowie an alle Sponsoren, die zum Gelingen dieses Gala-Diners beitragen.
Ich freue mich auf einen genussvollen Abend mit den „Berliner Meisterköchen 2007“!
- Berliner Meisterkoch 2007
„Kochen ist unsere Berufung. Man sollte keine Wissenschaft daraus machen.“ Mit dieser pragmatischen Einstellung geht Bobby Bräuer an seine Aufgabe als Küchenchef des Restaurants „DIE QUADRIGA“ im Hotel BRANDENBURGER HOF Berlin heran.
„Kochen ist unsere Berufung. Man sollte keine Wissenschaft daraus machen.“
Wissenschaft hin oder her, der in München geborene Bräuer hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Dass er die Kochlaufbahn einschlug, sei allerdings mehr oder weniger Zufall gewesen, behauptet der 46-Jährige. Weil seine Eltern beide berufstätig waren – die Mutter Ärztin, der Vater Diplomingenieur – verbrachte der Junge viel Zeit bei seiner Großmutter. Oma verwöhnte das Kind mit gehaltvollen Eintöpfen und leckeren Leberwurstbroten. „Ich bin mit Stullen groß geworden“, sagt Bräuer augenzwinkernd. Nach seiner Schulzeit wollte er eigentlich eine Lehre als Barkeeper beginnen. Die Bekanntschaft mit dem Münchner Sternekoch Otto Koch lenkte seine Interessen jedoch in andere Bahnen. Bräuer absolvierte in Kochs legendärem „Le Gourmet“ seine Ausbildung und perfektionierte seine Kochkünste anschließend in renommierten (weiterlesen…)
- Aufsteiger des Jahres 2007
„Jeder Tag ist anders, bringt neue Freuden und neue Herausforderungen!“ Diese Abwechslung ist es, die Stefan Hartmann an seinem Beruf besonders fasziniert. Über Langeweile kann er erst recht nicht klagen, seit er sich mit „HARTMANNs Restaurant“ selbstständig gemacht hat.
„Jeder Tag ist anders, bringt neue Freuden und neue Herausforderungen!“
„Leidenschaftliche Köche genießen auch den Stress, der entsteht, wenn das Restaurant voller hungriger und erwartungsvoller Gäste ist und es in der Küche schnell gehen muss“, davon ist Stefan Hartmann überzeugt. Er liebt diese Art von Stress und ein Blick in seinen Lebenslauf zeigt, dass der gebürtige Uelzener solche Herausforderungen nie gescheut hat. Ursprünglich strebte er eine Laufbahn im Hotelmanagement an. Doch sein Onkel, selbst Koch, hatte einen guten Ratschlag und empfahl: „Mach doch erst einmal eine Kochlehre.“ Der Tipp war gut. „Das Kochen hat mir unheimlich viel Spaß gemacht“, erzählt Hartmann, der nach seiner Ausbildung im Steigenberger Hotel „Conti Hansa“ in Kiel als Jungkoch bei Joseph Viehauser im „Le Canard“ in Hamburg anheuerte. Drei Jahre (weiterlesen…)
- Brandenburger Meisterkoch 2007
Die Liebe zur Gastronomie ist Alexander Dressel in die Wiege gelegt worden. Schon als Fünfjähriger stand der Berliner bei Mutter oder Großmutter in der Küche und schaute den Frauen beim Schnippeln, Brutzeln und Sieden zu.
„In den Anfangsjahren ist man neugierig und muss sich den Wind um die Nase wehen lassen.“
„Was man als Kind schätzen gelernt hat, bleibt in Erinnerung“, sagt der 36-jährige Küchenchef des Restaurants „Friedrich Wilhelm“ im Relais & Châteaux Hotel Bayrisches Haus in Potsdam. Und so verwundert es nicht, dass Alexander Dressel bis heute auf Mutters Küche nichts kommen lässt. Einladungen an den mütterlichen Esstisch sind heute allerdings rar gesät – zu groß ist der Respekt der Mama vor den Kochkünsten des bisher einzigen Michelin-Stern-Trägers in Brandenburg. „Leider“, bedauert Dressel. „Ich freue mich immer, wenn ich bei meiner Mutter essen darf.“ In seiner Kreativschmiede verbindet Dressel gekonnt mediterrane und regionale Küche, beweist dabei Experimentierfreude und Mut zu außergewöhnlichen Kombinationen. Dabei setzt er (weiterlesen…)